FSK ab 16 freigegeben
Nach der Ermordung seines Vaters sucht Derek (Edward Norton) Vergeltung und beteiligt sich an rassistischen Anschlägen. Eines Tages enden diese mit einem brutalen Mord - Derek kommt für drei Jahre ins Gefängnis. Als er entlassen wird, schämt er sich für seine Vergangenheit. Zu seinem Entsetzen muss Derek jedoch feststellen, dass sein kleiner Bruder Danny (Edward Furlong) inzwischen auch Anhänger einer rechtsradikalen Gruppe ist. Fortan versucht der Ex-Häftling, Danny klarzumachen, was für einen falschen Weg dieser gerade beschreitet...
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4,5
hervorragend
American History X
Von Stefan Ludwig
Nur wenige Filme bringen es auf eine solch beeindruckende Aussage wie das Drama „American History X“. Vor der Veröffentlichung gab es große Meinungsverschiedenheiten zwischen Filmstudio New Line Cinema und Regisseur Tony Kaye. Edward Norton wollte seine Version auf den Markt bringen, doch das veranlasste Kaye dazu, sich öffentlich von dem Film zu distanzieren und für sich ein Pseudonym zu fordern. Das es nicht zur Verwendung des Pseudonyms kam, lag schlicht an seinen negativen Verlautbarungen vor dem Filmstart. Denn das verstößt gegen eine Bedingung für den Pseudonym-Wunsch. Trotz dieser beachtlichen Probleme im Vorfeld ist „American History X“ zwar an einigen Stellen reichlich brutales, aber intelligentes, packendes und vor allem aufweckendes Kino geworden.Der Neo-Nazi Derek (Edward Norton) versucht in seiner Gegend Gleichgesinnte dafür zu gewinnen, gegen Andersfarbige und Einwanderer v
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2:13





16 Nachrichten und Specials
Vorsicht: dieser Streifen enthält den für mich brutalsten Filmmord aller Zeiten: die Szene in der Norton den Mann tötet der seinen Wagen stellen will ist (obwohl rechtzeitig weggeblendet wird) echt das heftigste was ich je im Film gesehen hat. Aber auch sonst ist der Film in Punkto Gewalt sehr ausladend – Szenen wie z.B. die Mordszene bei der ein Junge einen anderen in einer Toilette erschießt, wie die Skinheads einen Supermarkt auseinander ...
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So sieht eine moderne und echte Auseinandersetzung mit radikalem Gedankengut aus.
Weder wird hier die Moralkeule geschwungen noch zeigt der Film unrealistische und lebensfremde Lösungen.
Er präsentiert schlicht und ergreifend die Verlockung von Hass und Schuldzuweisung und zeigt die Sackgasse dieses Denkens in brutaler und letzter Konsequenz.
Der Hass und die Gewalt ist nicht deshalb abzulehnen und zu bekämpfen weil sie keine Berechtigung ...
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Es gibt selten Filme, die mich so Bewegen wie dieser hier!
Ein damals wie heute brandaktuelles Thema wird in diesem Film wirklich ausgezeichnet umgesetzt!!
Ein damals wie heute brandaktuelles Thema wird in diesem Film wirklich ausgezeichnet umgesetzt!!
American History X ist keineswegs ein euphorisierender Film, bei dem man nach dem Anschauen mit seinen Freunden in Rage voller Glücksgefühle kommt und die Welt für immer mit anderen Augen sieht. Nein, es ist ein Film der einem die bittere und nackte Wahrheit über uns Menschen aufzeigt, wenn es um Konkurrenzkampf und Anerkennung in der Gesellschaft geht. Das Sinnbild dafür, oder der Komplex, der daraus entsteht heißt Abgrenzung und ...
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Edward Norton gab alles für den Film
Hauptdarsteller Edward Norton war vom Skript und seiner Rolle als geläuterter Neonazi Derek Vinyard dermaßen überzeugt, dass er die Chance auf eine Zusammenarbeit mit Steven Spielberg für dessen Kriegsdrama "Der Soldat James Ryan" ablehnte. Außerdem verzichtete Norton auf Teile seiner Gage, rasierte sich den Kopf und legte über 13 kg Muskelmasse für den Film zu.
Die Charaktere des Films basieren auf Persönlichkeiten der amerikanischen Naziszene
Dass die hasserfüllte Welt der US-amerikanischen Neonazis in "American History X" nicht aus der Luft gegriffen ist, zeigen u.a. auch die Charaktere des Films, die teilweise auf echten Persönlichkeiten in der damaligen Szene basieren: So zum Beispiel die von Stacy Keach dargestellte Figur Cameron Alexander -dieser basiert auf den einflussreichen Rassisten Tom Metzger, der in den 70er Jahren bereits eine bedeutende Rolle im berüchtigen Ku-Klux-Klan
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Geliebt von Fans und Kritikern - gehasst vom eigenen Regisseur
"American History X" ist bis heute bei Filmfans beliebt und findet sogar oft Einsatz für pädagogische Zwecke bei Unterrichtsreihen zum Thema Rassismus. Überraschenderweise war Regisseur Tony Kaye überhaupt kein Fan des fertigen Films: Völlig unzufrieden mit Edward Nortons (oscar-nominierter) Schauspielerleistung und dem Input den Norton und Co-Darsteller Edward Furlong in den Film einfließen ließen, verließ Kaye das Projekt quasi während des Schn
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Produktionsland
USA
Verleiher
Ufa Film
Produktionsjahr
1998
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
3 Trivias
Budget
10 000 000 USD
Sprachen
Englisch
Produktions-Format
-
Farb-Format
Schwarz-Weiß/Farbe
Tonformat
-
Seitenverhältnis
-
Visa-Nummer
-
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