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Kinostart
16. August 2007 (1h 25min)
- Regie
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Mit
Alexander Fehling, Ryszard Ronczewski, Barbara Wysocka mehr
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Genre
Drama
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Nationalität
Großbritannien, Polen, Deutschland
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Bei seinem Zivildienst in der polnischen Kleinstadt Oswiecim verliebt sich der 19-jährige Berliner Sven (Alexander Fehling) in die charmante Dolmetscherin Ania (Barbara Wysocka). Oswiecim hat unter seinem deutschen Namen traurige Berühmtheit erlangt. Hier errichteten die Deutschen 1941 ihr größtes Vernichtungslager: Auschwitz. Für Sven werden die ungewohnte Sprache, die fremde Umgebung, die historische Bedeutung des Ortes und seine Aufgabe, den mürrischen KZ-Überlebenden Krzeminski (Ryszard Ronczewski) zu betreuen, zur emotionalen Zerreißprobe. Als Ania sich für ein Stipendium in Brüssel bewirbt, steht Sven vor der Frage, alles hinzuschmeißen und nach Hause zu fahren oder sich seiner Aufgabe und der Liebe zu Ania zu stellen...
| Verleiher | X-Verleih | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2007 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
- Film läuft in meinen Kinos
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Am Ende kommen Touristen (DVD)
ab 8,33 €
Von René Schumacher
Die Erwähnung des Namens „Oswiecim“ wird bei den meisten Leuten wenig auslösen. Und auch die Tatsache, dass es sich dabei um eine polnische Kleinstadt cirka 50 Kilometer entfernt von Krakau handelt, wird wohl eher mit Gleichgültigkeit zur Kenntnis genommen werden. Eishockey-Fans könnte vielleicht noch aufhorchen lassen, dass der dortige Eishockeyverein Unia Oswiecim immerhin von 1998 bis 2004 erstaunliche sieben Meisterschaften in Folge gewonnen hat. Aber sonst? Ganz anders ist es, wenn man den deutschen Namen der Stadt ausspricht: Auschwitz! In den in der Nähe der Stadt liegenden Vernichtungslagern wurden im Zweiten Weltkrieg über 1,5 Millionen Menschen getötet. Unter diesem Namen hat Oswiecim eine traurige Berühmtheit erlangt. Eine polnische Stadt, die den meisten nur unter ihrem deutschen Namen bekannt ist. Eine Stadt, in welcher der Grad zwischen Betroffenheit und Gedenkstätten-Tourismus schmal ist. In diesem Spannungsfeld erzählt Regisseur Robert Thalheim in seinem Debütfilm die ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen dem Zivildienstleistenden Sven (Alexander Fehling), der eigentlich nur ins Ausland wollte, sowie der in der Gedenkstätte arbeitenden, polnischen Dolmetscherin Ania (Barbara Wysocka). Mit „Am Ende kommen Touristen“ ist Thalheim ein starker, facettenreicher Film gelungen, ein Film über den Optimismus der Jugend im neuen Europa, über ihre Sehnsüchte und Ängste, über Toleranz und Respekt und nicht zuletzt eine kleine Liebeserklärung an eine Stadt, die ein Erbe verwalten muss, das sie nicht gewollt hat und trotzdem versucht, ihre Normalität zu wahren.
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Rolle: Sven Lehnert
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Rolle: Stanislas Krzeminski
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Rolle: Ania Lanuszewska
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Rolle: Krzysztof Lanuszewski
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