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Home > Kino > Film-Archiv > Thriller > Michael Clayton
Kinostart:
28. Februar 2008
Regie: Tony Gilroy
Mit George Clooney, Tom Wilkinson, Tilda Swinton,
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FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
USA
.
Genre:
Thriller
,
Drama
Laufzeit: 119 Minuten.
Produktionsjahr:
2007
Verleiher: Constantin Film Verleih
Inhalt: Michael Clayton (George Clooney) hat für jedes Malheur seiner Mandanten die passende Lösung. Er ist ein sogenannter "Fixer", der auch weniger legale Methoden anwendet, wenn es den Kunden der angesehenen New Yorker Anwaltskanzlei Kenner, Bach & Ledeen’s denn nützt. Dort herrscht Panik, weil Claytons brillanter Kollege Arthur Edens (Tom Wilkinson) durchgedreht ist: Er hat sich nackt in einer Tiefgarage zum Affen gemacht und ist nach seinem Nervenzusammenbruch wild entschlossen, dem Chemikalienhersteller U/North, für den Kenner, Bach & Ledeen’s eine Drei-Milliarden-Dollar-Klage abwenden soll, ans Bein zu pinkeln. Er will die Wahrheit sagen und den Konzern damit in die Tiefe reißen. Firmenboss Marty Bach (Sydney Pollack) teilt Clayton Eden als Babysitter zu. Doch der Staranwalt gerät mehr und mehr außer Kontrolle, so dass U/North-Geschäftsführerin Karen Crowder (Tilda Swinton) ihrerseits die harten Bandagen auspackt...
FILMSTARTS.de
(4,5)
Pressespiegel
(4,1)
User-Wertung(3909 Bewertungen)
(3,3)
„I am Shiva, the god of death.“ (Arthur Edens)
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Mitglied seit 572 Tagen | 104 Userkritiken
Kritik: Ich habe mir den Film eben angeguckt und muss schon sagen, dass ich überrascht bin, welch eine unglaubliche Qualität dieser Film besitzt. Man muss den Hauptdarstellern wirklich gratulieren. Eine wahnsinns Leistung. Genau an dem Film sieht man welch ein großartiges Potential in Georg Clooney steckt. Aber nicht nur Clooney spielt atemberaubend. Tilda Swinton und Tom Wilkinson zeigen ihr ganzes Können. So stell ich mir Schauspielkunst vor. Der Plot ist wirklich nicht einfach zu durchdrigen und ich werd ihn mir wohl nochmal angucken müssen um auch komplett alles zu verstehen, aber schon beim ersten mal gucken habe ich einen qualitativ sehr hochwertigen, intensiven Film gesehen. Gilroy sticht ja hauptsächlich als Drehbuchautor hervor, zeigt aber mal wieder (wie in Duplicity..auch wenn er erst später gedreht wurde, hab ich den zuerst geschaut) das der Mann auch hinter der Kamera eine gute Figur macht. Alles überragend ist jedoch die Leistung von Clooney der seinem Charakter sehr viel tiefe gibt und ihn mit all seinen makeln zeigt. Kompliment sowieso an die Drehbuchautoren. So muss man Charaktere zeichnen. Wirklich sehr gut gelungen. Alles in allem keine leichte Kost, jedoch quatlitativ wunderbar.
Mitglied seit 1.515 Tagen | 23 Userkritiken
Kritik: Ich habe mir den Film heute auf DVD angesehen. Zugegebenermaßen erfordert er ob seiner doch relativ komplexen Handlung einiges an Konzentration. Doch wenn man sich zu den Leuten zählt, die so etwas zu goutieren wissen, kann man "Michael Clayton" in vollen Zügen genießen. Die Darsteller sind durch die Bank große Klasse. George Clooney zeigt erneut, dass er nicht nur coole Gangsterrollen wie in "From Dusk till Dawn" spielen, sondern auch einen solchen Film mühelos (mit-)tragen kann. Sein Gespür für anspruchsvolle, brisante Themen bewies er schon des Öfteren ("Syriana", "Good Night, and Good Luck"). Tom Wilkinson und Tilda Swinton geben ihre Charaktere ebenfalls sehr nuanciert und es macht wirklich Spaß, ihnen zuzusehen. Ein Genuss ist aber erst das herausragende Drehbuch: Hier offenbart sich die ganze Stärke des zurecht Oscar- nominierten Streifens. Es geht um die interessante Frage, wie käuflich Anwälte sind bzw. sein dürfen und ob sich hinter der perfekt abgeriegelten Oberfläche so etwas wie ein menschliches Gewissen verbergen darf. In messerscharf durchdachten, pointierten und intelligenten Dialogen wird dieser Frage nachgegangen und Gilroy zeigt die ganze Problematik des Rechtesystems sowohl der Anwaltskanzlei als auch im Grunde des gesamten Staates auf. Was mir auch gefiel ist, dass der Film zwar von der Optik her aktuell, modern wirkt, in Sachen Inszenierung aber dennoch an alte Krimis aus den Seventies erinnert. Es hat fast schon etwas altmodisches, wie Clooney und Co. sich durch die auf den ersten Blick simple, aber bei genauerem Hinsehen viel Gesprächsstoff produzierende Story bewegen. Das wirkte auf mich sehr erfrischend. Zumal der Film fast ganz ohne Action auskommt, welche man im Übrigen gar nicht vermisst, weil die Spannung unter den Protagonisten ausreicht, um konstant zu fesseln. Diese Spannung entsteht durch die Beziehungen der Figuren, deren Handlungen, Ziele usw. Was "Michael Clayton" zusätzlich auszeichnet, ist, dass der Film bis in die Nebenrollen nicht nur toll besetzt ist, sondern in jenen auch noch mehr Potential versteckt liegt. "Michael Clayton" ist nicht nur Clooney, Wilkinson und Swinton. Sondern die einzelnen Nebencharaktere fügen sich perfekt und stimmig in das Gesamtwerk ein. Sogar der kürzlich verstorbene Sydney Pollack darf noch einmal groß aufspielen. Das einzige, was man Gilroys ansonsten fabelhaftem Regiedebüt vorwerfen kann, ist, dass er das Genre des Justizthrillers, das sich vor allem dank der zahlreichen John Grisham- Verfilmungen großer Popularität erfreut hat, im Grunde nicht neu erfindet. Aber ist das wirklich ein Kritikpunkt!? Der Film ist ein brillant inszeniertes Kriminalstück über die Käuflichkeit von Anwälten, das bis ins kleinste Detail überzeugt und einen Blick hinter die hohen Institutionen erlaubt, wo es oft nicht ganz so astrein zugeht. Hervorragendes Old School- Kino, das dazu einlädt, sich auf diese ruhige Inszenierung einzulassen, denn der Film ist an Action arm und somit nicht für die Zielgruppe der von seelenlosen Sommer- Blockbustern verwöhnten Kinozuschauer gemacht...
Presseschnitt:
(4,1) bei 4 Pressewertungen.
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Rolle: Michael Clayton
Rolle: Arthur Edens
Rolle: Karen Crowder
Rolle: Marty Bach
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