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Oldboy
Durchschnitts-Wertung
4,3
740 Wertungen - 80 Kritiken
59% (47 Kritiken)
19% (15 Kritiken)
14% (11 Kritiken)
4% (3 Kritiken)
1% (1 Kritik)
4% (3 Kritiken)
Deine Meinung zu Oldboy ?

80 User-Kritiken

BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

User folgen 10 Follower Lies die 3 924 Kritiken

3,0solide
Veröffentlicht am 01.01.18

Ok, ich bin ein Banause – denn während dieser Film für Unmengen Leute ein Meisterwerk zum Niederknien vor dem Herrn ist habe ich es nicht verstanden und mich sogar noch ziemlich dabei gelangweilt. Ok, irgendwann ergab das ganze dann Sinn, aber den poetischen oder extrem anspruchsvollen Hintergrund den ich in diversen Kritiken zum Film nachgelesen habe, der muß mir irgendwo entgangen sein. Ich sah einen zutiefst verstörenden, harten Film über einen ziemlich kaputten Typen dem ziemlich mies mitgespielt wurde und der dafür blutig zurückschlägt was zu einigen furchtbar blutigen, schmerzhaften und gewalttätigen Szenen führte bei dem einem ganz anders wird. Ich las eine andere Kritik in der es hieß der Film sei im positiven Sinne eine „Vergewaltigung des Zuschauers“ – wer das geschrieben hat und es meint ist mindestens genauso krank und durchgeknallt wie der Streifen. Im echt Leute soll es gut finden wer es gut finden will – ich mache im Übertragenen Sinne dasselbe was der Held am Ende tut, ich schneide mir die Zunge ab und bin einfach stil.Fazit: Ungemein harte und brutale Rachestory mit trauriger Atmosphäre und eigensinnigen Sachen deren Sinn oder Tiefe sich mir nicht erschließen will!

爸爸谷物
爸爸谷物

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 09.12.17

...was für eine tragische Geschichte so furchtbar und schrecklich gut erzählt. Rache, Liebe, der Umgang damit... Ne Geschichte, die kannst' Dir fast nicht ausdenken. Knallerstreifen!

LucaFilm
LucaFilm

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3,0solide
Veröffentlicht am 19.07.17

Die Geschichte ist super: ein Mann wird 15 Jahre eingesperrt, und dann wieder mit Anzug und Geld freigelassen.... Warum? Man Ahnt schon schlimmes, als man den Protagonisten kennenlernt, der lieber saufen geht, als zu dem Geburtstag seiner kleinen Tochter. Dass hier Rache eines Dritten im Spiel ist, ist selbsterklkärend. Ich persönlich fand aber einige Szenen etwas skurril und langweilig. Warum isst er einen lebenden Tintenfisch? Warum beschnüffelt er fremde Leute? Er war nur in einem Zimmer gefangen und nicht in der Wildnis- er wusste schon vorher, was ein Fahrstuhl ist. Diese zwanghaft komischen Szenen sollen vielleicht das ganze auflockern, ich persönlich ffand sie unpassend. Was sich sin Gegenspieler grnau als Rache ausgedacht hat, war mir schon im Sushi- Laden klar. Deshalb gab es für mich keinen schockierenden Plot- Twist am Ende. Was ich aber gut fand war, dass man zunächst mit dem Gegenspieler sympatisiert, dann aber Zweifel bekommt, die aber unbegründet sind. Außerdem sieht man, wie zwei durch Rache zerfressene Menschen machen, wenn ihre Rache befriedigt wurde. Wie unterschiedlich sie damit umgehen. Die Actionszenen sind auch etwas skurril. Es ist zwar cool, mal keine übertriebenen asiatischen Kampfszenen zu sehen, aber die hier präsentierten Szenen machen auch nicht wirklich Sinn. Alles in Allem ist der Film aber solide und sehenswert. Teilweise etwas langweilig und in die länge gezogen, aber ansonsten solide.

Bruce W.
Bruce W.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 30.04.17

Für mich persönlich, ein absolut perfekter Film. Und das in jeder Hinsicht. Oldboy beweist dass selbst "veraltete" Konzepte wie die griechische Tragödie, in ihrem Kern auch in der Moderne funktionieren. Dabei fährt der Film gleichzeitig auch einen sehr philosphischen Ton, der sich mit der Frage nach Rache, Gerechtigkeit und Liebe beschäftigt. Chan Wook-Park's Regie ist tadellos, die Actionsequenzen sitzen, das Editing ist immer storygetrieben und systematisch, die Kameraarbeit kreativ und der Soundtrack wunderschön. Die Darsteller geben (allen vorran Choi Min‑sik) oscarreife Performances. Asian cinema at it's best.

Jan J.
Jan J.

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3,5gut
Veröffentlicht am 29.12.16

Eigentlich ein Top Film. Vorallem Story mäßig ein Meisterwerk. Etwas langezogen und die Actionszenen hätten noch intensiver bzw. Häufiger sein können.

schonwer
schonwer

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3,0solide
Veröffentlicht am 04.09.16

Meine Erwartungen zu "Oldboy" waren extrem hoch, da er erstens ein Kultfilm ist, zweitens waren die Kritiken extrem gut, und drittens hat man aus Südkorea bereits gute Filme gesehen wie "I saw the devil" und "A bittersweet life". Der Anfang wo ein Mann 15 Jahre lang eingesperrt wird ist interessant und zudem wird klar: Choi Min Sik ("Lucy", "I saw the devil") wird hier wieder zeigen was er drauf hat. Der Mittelteil war für mich so mittelmäßig, da es an Intensität fehlt und der Film nicht so toll inszeniert ist, wie ich es aus Südkorea gewohnt bin. Zudem fehlt es einem schwer mit den Figuren zu sympathisieren und es kommen komische Szenen vor und zum Teil auch unnötige - der Film wird etwas zäh. Das Ende welches eine "grandiose Wendung" hat ist in Ordnung. Es ist besser inszeniert und wird wieder interessant die Wendung ist jedoch nicht so überraschend wie beispielsweise in "Fight Club". Zudem dreht der Film gegen Ende wirklich auf, es wird blutig und leider auch ezwas lächerlich, da manche Szenen an der Grenze des "nicht Ernst zu nehmen können" sind. Die Schauspieler sind o.k. mehr aber leider auch nicht, außer Choi Min Sik. Positiv aufgefallen ist die Musik, besonders der Main Title ist wirklich gut komponiert worden. Fazit: Leider nicht so gut inszeniert und überraschend wie ein David Fincher ("Fight Club", "The Game"), nicht so intensiv und gut gespielt wie ein Kim Jee-Woon ("A bittersweet life", "I saw the devil") und nicht so heftig wie ein Gareth Evans ("The Raid", "Merantau"). "Oldboy" ist gut, doch mehr leider auch nicht.

bonetiket
bonetiket

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 15.05.16

Meisterwerk! Sollte jeder gesehen haben, vorallem diesen Freunde zu zeigen macht verdammt viel Spaß daher habe ich ihn schon fast zehn mal geschaut. 100 / 5

Ed G.
Ed G.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 28.11.15

UFF!! Ich hatte vor einiger Zeit das US Remake gesehen und wurde dann neugierig auf das Original. Das Remake war schon richtig gut, aber das Original ist umwerfend beeindruckend gewaltig! Was für ein Film! Wahrlich ein Meisterwerk!

-TheDon-
-TheDon-

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 01.06.15

Aus dem asiatischen Kino dringen ja nur wenige Ausnahmen zu uns nach Europa durch. Zuletzt beispielsweise The Raid 2. Meist sind sie für den europäischen Zuschauer zu surreal, zu abstrakt und auch ungewohnt brutal. Ein Film, der allerdings auch bei uns eine mehr oder weniger große Beachtung erfahren hat ist der koreanische Actionfilm Oldboy aus dem Jahr 2004. Und das nicht zu Unrecht. Sogar so sehr, dass Hollywood ein Remake davon produzieren musste, mit Josh Brolin in der Hauptrolle. Darauf möchte ich aber nicht näher eingehen, weil ich das Remake nie gesehen habe. Anzumerken sei aber, dass die Kritiken zum Hollywood-Aufguss überwiegend schlecht waren. Und auch das Ende soll sich unterscheiden. Kurz zusammengefasst geht es in Oldboy um Oh Dae-su, der am Geburtstag seiner Tochter betrunken und auf der Polizeistation ist. Dort wird er von einem Freund abgeholt. Doch als sich dieser kurz umdreht ist Oh Dae-su verschwunden. Wenig später wacht Oh Dae-su eingesperrt in einem Zimmer auf. Sein einziger Kontakt zur Außenwelt ist ein Fernseher. Dort verbringt er 15 Jahre in Isolation bis er schließlich wie durch ein Wunder freigelassen wird. Sein einziges Ziel: Rache an seinen unbekannten Entführern zu nehmen. Die Handlung klingt zuerst nach einer x-mal erlebten Rachegeschichte à la Der Graf von Monte Christo. Und ich will auch gar nicht abstreiten, dass eindeutige Parallelen zu Alexandre Dumans Roman zu erkennen sind. Auch weil die junge Frau Mi-do, die Oh Dae-su kurz nach dem Erlangen seiner Freiheit kennenlernt und für die er schnell eine starke Zuneigung entwickelt, eine wichtige Rolle spielt. Allerdings wird einem bald klar, das mehr dahinter steckt, als nur simple Rache. Aber es ist nicht die Handlung, die den Film auszeichnet, es ist die Art, wie er inszeniert ist. Düster, brutal – Die Welt, in der Oh Dae-su lebt und so wie er sie sieht ist nicht schön. Er vertraut niemandem, ist immer misstrauisch. Dafür ist er umso brutaler. Mit seinen Entführern geht er gnadenlos um und dabei zeigt der Film Szenen, die aufgrund ihrer Härte nicht jedermanns Sache sind. Wobei der Film nicht ins Gore-Genre abdriftet, viele der brutalen Szenen werden nicht direkt gezeigt, sondern der Phantasie des Zuschauers überlassen. Wenn zum Beispiel Oh Dae-su einem Mann die Zähne mit einem Hammer zieht sieht man das nicht, sondern hört nur seine Schreie und sieht dann die blutigen Zähne auf der Tastatur liegen. Dann gibt es da noch die wenigen, aber nichtsdestotrotz spektakulär inszenierten Kampfszenen. Wenn sich Oh Dae-su durch einen Gang voller Feinde mit nur einem Hammer kämpft und das aus nur einer einzigen Kameraperspektive, die zeigt, wie er sich von der einen bis zur anderen Seite durchkämpft. Dabei ist er aber bei weitem nicht unbesiegbar und muss auch so einiges einstecken. Begleitet wird das alles von einem wunderbaren Soundtrack, der einem nach dem Film gar nicht mehr aus dem Kopf gehen mag. Farblich hält sich der Film immer sehr dunkel mit leichtem Grünstich und so bleibt auch die Atmosphäre immer gedrückt und düster. Alles in allem ist Oldboy ein sehr harter Actionfilm, der auch abseits der Action überzeugt, mit einer wirklich spannenden Thematik, die ich hier nicht spoilern möchte, und einem ausgezeichneten Hauptdarsteller. Außerdem bietet der Film ein gelungenes Ende, das einen verstört aber keinesfalls verwirrt, denn der Film schafft es schlussendlich doch so gut wie alle Fragen zu klären, zurücklässt. Aber eine Warnung sei noch gesagt, ein Happy End sollte man nicht erwarten.

Cursha
Cursha

User folgen 18 Follower Lies die 758 Kritiken

5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 09.04.15

Ich bin ohne große Erwartungen an den Film und wurde dann am Ende so positiv überrascht. Der Twist am Ende ist einer der besten der Filmgeschichte. Brutal, tolle Musik und die grandiose Handlung machen diesen Film zu einem wahren Meisterwerk.

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