Kinostart:
28. März 1996
Regie: Kar-Wai Wong
Mit Takeshi Kaneshiro, Tony Leung Chiu Wai, Brigitte Lin Ching-hsia,
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Produktionsland:
China
,
Hong-Kong
.
Genre:
Drama
Laufzeit: 102 Minuten.
Produktionsjahr:
1994
Verleiher: StudioCanal Deutschland
Inhalt: 1995 war „Chungking Express“ der erste Film, der auf seinem Plakat mit dem heute inflationär (und oft irrational) gebrauchten Gütesiegel „empfohlen von Quentin Tarantino“ warb. Tatsächlich hat Tarantino (ein intimer Kenner des Hongkong-Kinos, auf das er sich in seinen Werken immer wieder gerne bezieht) Wong Kar-wais drittem Kinofilm mit „Miramax“ einen amerikanischen Verleih besorgt, der zusätzlich auch den Weltvertrieb übernahm. Der verhältnismäßig große Kinoerfolg beschleunigte trotz einiger mäkeliger Filmkritiken Kar-wais internationalen Durchbruch - einen Durchbruch, der ihn von Happy Together über In The Mood For Love (beides Kritikerlieblinge) bis in die USA beförderte, wo er mit My Blueberry Nights seinen bislang schwächsten Film abgelieferte. Heute gilt „Chungking Express“ als einer der stilprägenden Filme der Neunzigerjahre. Kar-wais Stil in diesem Film, der maßgeblich von Kameramann Christopher Doyle (Hero, Paranoid Park) mitgeprägt wurde, fand sich später bei so unterschiedlichen Regisseuren und Filmen wie Oskar Röhlers „Silvester Countdown“ oder Jan Krügers Kurzfilm „Tango Apasionado“ (veröffentlicht in der Kurzfilm-Kompilation Verführung von Engeln) wieder. Wobei auch der „Chungking Express“ selbst ein deutliches Vorbild hat: Jean Luc-Godard nämlich, den Wong Kar-wai nach eigener Aussage huldigt und dessen Stil der Hongkong-Regisseur in seinen frühen Filmen auf die Spitze trieb – zwar mit mehr Oberfläche und weniger Philosophie, doch das ist nicht unbedingt negativ. „Chungking Express“ bewegt sich stilsicher zwischen Quentin Tarantino und der Postmoderne, Jean-Luc Godard und der „Nouvelle Vague“, MTV und dem spezifischen Duktus des Hongkong-Kinos.
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Pressespiegel
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User-Wertung(670 Bewertungen)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Christian Horn
(4,5)
1995 war „Chungking Express“ der erste Film, der auf seinem Plakat mit dem heute inflationär (und oft irrational) gebrauchten Gütesiegel „empfohlen von Quentin Tarantino“ warb. Tatsächlich hat Tarantino (ein intimer Kenner des Hongkong-Kinos, auf das er sich in seinen Werken immer wieder gerne bezieht) Wong Kar-wais drittem Kinofilm mit „Miramax“ einen amerikanischen Verleih besorgt, der zusätzlich auch den Weltvertrieb übernahm. Der verhältnismäßig große Kinoerfolg beschleunigte trotz einiger mäkeliger Filmkritiken Kar-wais internationalen Durchbruch - einen Durchbruch, der ihn von Happy Together über In The Mood For Love (beides Kritikerlieblinge) bis in die USA beförderte, wo er mit My Blueberry Nights seinen bislang schwächsten Film abgelieferte. Heute gilt „Chungking Express“ als einer der stilprägenden Filme der Neunzigerjahre. Kar-wais Stil in diesem Film, der maßgeblich von Kameramann Christopher Doyle (Hero, Paranoid Park) mitgeprägt wurde, fand sich später bei so unterschiedlichen Regisseuren und Filmen wie Oskar Röhlers „Silvester Countdown“ oder Jan Krügers Kurzfilm „Tango Apasionado“ (veröffentlicht in der Kurzfilm-Kompilation Verführung von Engeln) wieder. Wobei auch der „Chungking Express“ selbst ein deutliches Vorbild hat: Jean Luc-Godard nämlich, den Wong Kar-wai nach eigener Aussage huldigt und dessen Stil der Hongkong-Regisseur in seinen frühen Filmen auf die Spitze trieb – zwar mit mehr Oberfläche und weniger Philosophie, doch das ist nicht unbedingt negativ. „Chungking Express“ bewegt sich stilsicher zwischen Quentin Tarantino und der Postmoderne, Jean-Luc Godard und der „Nouvelle Vague“, MTV und dem spezifischen Duktus des Hongkong-Kinos.
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insgesamt 1 Kritik
Oliver Donnermann
Mitglied seit 618 Tagen
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23 Userkritiken
Bewertung:
(5)
Kritik:
Die Haltbarkeit einer Beziehung wird durch abglelaufene Ananasdosen symbolisiert und chsrakterisiert...mehrere Handlungen mit verschiedenen Darstellern, die dennoch das selbe bedeuten? Farbflashs...Regen...Liebe...mit anderen Worten: Wong Kar Wai! Chungking Express gehört zu meinen ansoluten Lieblingsfilmen. Der Grund dafür ist leicht, denn ich entdecke jedes mal neue Fassetten, so wie ein Diamant bei dem die Farbenpracht abhängig vom Lichteinfall
ist, findet man bei diesem Film stets neue Seiten, je öfter man ihn schaut. Einfach magisch!!
Verfasst am 20.06. um 15:55 Uhr -
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