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Kinostart
23. Oktober 2008 (2h 11min)
- Regie
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Mit
Nina Hoss, Evgeniy Sidikhin, Irm Hermann mehr
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Genre
Drama, Kriegsfilm
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Nationalität
Polen, Deutschland
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Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende, Berlin eine Trümmerlandschaft. Unter den Überlebenden befindet sich eine Journalistin und Fotografin (Nina Hoss), die nicht weiß, ob ihr Mann noch lebt. In ihren Kiez wütet die Rote Armee - Frauen sind für die Soldaten nur Mittel zum Zweck. Wer sich als Frau alleine auf die Straße wagt, läuft Gefahr, von einem oder auch gleich mehreren Russen vergewaltigt zu werden. Und genau das passiert – mehrfach - auch der namenlosen Protagonistin. Nach einigen Tagen trifft sie eine Entscheidung: Sie will sich einen Beschützer erobern, einen hochrangigen russischen Militär, der sie körperlich besitzen darf und ihr dafür seine Untergebenen vom Leib halten soll. Sie findet ihn in Andrej (Evgeny Sidikhin). Nach einiger Zeit verlieben sich die beiden ineinander...
| Verleiher | - | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2008 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
- Film läuft in meinen Kinos
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Anonyma - Eine Frau in Berlin (DVD)
ab 5,98 €
Von Christian Horn
Historische Stoffe gehen gut im deutschen Big-Budget-Kino. In den vergangenen Jahren überzeugten Filme wie Der Untergang, Sophie Scholl und Das Leben der Anderen an den heimischen Kinokassen und stießen zugleich auf internationale Beachtung. Ende September läuft der von Bernd Eichinger geschriebene und produzierte Der Baader-Meinhof Komplex in den Lichtspielhäusern an, der gleich eine ganze Kompanie an Stars aufbietet. Ganz klar: Filme mit geschichtlichem Hintergrund dominieren das deutsche Hochglanzkino klar. Max Färberböck, der bereits mit seinem Erfolgsfilm „Aimée & Jaguar“ das Dritte Reich behandelte, hat nun erneut einen historischen Stoff inszeniert: Sein Film „Anonyma – Eine Frau in Berlin“ erzählt von den Massenvergewaltigungen durch russische Soldaten in Ostberlin am Ende des Zweiten Weltkriegs. Färberböck kann zwar keine lange Liste an Darsteller-Sternchen aufweisen, hat aber mit Nina Hoss eine Hauptdarstellerin, die momentan nicht nur sehr angesagt, sondern darüber hinaus auch noch verdammt talentiert ist. Sie ist es auch, die den Film dominiert, der ansonsten nicht besonders aufsehenerregend ist. Färberböck inszeniert trotz des brutalen und schwierigen Themas zu zahm und geschliffen. Dennoch stellt „Anonyma“ Fragen in den Raum und hat zumindest das Potential, Kontroversen auszulösen.
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Rolle: Anonyma
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Rolle: Andreij Rybkin
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Rolle: Witwe
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Rolle: Eckhart
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Chicago Sun-Times
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Slant Magazine
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