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Während Douglas' amüsant-schräger Baller-Marathon aus zusammenhanglosen Episoden zu einer gewissen Routine führt, sorgt die Parallelhandlung mit einem unerwartet schwachen und uncharismatischen Robert Duvall für komplette Langeweile. Dass ''Falling Down'' in aller unkoordinierter Vermischung lascher Gesellschaftskritik mit Vorurteilen und rassistischen Motiven, dennoch oft hervorragend unterhält, ist nicht der (wieder mal sehr blassen) Regie von Joel Schumacher, sondern der ausgezeichneten Darstellung von Michael Douglas zu verdanken. Er spielt keinen gewaltgeilen Psycho, der auf einmal die Kontrolle verloren hat. Er ist ein ganz normaler Mensch, der brutale Gewalt ausübt, aber ohne direkten Kontrollverlust. Wenn man seinen Charakter ansieht, dann sieht man keinen Freak, sondern einen konservativen, gewöhnlichen Arbeiter. Und Douglas bekommt diese Gradwanderung zwischen Normalsein und der scheinbar logischen, gewalttätigen Konsequenz aus diesem Normalsein ausgezeichnet hin.
Hinzugefügt am 23.04.2011 um 09:36 Uhr Verstoß melden
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