Kinostart:
7. Oktober 2010
DVD-Veröffentlichungstermin: 18. März 2011
Regie: John Hillcoat
Mit Viggo Mortensen, Kodi Smit-McPhee, Guy Pearce,
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FSK ab 16 freigegeben
Produktionsland:
USA
.
Genre:
Sci-Fi
,
Drama
Laufzeit: 111 Minuten.
Produktionsjahr:
2009
Inhalt: Keiner weiß, wie die Katastrophe genau ablief, doch ihre grausamen Folgen sind überall spürbar - auch für einen Mann (Viggo Mortensen, "Der Herr der Ringe - Trilogie") und seinen Sohn (Kodi Smit-McPhee, "Let Me In", "Unter der Sonne Australiens"), die zusammen nach Süden reisen. Irgendwo, jenseits des Ozeans, soll es noch grünes Land geben. In einem klapprigen Einkaufswagen führen die Zwei ihr verbliebenes Hab und Gut mit, darunter einen Revolver mit zwei Patronen. Mit väterlicher Fürsorge lehrt der Mann seinen Schützling die Wege eines möglichst schmerzfreien Suizids, sollte einmal alle Hoffnung verloren sein. Er lehrt ihn, „das Feuer im Herzen“ zu tragen und „einer von den Guten“ zu sein. Doch auf der Flucht vor kannibalischen Horden und den qualvollen Erinnerungen an eine untergegangene Welt werden seine Erzählungen über Würde und Menschlichkeit mehr und mehr von der brutalen Realität eingeholt.
FILMSTARTS.de
(3,5)
Pressespiegel
(3,9)
User-Wertung(5767 Bewertungen)
(3,5)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Jan Hamm
(3,5)
Wenn Imperien fallen, Ascheregen auf verbrannte Erde rieselt und der Mensch des Menschen Wolf wird - dann ist mal wieder die Welt untergegangen. Das postapokalyptische Kino hat seine Sprache längst gefunden, irgendwo zwischen kritischem Subtext à la George A. Romero (Die Nacht der lebenden Toten) und dem Bewusstsein, dass das alles trotzdem Spaß machen muss (Doomsday). Motivik und Visualisierung eines Planeten nach dem Reboot haben in den 30 Jahren zwischen Mad Max und Book Of Eli höchstens hauchzarte Varianzen erfahren. Eine essentielle Frage wird dabei oft übergangen: Warum sollte man in einer Ära des kannibalischen Irrsinns überhaupt leben wollen? Was bleibt da noch, abseits animalischer Überlebensinstinkte und neuer Heilsmythen? Eine abschließende Antwort kennt auch „The Road“ von Pulitzer-Preisträger Cormac McCarthy (No Country For Old Men) nicht, wohl aber wurde die Frage nach der Rechtfertigung postapokalyptischer Existenz selten derart präzise formuliert. Eine ähnlich kunstfertige Adaption der kargen Poesie McCarthys, wie sie die Coen-Brüder mit ihrem Oscar-Erfolg vorlegten, ist John Hillcoat bei seiner Verfilmung von „The Road“ nicht geglückt. Dafür vertraut er seinem eigenen Medium zu wenig und verfasst den Film mit auserzählendem Off-Text mehr literarisch als cineastisch. Die Essenz der Vorlage jedoch bleibt intakt: Hillcoats episodische Reise durch eine verrottende Welt ist kein Spektakel, sondern ein intimes und beklemmendes Charakterdrama.
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Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
(3,5)
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5767 Wertungen
insgesamt 25 Kritiken
Alpha78
Mitglied seit 657 Tagen
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128 Userkritiken
Bewertung:
(5)
Kritik:
Was für ein Film! Er bezieht seine Spannung hauptsächlich aus dem Kontrast zwischen unbedingtem Überlebenswillen und moralischem Wertesystem. Ständig fragt man sich als Zuschauer "wie würde ich entscheiden?". Atmosphärisch lebt der Film von der existenziellen Bedrohung der Hauptpersonen, welche durch hervorragende Regiearbeit und perfekte Schauspielerische Leistung absolute Authentizität erreicht. Jede Szene wirkt durchdacht bis ins kleinste Detail, wodurch der Zuschauer o.g. Verzweiflung automatisch introjezieren und emphatisch rekonstruieren muss. Meine Frau hat nach 10 Minuten festgestellt, dass ihr der Film zu heftig ist. Mich hat er zutiefst berührt.
Verfasst am 01.03. um 19:25 Uhr -
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Horror1992
Mitglied seit 599 Tagen
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31 Userkritiken
Bewertung:
(4,5)
Kritik:
Ein unglaublich atmosphärischer Film, voller Tiefgang und durchdrungen von Melancholie.
Toll gespielt entwickelt der Film eine tief bewegende Intensität und zeichnet eine der erschreckensten Zukunftsvisionen aller Zeiten.
Trotz Endzeitstimmung spielt John Hillcoat vor allem mit Tragik und Dramatik sowie seinen bedrückenden Bildern, anstatt den unterschwelligen Horror seiner Geschichte zu stark in den Vordergrund treten zulassen. Ganz großes Kino!
Verfasst am 19.10. um 22:22 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
(3,9) bei 5 Pressewertungen.
Vollständiger Pressespiegel mit Zitaten
Besetzung und Stab
Viggo Mortensen
Rolle: Vater
Kodi Smit-McPhee
Rolle: der Sohn
Guy Pearce
Rolle: Veteran
Charlize Theron
Rolle: Ehefrau
Aktuelles
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Gast - Donnerstag, 09. Februar um 06:39