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Kinostart
unbekannt (1h 39min)
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Regie
Werner Herzog
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Mit
Ryan Andrew Evans, Werner Herzog, David Ainley mehr
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Genre
Dokumentation
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Nationalität
USA
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In "Begegnungen am Ende der Welt" dokumentiert Werner Herzog die Arbeit in einer antarktischen Forschungsstation - auf seine Art. Dem bayrischen Regisseur war stets mehr daran gelegen, das Außergewöhnliche einzufangen, und diesem Grundsatz bleibt er treu. Was er zu Beginn sieht, stößt ihn erst einmal ab. Die gut 1.000 Seelen starke Forschungseinrichtung sieht aus wie eine Containersiedlung in einem großindustriellen Abbaugebiet. Doch die Station hat ihre eigene Infrastruktur, die der einer Kleinstadt gleicht, inklusive Geldautomat.
Interessante Persönlichkeiten lernen wir einige kennen. Etwa den Zellularbiologen Sam Bowser, ein glühender Verehrer vom Sci-Fi-Trashfilmen der Fünfzigerjahre, der auf dem Dach seines Containers seine E-Gitarre malträtiert. Jeder der Bewohner hat seine Geschichte zu erzählen. Dazwischen liegen beeindruckende Naturaufnahmen und Herzogs immerwährende Suche auf den Spuren des Wahnsinns...
| Originaltitel | Encounters At The End Of The World | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | polyband Medien GmbH | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 2007 | Budget | - |
Von Carsten Baumgardt
Ob es eines seiner Ziele war, ist nicht überliefert. Doch die historische Tat ist vollbracht: Der Filmemacher Werner Herzog hat durch seine mitreißende Antarktis-Dokumentation „Encounters At The End Of The World“ nun ganz offiziell auf allen sieben Kontinenten der Erde gedreht [1]. Wahrscheinlich ergab sich dieser Umstand zufällig bzw. zwangsläufig, zumal Superlative den in Los Angeles lebenden Münchner ohnehin nie interessierten. Vielmehr reizt den Regisseur das Abseitige, das Wirre, das Bizarre, das Außergewöhnliche, das Fremde. Eben diese Themen und Typen findet Herzog am sprichwörtlichen wie tatsächlichen Ende der Welt. Auf Einladung der National Science Foundation reiste er zur McMurdo-Forschungsstation auf Ross Island, Antarktis. Herzog ist hier sichtlich in seinem Element. Er verbindet atemberaubende Naturaufnahmen brillant mit seinen kleinen, skurrilen Porträts der Bewohner von McMurdo und schafft es so, den Mikrokosmos der Forschungsstation für Außenstehende greifbar zu machen.
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Rolle: McMurdo Station Cook
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Rolle: Erzähler
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Rolle: Marine Ecologist
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Rolle: Cell Biologist
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Chicago Sun-Times
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Filmcritic.com
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Slant Magazine
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