Bilder, nicht von dieser Welt. So visionär und surreal gleichermaßen, dass sie nur geübten Sehern zugänglich sind. Das an sich schon nicht leicht zu konsumierende, außergewöhnliche Lebenswerk von Arthouse-Star Werner Herzog bietet mit dem meditativen Experimentalfilm „Fata Morgana“ seinen wohl sperrigsten Vertreter. Auch wenn diese fiebrig-faszinierende, wie auch unglaublich fordernde Bilder-Collage deutliche Schwächen hat, so ist der Film aus dem Jahr 1970 doch Wegbereiter für viele der folgenden Herzog-Werke.
3,5
gut
Fata Morgana
Von Carsten Baumgardt
Bilder, nicht von dieser Welt. So visionär und surreal gleichermaßen, dass sie nur geübten Sehern zugänglich sind. Das an sich schon nicht leicht zu konsumierende, außergewöhnliche Lebenswerk von Arthouse-Star Werner Herzog bietet mit dem meditativen Experimentalfilm „Fata Morgana“ seinen wohl sperrigsten Vertreter. Auch wenn diese fiebrig-faszinierende, wie auch unglaublich fordernde Bilder-Collage deutliche Schwächen hat, so ist der Film aus dem Jahr 1970 doch Wegbereiter für viele der folgenden Herzog-Werke. Ende der 60er Jahre spukte Werner Herzog eine Science-Fiction-Geschichte im Kopf herum. Fremde Wesen von einem fernen Planeten aus dem Andromeda-Nebel würden die Erde bereisen, mit ihren Augen betrachten und auf soviel Fremdes stoßen, dass selbst die Erdenmenschen sich wundern. Die Sci-Fi-Prämisse ist bei „Fata Morgana“ gewichen, aber die Perspektive im Prinzip gleich geblieben. M
Die ganze Kritik lesen
Produktionsland
BRD
Verleiher
-
Produktionsjahr
1971
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
-
Budget
-
Sprachen
Deutsch
Produktions-Format
-
Farb-Format
Farbe
Tonformat
-
Seitenverhältnis
-
Visa-Nummer
-