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Kinostart
1. Februar 2007 (1h 28min)
- Regie
-
Mit
Unbekannte Schauspieler
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Genre
Dokumentation
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Nationalität
Großbritannien
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Eine programmatische Einstellung: Ein Boot fährt unter einer Brücke und ist nur im Schatten derselben zu erkennen. Als es die künstliche Verdunklung des Brückenschattens verlässt, wird es stufenweise erhellt – bis es schließlich gleißend weiß im Licht der Sonne erstrahlt. Licht ins Dunkel bringen, das ist die Motivation des Dokumentarfilmers Rex Bloomstein, der in „KZ“ das nationalsozialistische Konzentrationslager Mauthausen im Spiegel von Touristengruppen, Touristenführern und – ganz zentral – der Bewohner des nur zwei Kilometer entfernten Dorfes gleichen Namens porträtiert.
| Verleiher | Salzgeber & Company Medien | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2005 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
Von Christian Horn
Eine programmatische Einstellung: Ein Boot fährt unter einer Brücke und ist nur im Schatten derselben zu erkennen. Als es die künstliche Verdunklung des Brückenschattens verlässt, wird es stufenweise erhellt – bis es schließlich gleißend weiß im Licht der Sonne erstrahlt. Licht ins Dunkel bringen, das ist die Motivation des Dokumentarfilmers Rex Bloomstein, der in „KZ“ das nationalsozialistische Konzentrationslager Mauthausen im Spiegel von Touristengruppen, Touristenführern und – ganz zentral – der Bewohner des nur zwei Kilometer entfernten Dorfes gleichen Namens porträtiert. An sich ist es keine Besonderheit, durch einen Dokumentarfilm Licht ins Dunkle bringen zu wollen; Bloomsteins Ansatz ist allerdings ähnlich innovativ und klug wie das eingangs beschriebene Bild. Der versierte Dokumentarfilmer verzichtet auf die übliche dramaturgische Zuspitzung der vielen Dokumentationen über die Gräuel der Konzentrationslager. „KZ“ kommt komplett ohne Archivmaterial von aufgebahrten, verstümmelten Leichen aus, spart die emotionale Verstärkung durch Musik aus, verzichtet fast völlig auf eine Litanei historischer Fakten und puscht Zeitzeugenberichte nicht zu spektakulären Oberflächenreizen. Bloomsteins Film bleibt in der alltäglichen Gegenwart und erhellt die Geschichte(n) Mauthausens dadurch umso eindringlicher.
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