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Seine 1 Kritik ansehen
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3.5 - Gut
für sich allein genommmen ist Mad Max ein solider Endzeitstreifen, der es schafft - ganz im Gegensatz zu vielen, vielen anderen Filmen - den Zusammenbruch der westlichen Zivilisation und den Ausbruch von Chaos und Anarchie glaubwürdig zu vermitteln. Ich denke da vor allem an solche italienischen Machwerke, in denen Endzeitsoldier auf chromblitzenden Maschinen mit Laserpistolen kämpfen - bäh!
Mad Max begründet die Karriere von Mel Gibson und das völlig zu Recht, er liefert den zunächst noch idealistischen, aber später desillusionierten und gestählten Cop mit ziemlicher Eindringlichkeit, vermittelt dabei dem Betrachter gut seine Gefühle und die Wandlung zum "Mad" Max. Betrachtet man aber den zweiten Teil, muss man sagen, fällt dieser hier stark ab und kann nur noch als Vorgeschichte betrachtet werden, das geniale Roadmovie um eine Ölquelle und der Kampf zwischen Max und Humungus, dem maskentragenden Muskelprotz und Anführer einer brutalen Motorradgang strahlt in jeder Szene Glaubwürdigkeit aus und ist dabei sehr viel härter und kompromissloser als Teil 1. Den dritten Teil mit Tina Turner - naja, war das jetzt eine Endzeitkomödie oder einfach ein lächerlicher Versuch, Mad Max auf Mainstream hinzubekommen und Kohle zu scheffeln? Keine Ahnung, muss man aber nicht mehr als einmal gesehen haben und auch das nur, um mitreden zu können....
Fazit : Mad Max ist immer noch sehenswert und es ist kein Fehler, ihn im Regal stehen zu haben (natürlich, wie bei Teil 2, die ungeschnittene Fassung!), er hat Athmosphäre, gutes Setting und eine gute schauspielerische Leistung und wird immer ein Klassiker des Roadmovies sein. Gleichzeitig wird man sich, wenn man von Gibsons Karriere spricht, immer an diese Rolle erinnern.
Hinzugefügt am 28.02.2009 um 13:21 Uhr
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