Kinostart:
24. Oktober 1984
Regie: Wim Wenders
Mit Harry Dean Stanton, Nastassja Kinski, Hunter Carson,
mehr
Produktionsland:
Frankreich
,
Großbritannien
,
BRD
,
USA
,
Deutschland
.
Genre:
Drama
Laufzeit: 148 Minuten.
Produktionsjahr:
1984
Verleiher: StudioCanal Deutschland
Inhalt: Ein halb verdursteter Mann (Harry Dean Stanton) irrt orientierungslos durch die texanische Wüste. Er hat scheinbar die Sprache verloren und wird von einem Provinz-Doc (Bernhard Wicki) in Devil’s Graveyard notdürftig und eher widerwillig betreut. Der Arzt alarmiert Travis’, so heißt der Fremde, Bruder Walt (Dean Stockwell), der aus dem fernen Los Angeles anreist, um seinen tot geglaubten Verwandten abzuholen. Auf dem Weg zurück findet Travis seine Sprache wieder. Walt und seine Frau Anne (Autore Clément) haben Travis’ mittlerweile siebenjährigen Sohn Hunter (Hunter Carson) aufgenommen und sind als Ersatzeltern eingesprungen. In Los Angeles angekommen, will sich Travis seinem Sohn emotional nähern. Und es gelingt ihm tatsächlich, eine Verbindung herzustellen. Beide begeben sich auf die Suche nach Jane (Nastassja Kinski), Travis’ Ex-Frau und Hunters Mutter...
FILMSTARTS.de
(5)
Pressespiegel
(5)
User-Wertung(1946 Bewertungen)
(3,9)
| |
Andere Filme bewerten
Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Carsten Baumgardt
(5)
Die große Zeit des deutschen Autorenfilms lief Ende der 70er Jahre aus. Während sich Rainer Werner Fassbinder 1982 per Überdosis Kokain aus dem Leben verabschiedete und Werner Herzog sich im selben Jahr mit seinem Gigantismus-Epos „Fitzcarraldo“ dem großen internationalen Kino zuwand, sorgte Weggefährte Wim Wenders 1984 dafür, dass der Neue Deutsche Film seine letzte große Vorstellung bekommen sollte. In das schwermütig-melancholische Road-Movie-Drama „Paris, Texas” packte Wenders seine Wehmut nach „seinem Amerika” und schafft damit einen Film von überwältigender Bildsprache. Ein zutiefst sprödes, begeisterndes Meisterwerk für Liebhaber des Autorenfilms.
Weiterlesen
Bilder und Poster
Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
(3,9)
bei
1946 Wertungen
insgesamt 4 Kritiken
Tobi-Wan
(FILMSTARTS.de Team)
Mitglied seit 849 Tagen
|
85 Userkritiken
Bewertung:
(4,5)
Kritik:
Ein Mann, er heißt Travis, ist in Texas auf der Suche. Er sucht seinen Sohn, seine Frau und eine neue Chance. Wir erfahren erst spät im Film, weswegen Travis‘ Familie auseinanderbrach, doch spüren können wir die Auswirkungen in nahezu jeder Sekunde. Weite, leere Wüstengebiete spiegeln die Einsamkeit, der Blick in die Ferne und den Eisenbahngleisen hinterher zeugt von Hoffnung. Schauspielkino ist „Paris, Texas“ obendrein, besonders wegen Harry Dean Stantons Darstellung des Travis und Nastassja Kinski als dessen Ex. Wenn sich das lange getrennte Liebespaar dann am Ende trifft, ergänzen Inszenierungskunst und Akteursleistung einander so vortrefflich, dass eine emotionale Wucht entsteht, die Wenders Roadmovie unvergesslich macht.
Verfasst am 29.12. um 01:13 Uhr -
Verstoß melden
Du hast "Paris, Texas" gesehen und willst deine Meinung mit Mitgliedern unserer Community teilen? Dann verfasse deine eigene Kritik zum Film / zur Serie!
Pressespiegel
Presseschnitt:
(5) von 1 Pressetitel(n)
Chicago Sun-Times
|
|
Vollständiger Pressespiegel mit Zitaten
Besetzung und Stab
Harry Dean Stanton
Rolle: Travis
Nastassja Kinski
Rolle: Jane
Hunter Carson
Rolle: Jäger
Dean Stockwell
Rolle: Walt
Aktuelles
Kommentare
Gast - Mittwoch, 08. Februar um 20:58