Kinostart: -
DVD-Veröffentlichungstermin: 16. Januar 2009
Regie: Álex de la Iglesia
Mit Elijah Wood, John Hurt, Julie Cox,
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FSK ab 16 freigegeben
Produktionsland:
Frankreich
,
Großbritannien
,
Spanien
.
Genre:
Thriller
Laufzeit: 108 Minuten.
Produktionsjahr:
2008
Inhalt: Student Martin (Elijah Wood) stammt aus den USA, verbringt aber ein Semester in Oxford. Er wohnt bei Mrs. Eagleton (Anna Massey), die eine alte Freundin des Mathematikprofessors Arthur Seldom (John Hurt) ist. Der vertritt die Theorie, dass keine endgültige Wahrheit existiert. Als Martin zusammen mit dem Professor, den er sehr verehrt und zu gerne als Doktorvater hätte, die Leiche von Mrs. Eagleton auffindet, beginnt für die beiden Mathematiker die Entschlüsselung einer Symbolreihe, die mit dem Mord in direktem Zusammenhang steht. Was treibt den Killer an? Geht es ihm nur darum, Seldoms Intellekt herauszufordern, oder steckt noch etwas anderes dahinter?
FILMSTARTS.de
(2,5)
Pressespiegel

User-Wertung(2479 Bewertungen)
(2,7)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Ulf Lepelmeier
(2,5)
Innerhalb der Erkenntnistheorie, einem der Grundpfeiler der Philosophie, gibt es die Position des Fallibilismus, die besagt, dass bei jeder Überzeugung - und sei sie noch so gerechtfertigt - ein möglicher Irrtum nicht ausschlossen werden kann. Dieses Infragestellen aller angenommenen Wahrheiten (und die Traktate Wittgensteins) stehen im Mittelpunkt einer Rede des Mathematikprofessors Arthur Seldom, die den Kriminalfilm „The Oxford Murders“ eröffnet. Ein erstaunlicher Einstieg - gilt doch gerade in diesem Genre die Regel, dass es eigentlich immer eine „richtige“ Auflösung des dargestellten kriminalistischen Falles geben muss. Wie in der literarischen Vorlage „Die Pythagoras-Morde“ von Guillermo Martinez spielen auch in der Verfilmung von Regisseur Álex de la Iglesia philosophische und mathematische Theoriediskussionen eine große Rolle und drängen die eigentliche Krimistory bisweilen in den Hintergrund. Doch trotz der ansprechenden Verquickung von Theoremen und Kriminalversatzstücken hinterlässt die Verfilmung vor allem aufgrund der teils unglücklichen Schauspielerauswahl nur einen durchwachsenen Eindruck.
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The Oxford Murders Trailer OV
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Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
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2479 Wertungen
insgesamt 5 Kritiken
Bolanov
Mitglied seit 1.771 Tagen
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403 Userkritiken
Bewertung:
(3,5)
Kritik:
"Oxford Murders" ist ein insgesamt ordentlicher Thriller geworden, der vor allem mit seiner außergewöhnlichen Atmosphäre überzeugen kann. Die Story selbst ist recht originell und wird von Regisseur Alex de la Iglesia gut inszeniert. Er baut immer wieder geschickt mathematische und philosophische Diskussionen ein, die dem Film sein außergewöhnliches Flair geben. Gedreht wurde zudem an Original-Schauplätzen in Oxford, die dem Ganzen eine ganz besondere Atmosphäre verleihen und den Film in ein passendes Gewand hüllen. Kleinere Logiklücken sind allerdings in der Geschichte enthalten, nicht immer erscheint alles ganz schlüssig. Schauspielerisch ist der Film auf solidem Niveau: John Hurt verkörpert den exzentrischen und intelligenten Professor gekonnt souverän, Elijah Wood dagegen weiß als Austauschstudent nur eingeschränkt zu gefallen, so wirken manche Szenen, z.B. die Liebesszenen, nicht immer authentisch.
Alles in allem ist "Oxford Murders" trotzdem ein gelungener Thriller geworden, der von Anfang bis Ende durchaus unterhalten kann. Seine großartige Atmosphäre und eine gute Geschichte können die teils auftretenden Logiklücken beinahe wett machen und somit ist "Oxford Murders" für einen spannenden Filmabend doch zu empfehlen!
Verfasst am 30.03. um 13:27 Uhr -
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Bewertung:
(2,5)
Kritik:
Oxford Murders beginnt stark und endet sogar noch stärker, bietet also 20 Minuten lang ein außerordentliches Filmvergnügen mit einer sogar ganz perfiden und nachhaltigen Kamerafahrt, welche alle relevanten Darsteller in einem eleganten Take impliziert.
Doch leider fällt der Film nach dem Anfang in ein ganz deutliches Tief. Die Story schleppt sich mühsam und Spannung kommt zu keiner Sekunde auf. Es gibt nicht eine Suspense-Szene. Hurt und Wood spielen zwar gut, alle anderen Darsteller bleiben aber blaß. Der FILMSTARTS-Kritik stimme ich zu und nehme die Liebesszenen, die leider sehr viel Filmzeit einnehmen, zu keiner Sekunde ernst. Hier schwächelt der Film am stärksten. Das tolle Ende wird leider dramaturgisch überhaupt nicht eingeläutet - so verpufft die Wirkung komplett.
Die Story von Oxford Murders ist eigentlich sehr clever - leider wird dem Zuschauer die Tragweite in dem finalen Dialog schnell runtererzählt - das ergibt dann zwar einen tollen letzten Dialog, hätte aber ein bisschen auf den restlichen Film verteilt werden sollen - denn genau das fehlt.
Als Fazit bleibt zu sagen: zwei gute Darsteller und eine tolle Story sind zu wenig, wenn ein Film 100 Min. lang unglaubwürdig und langweilig ist. Ein Thriller ohne Thrill 5/10
Verfasst am 24.12. um 11:06 Uhr -
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Besetzung und Stab
Elijah Wood
Rolle: Martin
John Hurt
Rolle: Arthur Seldom
Leonor Watling
Rolle: Lorna
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Gast - Mittwoch, 08. Februar um 20:25