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    Das Leben und nichts anderes
    Das Leben und nichts anderes
    Starttermin 18. Januar 1990 (2 Std. 15 Min.)
    Mit Philippe Noiret, Sabine Azéma, Maurice Barrier mehr
    Genre Drama
    Produktionsland Frankreich
    Bewerte :
    0.5
    1
    1.5
    2
    2.5
    3
    3.5
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    4.5
    5
    Möchte ich sehen

    Inhaltsangabe & Details

    FSK ab 12 freigegeben
    Frankreich nach dem ersten Weltkrieg: Kommandant Dellaplane (Philippe Noiret) versucht verzweifelt den Verbleib von über 350.000 Kriegsvermissten auszumachen, sehr zum Unmut seines Vorgesetzten, der die Zahlen lieber geschönt sehen will…
    Originaltitel

    La Vie et rien d'autre

    Verleiher Union Générale Cinématographique (UGC)
    Weitere Details
    Produktionsjahr 1989
    Filmtyp Spielfilm
    Wissenswertes -
    Budget -
    Sprachen Französisch
    Produktions-Format -
    Farb-Format Farbe
    Tonformat -
    Seitenverhältnis -
    Visa-Nummer -
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    Schauspielerinnen und Schauspieler

    Philippe Noiret
    Rolle: Major Dellaplanne
    Sabine Azéma
    Rolle: Irene de Courtil
    Maurice Barrier
    Rolle: Mercadot
    François Perrot
    Rolle: Perrin
    Komplette Besetzung und vollständiger Stab

    Bild

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    Kommentare

    • 8martin
      Das Auffallendste an diesem Anti-Kriegsfilm sind die streng durchgestylten Bildkompositionen in dunklen Farben. Ab und zu wird ein roter Tupfer gesetzt, über weite Strecken wirkt er fast wie ein s/w Film. Und erst ganz am hoffnungsgebenden Schluss durchflutet goldenes Sonnenlicht die Bilder. Das zweitwichtigste ist das exzellente Drehbuch, das die menschliche Kälte und die gesellschaftliche Hilflosigkeit in Szene setzt. Aber auch die Religion wird bedacht: „Nach dem Krieg müsste die ganze Menschheit gegen Gott sein, vor allem die Frauen…“ Frankreich räumt 1920 auf. Identifikation von Gefallenen, Suche nach Vermissten. Das Hauptthema ist die Suche nach der passenden Leiche eines unbekannten Soldaten für ein nationales Denkmal. („Die vielen Kriegsdenkmäler bringen den wirtschaftlichen Aufschwung durch die Toten.“). Die Überlebenden schaffen das anscheinend nur mit Hilfe des Gedenkens. (Titel!?) Und in dieses triste Ambiente ist eine Liebesgeschichte eingebettet, in der sich die beiden Akteure (Sabine Azéma, Philippe Noiret) selbst im Wege stehen. Beide geben sich nach außen abweisend, gefangen in falschem Stolz, Standesdünkel und sozialer Inkompetenz. Schon glaubt man, sie kämen nie zusammen (der Film ist fast zu Ende) überrascht er uns mit einem hoffnungsvollen, lyrischen Briefwechsel und viel Sonnenschein…
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