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Kinostart
17. April 2008 (1h 44min)
- Regie
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Mit
Tsetsegee Byamba, Dugarsuren Dagvadorj, Banzar Damchaa mehr
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Genre
Drama
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Nationalität
Belgien, Deutschland, Niederlande
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Khadak ist ein blaues heiliges Tuch, das den Himmel symbolisiert. In der ersten Einstellung des Dramas „Khadak“ spielt eine der Hauptfiguren mit den Zuschauern ein Spiel. Das Kinderspiel, bei dem verloren hat, wer als erster blinzelt. Dabei zählt sie langsam bis zwölf. Die meisten Zuschauer dürften wohl verlieren. Es ist sehr viel Stolz in ihrem Blick. Erst bei elf muss sie wegsehen. Die Zwölf zählt sie drei Mal, dann bricht sie in Tränen aus. Nächste Einstellung: blauer Himmel, sonst nichts. Es ist der Himmel über der mongolischen Steppe. In einer Landschaft, die so weit und leer ist wie diese, ist der Himmel fast alles. Das größte Pathos lässt sich aus der größten Einfachheit gewinnen.
| Verleiher | Farbfilm | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2006 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
Von Martin Thoma
Khadak ist ein blaues heiliges Tuch, das den Himmel symbolisiert. In der ersten Einstellung des Dramas „Khadak“ spielt eine der Hauptfiguren mit den Zuschauern ein Spiel. Das Kinderspiel, bei dem verloren hat, wer als erster blinzelt. Dabei zählt sie langsam bis zwölf. Die meisten Zuschauer dürften wohl verlieren. Es ist sehr viel Stolz in ihrem Blick. Erst bei elf muss sie wegsehen. Die Zwölf zählt sie drei Mal, dann bricht sie in Tränen aus. Nächste Einstellung: blauer Himmel, sonst nichts. Es ist der Himmel über der mongolischen Steppe. In einer Landschaft, die so weit und leer ist wie diese, ist der Himmel fast alles. Das größte Pathos lässt sich aus der größten Einfachheit gewinnen. Darauf setzen Jessica Woodworth und Peter Brosens in ihrem ersten Spielfilm, der bei den Filmfestspielen in Venedig mit dem Nachwuchslöwen ausgezeichnet wurde. Als Auftakt sieht das vielversprechend aus, aber das Versprechen wird leider nicht eingelöst. Der Film verliert sich in Mystizismus. Statt seine einfache Geschichte überzeugend zu erzählen, setzt er immer mehr auf Symbolik und inkohärente formale Experimente, so dass sein Pathos am Ende hohl klingt. Immerhin: Er findet teilweise beeindruckende Bilder.
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Rolle: Zolzaya
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Rolle: die Mutter
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Rolle: Opa
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Rolle: Shamaness
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