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    Halbe Treppe
    Halbe Treppe
    3. Oktober 2002 / 1 Std. 46 Min. / Komödie, Romanze
    Von Andreas Dresen
    Mit Steffi Kühnert, Gabriela Maria Schmeide, Thorsten Merten
    Produktionsland Deutschland
    User-Wertung
    3,5 11 Wertungen - 2 Kritiken
    Filmstarts
    4,5
    Bewerte :
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    Möchte ich sehen

    Inhaltsangabe & Details


    Gibt es den großen deutschen Film? Nein, aber es gibt den kleinen, und der ist manchmal von einer attraktiven, begeisternden, intensiven Größe, dass es einem die Sprache verschlagen kann. Dazu gehört für mich Andreas Dresens („Die Polizistin“, 2000 fürs Fernsehen, ebenfalls mit Gabriela Maria Schmeide und Axel Prahl; „Nachtgestalten“, 1999) neuer Film „Halbe Treppe“. Während Doris Dörrie in „Nackt“ in ausuferndem Redeschwall und mit Hilfe destruktiver Abziehbilder „über Beziehungen“ eine an sich gute Idee über das (Innen-)Leben dreier Paare gründlich in den Sand gesetzt hat, vermag Dresen in seiner tragikomischen Geschichte über zwei Paare in Frankfurt / Oder einem Anspruch gerecht werden, der den hiesigen Film ansonsten nicht gerade auszeichnet. Mit digitaler Handkamera ausgestattet, Dialogen, die erst an den Schauplätzen entwickelt wurden, kurz eingestreuten Interviews mit den vier Figuren schafft er nicht das, was viele – insbesondere Anhänger des Dogma-Films – so gern als Authentizität herbei wünschen, aber es gelingt ihm etwas wesentlich Schöneres: Der Einblick in eine Welt von Problemen, Stillstand, Konflikten, wie wir sie – wenn auch vielleicht in anderen Formen – alle kennen.
    Verleiher DCM Filmdistribution
    Weitere Details
    Produktionsjahr 2002
    Filmtyp Spielfilm
    Wissenswertes -
    Budget -
    Sprachen Deutsch
    Produktions-Format -
    Farb-Format Farbe
    Tonformat -
    Seitenverhältnis -
    Visa-Nummer -

    Wo kann man diesen Film schauen?

    Auf DVD/Blu-ray
    Halbe Treppe
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    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

    4,5
    hervorragend
    Halbe Treppe
    Von Ulrich Behrens
    „Wenn man die Wirklichkeit sehen will, muss man das Fenster aufmachen. Ins Kino darf man nicht gehen.“ (Andreas Dresen) (1) Gibt es den großen deutschen Film? Nein, aber es gibt den kleinen, und der ist manchmal von einer attraktiven, begeisternden, intensiven Größe, dass es einem die Sprache verschlagen kann. Dazu gehört für mich Andreas Dresens („Die Polizistin“, 2000 fürs Fernsehen, ebenfalls mit Gabriela Maria Schmeide und Axel Prahl; „Nachtgestalten“, 1999) neuer Film „Halbe Treppe“. Während Doris Dörrie in „Nackt“ in ausuferndem Redeschwall und mit Hilfe destruktiver Abziehbilder „über Beziehungen“ eine an sich gute Idee über das (Innen-)Leben dreier Paare gründlich in den Sand gesetzt hat, vermag Dresen in seiner tragikomischen Geschichte über zwei Paare in Frankfurt / Oder einem Anspruch gerecht werden, der den hiesigen Film ansonsten nicht gerade auszeichnet. Mit digitaler H...
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    User folgen 2251 Follower Lies die 4 327 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 7. September 2017
    Dieser Film untermauert ein weiteres Mal was ich immer sage: deutsche Filme können unfassbar, manchmal unerträglich realistisch sein, eben weil sie nicht an hochgestylten Schauplätzen spielen. Und wenn dann noch eine glaubwürdige Geschichte dazukommt die fast dokumentarisch erzählt wird resultiert daraus ein Film der echt wirkt als würde er einen wahren Fall nacherzählen. Tut er bestimmt auch, Geschichten wie diese hats sicherlich schon ...
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    5,0
    Veröffentlicht am 18. März 2010
    Eine Geschichte, die einfacher und tragischer, komischer und liebevoller nicht erzählt werden kann. 2 Mittelschichtpaare in eingeschlafenen, dahinplätschernden Beziehungen machen einen Diaabend, ein vergessenes Handy läßt die zusammentreffen die nicht zusammen sind und schon werden Sehnsüchte und Wünsche freigesetzt und ausgelebt, die in der verschachtelten Welt der Charaktäre keinen Platz haben und es ist nur mehr eine Frage der Zeit, bis ...
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