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Home > Kino > Film-Archiv > Drama > Little Children
Kinostart:
26. April 2007
Regie: Todd Field
Mit Kate Winslet, Patrick Wilson, Jennifer Connelly,
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FSK ab 16 freigegeben
Produktionsland:
USA
.
Genre:
Drama
Laufzeit: 137 Minuten.
Produktionsjahr:
2006
Verleiher: Warner Bros.
Inhalt: East Wyndam ist ein beschaulicher Vorort von Boston und eigentlich wie jeder andere. Doch seitdem der aus dem Gefängnis freigelassene Pädophile Ronnie (Jackie Earle Haley) zu seiner Mutter gezogen ist, herrscht Unruhe. Keiner scheint dort wirklich zufrieden mit seinem Leben. Genauso ergeht es auch dem Hausmann Brad (Patrick Wilson), dessen Frau arbeiten geht, währenddessen er auf den gemeinsamen Sohn aufpasst und Sarah (Kate Winslet), deren Ehe nur noch eine Farce ist. Als die beiden aus ihrem Alltag ausbrechen wollen und eine Affäre beginnen, bringen sie das spätestens durch Ronnies Erscheinen strapazierte Gleichgewicht der vorörtlichen Gemeinschaft endgültig ins Wanken…
FILMSTARTS.de
(4,5)
Pressespiegel
(4,5)
User-Wertung(2583 Bewertungen)
(3,7)
Fünf Jahre sind seit Todd Fields Regiedebüt vergangen. Nach dem hoch gelobten Erstling In The Bedroom, der 2001 fünf Oscarnominierungen erhielt und insgesamt 27 Festival- und Kritikerpreise gewinnen konnte, wurde es erst einmal still um Multitalent Field, welcher auch als Schauspieler, Drehbuchautor, Produzent und Komponist für Filmmusik tätig ist. Nun sind die Erwartungen an den Nachfolger natürlich sehr hoch. Zu Recht, wie sich zeigt. Denn „Little Children” ist eine glänzend gespielte und fotografierte, hyperreale Filmperle – die vielen Zuschauern allerdings im Halse stecken bleiben wird.
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Mitglied seit 1.125 Tagen | 105 Userkritiken
Kritik: Besonders zwei Arten von Filmen besitzen gute Chancen, bei subjektiver Wahrnehmung zu den Besten überhaupt gezählt zu werden. Jene, von denen man nichts erwartet und die einen dann positiv überraschen. Und jene, von denen man viel erwartet und die selbst dieser gesteigerten Antizipation noch etwas entgegenzusetzen haben, das weit über das Erwartete hinausreicht. 'Little Children' ist ein Werk letzterer Kategorie. Der Inhalt klingt ein bißchen nach 'Desperate Housewives' und tatsächlich haben Serie und Film Gemeinsamkeiten: das Episodenhafte. Den satirischen Touch. Und eine allwissende Erzählerstimme. Darüber hinaus jedoch stehen beide einander wie Gemälde und Kritzelei gegenüber. Sie sind mit ähnlichen Farben entstanden, doch nur 'Little Children' lässt daraus wahre Kunst werden. Todd Field's Story ist unendlich facettenreich, was sich schon am Grundton des Films festmachen lässt. Dieser ist nämlich keinesfalls der eines typischen Dramas, vieles spielt sich (vordergründig) auf einer entlarvend-überspitzten Ebene ab. Doch schon die erste Szene, in der ein Nachrichtensender über die Haftentlassung eines Pädophilen berichtet und Interviews mit besorgten Eltern einblendet werden, kontakariert diese in der Folge veranschaulichte Stimmung. Aber insgesamt gliedert sich die Geschichte des 'Perversen' Ronnie als nur eine Nuance in das Gesamtbild des Pseudo-Vorstadtidylls ein, sie ist nicht etwa ihr propagandistischer Aufhänger, zu dem sie leicht hätte verkommen können. Das wahre Drama und die tiefe Tragik der Charaktere findet somit nicht im (allzu) offensichtlichen statt. Aus der Grundkonstellation des Aufeinandertreffens verschiedener Menschen, die in ihren Leben vor festgefahrenen Situationen stehen und diese mit teils fatalen, teils erschütternden, teils tieftraurigen, manchmal auch humorigen Konsequenzen zu meistern versuchen, entwickelt der Film eine ungeheure Dynamik. Field unterstreicht dies durch einige optische Spielereien und besonders den Erzählerkommentar. Relativ selten meldet sich dieser und berichtet meistens nüchtern über die aktuelle Gefühlslage und inneren Konflikte der jeweiligen Person. Dies widerspricht dem 'Show, don't tell'-Mantra, dadurch gewinnt der Film jedoch die Möglichkeit auf szenische Exposition größtenteils verzichten zu können, er lässt den Erzähler kurz erklären, um sich dann wieder voll der Kausalität im Handeln der Protagonisten widmen zu können. Was zu einem wuchtigen, absolut mitreißenden Ergebnis führt. Wahrlich herausragende darstellerische Leistungen tragen das Konstrukt über die volle Länge und die größtenteils moralisch mindestens fragwürdigen Taten erhalten gerade dadurch eine oft schmerzliche und melancholische Nachvollziehbarkeit, wie sie kaum ein zweiter Film mit ähnlichen Thematiken zu transportieren vermag. 'Little Children' bleibt bei all den tiefgreifenden Entwicklungen, Beziehungen und Komplexität stets auch eines: uneingeschränkt unterhalsam. Keine Längen, einige optimal getimte Schmunzler bis Lacher und eine visuelle Vielfarbigkeit, das alles macht den Film sehr zugänglich und bietet seine immense emotionale Reichhaltigkeit quasi als einen Bonus, dem sich willige Zuschauer annehmen und Unwillige verschließen können und dennoch beiden einen großen Genuss beschert. http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendID=418824324&blogID=456591215
Mitglied seit 1.826 Tagen | 207 Userkritiken
Kritik: Das nennt sich wohl auf jeden Fall Schauspielerkino. Getragen wird der Film auf jeden Fall durch Kate Winslet und Patrik Wilson, aber auch Jennifer Connelly ist der Wahnsinn. Wie die Geschichte sich aufbaut und von Minute zu Minute spannender wird ist einfach genial. Vielleicht ist der Film ein rein amerikanischer Film, weil solche vorgetäuschte Moralprediger ist hier bei uns nur schwer vorstellbar, aber trotzdem denkbar. Auch Jackie Earle Haley als resozialisierter Pädophieler spielt seine Rolle sehr gefühlvoll, auf der einen Seite verabscheut man ihn, weil er diese schlimmen Sachen gemacht hat, und vielleicht immer noch vor hat, auf der anderen Seite hat man Mitleid mit ihm, weil er wahrscheinlich nichts dafür kann und nur ein Produkt seiner sozialen Umwelt ist. Auch Noah Emmerich spielt wunderbar, er der seine eigene Vergangenheit nicht verarbeitet hat und nun seine Konzentration auf die Zerstörung des Lebens von dem Pädophielen legt. Mit einem genialen und auch glaubwürdigem Ende schließt der Film, der auch leichte Ähnlichkeiten mit âAmerican Beauty✠hat, allerdings nicht so sarkastisch, sonder eher nüchtern kalt daher kommt(nicht negativ gesehen)
Presseschnitt:
(4,5) bei 2 Pressewertungen.
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Rolle: Sarah Pierce
Rolle: Brad Adamson
Rolle: Kathy Adamson
Rolle: Ronald James McGorvey
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Hinzugefügt von Filmstarts am 2. September 2011
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