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    Bin-Jip – Leere Häuser
     Bin-Jip – Leere Häuser
    11. August 2005 / 1 Std. 30 Min. / Romanze, Drama
    Von Kim Ki-duk
    Mit Lee Seung-yeon, Jae Hee, Kwon Hyuk-ho
    Produktionsländer Südkorea, Japan
    Zum Trailer
    Pressekritiken
    4,2 5 Kritiken
    User-Wertung
    3,5 21 Wertungen - 4 Kritiken
    Filmstarts
    4,5
    Bewerte :
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    Möchte ich sehen

    Inhaltsangabe & Details

    Tae-suk (Lee Hyun-kyoon) führt ein eigenartiges Leben. Er verteilt in der Stadt Werbeflyer in Briefkästen, um herauszufinden, welche Bewohner gerade verreist sind. Wenn die von ihm eingeworfene Werbung nach ein paar Tagen immer noch nicht verschwunden ist, dann dringt er in die jeweilige Wohnung ein, um dort für ein paar Tage zu leben. Er verlässt jedes Domizil wieder im einwandfreien Zustand, sodass die Bewohner nichts bemerken, wenn sie zurückkehren. Bei einem seiner Einbrüche trifft er unerwartet auf das Model Sun-hwa (Lee Seung-yeon), das regelmäßig von ihrem Mann misshandelt wird. Die junge Frau sieht in dem stummen Tae-suk eine ideale Gelegenheit, um ihrem tristen Leben zu entkommen, Sie begleitet den Einbrecher fortan auf seiner traumartig-surrealen Reise durch die Wohnungen und Häuser der Stadt. Aber das Glück der beiden ist in Gefahr, weil Sun-hwas Ehemann nach ihr suchen lässt, und die beiden in einem Haus Unerwartetes finden.
    Originaltitel

    Bin jip

    Verleiher Pandora Filmverleih
    Weitere Details
    Produktionsjahr 2004
    Filmtyp Spielfilm
    Wissenswertes -
    Budget -
    Sprachen Koreanisch
    Produktions-Format -
    Farb-Format Farbe
    Tonformat -
    Seitenverhältnis -
    Visa-Nummer -

    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

    4,5
    hervorragend
    Bin-Jip – Leere Häuser
    Von Alina Bacher
    „Die am meisten lieben, sprechen am wenigsten.“ Diese Volksweisheit aus Schottland gibt Kim Ki-Duks meisterhaft poetischen Film „Bin Jip“ wunderbar wider. Der Kritikerliebling beweist mit „Bin Jip“ abermals, dass er ein Händchen für feinfühliges Kino hat. Nach seinem Erfolg mit „Frühling, Sommer, Herbst, Winter... und Frühling“ bleibt er der tragischen Liebesgeschichte treu und inszenierte ein wundervolles, schwerelos dahinschwebendes Drama, in dem fast kein Wort gesprochen wird. Doch genau diese Stille - und der meisterhafte Einsatz der meditativen Melodien - bezaubern und machen „Bin Jip“ zu einer der schönsten Liebesgeschichten, die in diesem Jahr auf der Leinwand zu sehen sind. Tae-suk (Hee Jae) hat einen eher ungewöhnlichen Zeitvertreib: Auf seinem Motorrad tourt er durch die Stadt und hängt Werbezettel an Haustüren, um so festzustellen, ob die Besitzer verreist sind. Wenn ja, br...
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    Trailer

    Bin-Jip – Leere Häuser Trailer DF 2:24
    Bin-Jip – Leere Häuser Trailer DF
    494 Wiedergaben
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    Schauspielerinnen und Schauspieler

    Lee Seung-yeon
    Rolle: Sun-hwa
    Jae Hee
    Rolle: Tae-suk
    Kwon Hyuk-ho
    Rolle: Min-gyu
    Mi-suk Lee
    Rolle: Daughter-in-law of Old Man
    Komplette Besetzung und vollständiger Stab

    User-Kritiken

    Kino:
    Anonymer User
    4,0
    Veröffentlicht am 25. April 2017
    Bedrückendes, zugleich an einigen Stellen zart humorvolles Drama. Glücklicherweise reduziert der Film die sozialen Themen auf ein Minimum und spürt dafür der Beziehung der Hauptfiguren sowie dem Gefühl der Großstad in manchmal kargen, machmal impressionistischen Bildern nach.
    fusel
    fusel

    User folgen Lies die Kritik

    5,0
    Veröffentlicht am 12. März 2010
    Da bin ich aber echt beeindruckt! Wer einen fesselnden, actionreichen Blockbuster erwartet ist natürlich enttäuscht von diesem feinfühligen Meisterwerk... Der Film gibt mir das Gefühl von Glücklichtkeit, wie ich es noch selten erlebt habe. Sehr zu empfehlen!
    S iM oN
    S iM oN

    User folgen Lies die 5 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 22. Mai 2013
    Ein Meisterwerk fast ohne worte ! spoiler: Ein sehr ruhiger Film der fast komplett ohne dialoge auskommt !
    Kino:
    Anonymer User
    5,0
    Veröffentlicht am 18. März 2010
    Ich sollte anmerken, dass ich Liebesgeschichten in aller Regel absolut nicht ausstehen kann. Aber das asiatische Kino schafft es irgendwie doch immer wieder, meine Meinung zu ändern. Der beste Film den ich seit langem gesehen habe, jedes einzelne nichtgesprochene Wort passte perfekt. Man kann ihn verstehen oder nicht, auf mich übt diese Ruhe eine unglaubliche Faszination aus. Ich hatte am Ende wirklich ein noch größeres Lächeln auf den ...
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    4 User-Kritiken

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    Kommentare

    • ennio
      wichtige regel für einbrecher und solche, die es werden wollen: nicht an das klingelnde telefon der soeben geknackten wohnung gehen. habe den film nun endlich mal komplett gesichtet. das tempo fand ich auch auffallend harmonisch und ausgewogen (im gegensatz zu frühling, sommer, ..., der mir etwas zu zäh war). aufgekommene zweifel an der glaubwürdigkeit von details und charakteren wurden im laufe der geschichte durch die zunehmend mystische entwicklung und das konsequent mehrdeutige finale natürlich gänzlich aufgelöst. man muss sich halt ein bisschen darauf einlassen. ein (zumindest außerhalb der gewaltszenen) sehr meditativer, hypnotischer und irgendwie angenehmer film.
    • sneak194
      Du drückst ganz gut aus, wie es mir erging, als ich den Film das erste Mal sah. Zunächst ist es "nur" eine ruhige, kleine Liebesgeschichte und die Einbrüche halten die Spannung einigermaßen aufrecht. Ich hatte damals ein wenig Zweifel, ob das über 90 Minuten funktionieren kann. Doch obwohl sich das Tempo nicht ändert, entwickelt der Film langsam eine Magie, die einen richtig abheben lässt vor Glücksgefühlen. Das ist ganz groß und scheint aktuell wohl wirklich nur im asiatischen Kino möglich zu sein (ein anderes Beispiel wäre Hana-Bi von Takeshi Kitano). Ich habe gestern nur die letzten 30 Minuten gesehen (wollte eigentlich nur mal "kurz" reinschauen) und mir ist diesmal noch deutlicher aufgefallen, wie mich die Kameraführung (aus der Ego-Perspektive des Protagonisten) an David Lynch erinnert. Du erwähnst Anleihen von Blow Up - kannst Du das ein wenig konkretisieren? Ist eine Weile her, dass ich den gesehen habe.
    • 8martin
      Kim Ki-duk ist Kult. Er ist zwar seiner fernöstlichen Philosophie nie ganz untreu geworden, hier scheint er aber mit seiner Story erst einmal recht westliche Wege zu gehen. Er zeigt eine äußerst zärtliche Liebesgeschichte, die ganz sanft von Harmlosigkeit ins kriminelle Milieu übergleitet, obwohl das Pärchen eigentlich nur Gutes tut. Eine echt originäre Geschichte, in der sich die Handlung trotz der spärlichen Dialoge selbst erzählt. Es gibt eine fernöstliche Lösung, die wir Europäer nur mit staunender Fassungslosigkeit verfolgen können. Ab einem gewissen Zeitpunkt beginnt Kim Ki-duk dann zu zaubern und uns zu verzaubern. Dabei nimmt er zwar leichte Anleihen bei Antonionis ’Blow up’, kommt aber doch zu einem eigenständigen Ergebnis. Er führt den Zuschauer langsam und gekonnt dahin, das Unsichtbare zu sehen, den Raum zu überbrücken, die Erdgebundenheit zu verlieren und in die Schwerelosigkeit einzutauchen. Und das alles im Namen der Liebe. Einfach wunderschön und genial.
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