Kinostart:
10. März 2005
Regie: Christopher Smith
Mit Franka Potente, Vas Blackwood, Elizabeth McKechnie,
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FSK ab 16 freigegeben
Produktionsland:
Großbritannien
.
Genre:
Thriller
Laufzeit: 85 Minuten.
Produktionsjahr:
2004
Verleiher: X-Verleih
Inhalt: Modelagentin Kate (Franka Potente) ist leicht betrunken und nickt in der Londoner U-Bahn deswegen kurz weg. Als sie aufwacht, stoppt Kates Zug bald darauf im Tunnel. Während sie sich auf den Weg zum Fahrerabteil macht, taucht Koksnase Guy (Jeremy Sheffield) auf, der sie
schon auf der Party wenige Stunden zuvor angebaggert hat. Er versucht, sie zu vergewaltigen, doch plötzlich öffnet sich die Tür und der Triebtäter wird unter wilden Schmerzschreien in die Dunkelheit gezogen. Kate rennt, so schnell sie die Stiletto-Pumps tragen. Auf ihrer Flucht begegnet sie dem Obdachlosenpärchen Jimmy (Paul Rattray) und Mandy (Kellie Scott). Sie kann Jimmy mit einer 50 Pfundnote überreden, sie zum Stationsaufseher zu begleiten, um die Vorfälle zu melden. Auf dem Weg stoßen sie auf eine ansehnliche Blutlache, die sich in einer Spur in den Tunnel verläuft...
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Deike Stagge
(2,5)
Mal ehrlich, wer hat während einer U-Bahnfahrt noch keine Freaks getroffen? Irgendwelche Leute, die ohne Grund hysterisch loslachen oder am Bahnsteig laut schreiend und fluchend vorbeiziehen. In jeder Großstadt ist das Alltag. Niemand weiß genau, woran das liegt. Der Brite Christopher Smith setzt seinem Debütkinofilm „Creep“ zum ersten Erklärungsversuch an.
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Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
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insgesamt 94 Kritiken
Affenbrei
Mitglied seit 656 Tagen
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16 Userkritiken
Bewertung:
(4)
Kritik:
Viel besser als sein Ruf.
Verfasst am 25.04. um 15:47 Uhr -
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NinaX
Mitglied seit 591 Tagen
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42 Userkritiken
Ihre Bewertung:
(3,5)
Ihre Kritik:
Im Londoner Underground ist was faul. Das weiß der Zuschauer nach den ersten Minuten von "Creep" bereits, muss sich allerdings noch etwas gedulden, denn erstmal muss die Hauptprotagonistin eingeführt werden. Franka Potente spielt eine deutsche Modelagentin in London, die von Party zu Party tingelt. Auf ihrem Weg zu einer Party mit George Clooney muss sie jedoch leider die U-Bahn nehmen. Dort angekommen genehmigt sie sich erstmal Einen und pennt daraufhin schlicht ein. Nachdem sie aufwacht ist der letzte Zug natürlich längst abgefahren und der Bahnhof dicht. Wie das passieren konnte? Keine Ahnung, es ist eben passiert. Obwohl der letzte Zug längst abgefahren ist, hält nach einer Weile doch ein Zug an der Station und Kate steigt ein. Kurz nach der Abfahrt hält der Zug jedoch plötzlich an, die Lichter gehen aus und Kate irrt durch den Zug. Plötzlich entdeckt sie Guy, einen zugekoksten Gast auf der letzten Party, der es nun gerne mit ihr treiben würde. Bevor es jedoch dazu kommt, wird er von jemanden aus dem Zug gerissen und übel zugerichtet. Kate flieht daraufhin vor dem mysteriösen Retter, der sich jedoch bald darauf als ziemlich schräger, deformierter Killer herausstellen soll, der anscheinend der heimliche Herrscher des Londoner Underground ist. "Creep" entwickelt sich langsam aber stetig zu einem spannenden, athmosphärisch dichten Horrorfilm. Der Zuschauer verfolgt stets Kate und rennt mit ihr durch den Londoner Underground. Längere Flucht-Passagen werden hin und wieder unterbrochen durch plötzliche Begegnungen oder die Kommunikation mit anderen Menschen. Dabei ist die Identität des Mörders lange unklar. Nach einiger Zeit weiß man zwar, dass man es mit einem für Horrorfilme klassischen Freak zu tun hat. Dessen volles Aussehen und Identität bleiben jedoch bis zum ausgedehnten Finale des Films im Verborgenen und zumindest bei der Identität bleibt man doch eher vage. Seine furchterregende Erscheinung wird von seinen unmenschlichen Kreischlauten noch unterstützt. Eine extrem verstörende inszenierte Abtreibungsoperation, die er an einer Obdachlosen durchführt sowie die finale Flucht von Kate vor ihm, sind die "Highlights" des Films, in denen die Angst des Zuschauers vor dem "Creep" bis zum Anschlag gesteigert wird. Interessant ist auch, dass die Charaktere inklusive Kate alle nicht sonderlich sympathisch sind, der Zuschauer jedoch trotzdem mit ihnen mitfiebert. Dies liegt nicht zuletzt an der Bedrohlichkeit des "Creep" und an der beängstigenden Situation. "Creep" holt eigentlich alles raus, was man aus einem "verrückter Serienkiller in der U-Bahn"-Szenario hätte rausholen können. Sicherlich hätten hier und da ein paar mehr Griffe in die Trickkiste noch zu mehr Spannung und Grusel führen können, aber das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Dafür kann man dann auch einige offensichtliche Logikfehler verzeihen.
Verfasst am 17.12. um 12:33 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
(3) von 1 Pressetitel(n)
Empire
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Besetzung und Stab
Franka Potente
Rolle: Kate
Vas Blackwood
Rolle: George
Elizabeth McKechnie
Rolle: Frau
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Gast - Mittwoch, 08. Februar um 19:47