Kinostart:
27. März 2008
Regie: Ryan Fleck
Mit Ryan Gosling, Shareeka Epps, Nathan Corbett,
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FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
USA
.
Genre:
Drama
Laufzeit: 106 Minuten.
Produktionsjahr:
2006
Verleiher: Arsenal Filmverleih
Inhalt: Der junge, dynamische Geschichts- und Sportlehrer Dan Dunne (Ryan Gosling) zählt zu den beliebtesten Lehrern an seiner Schule. Sein Motto lautet: Schüler sollen nicht nur lernen, sondern auch verstehen. Doch Dunne hütet ein dunkles Geheimnis: er ist hochgradig drogenabhängig und bekommt sein Privatleben kaum auf die Reihe. Als die Schülerin Drey (Shareeka Epps) ihn auf der Schultoilette bei der Einnahme illegaler Substanzen beobachtet, nimmt das Leben für Dunne eine völlig neue Richtung. Drey schwärzt ihren Lehrer nicht an, stattdessen lässt sich sie langsam auf eine Freundschaft mit ihm ein. Eine Freunschaft, die geprägt ist von Vertrauen und Rückschlägen, Verantwortung und Resignation. Denn nicht nur Dunne steckt im Drogensumpf. Auch Drey rutscht als Kurier immer mehr ins kriminelle Milieu ab...
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Tobias Diekmann
(4)
Manchmal dauert es aus den unterschiedlichsten Gründen sehr lang, bis es ein Film über den großen Teich nach Deutschland in die Kinos schafft. Und bedauerlicherweise sind es oftmals gerade kleine Independentjuwelen, die ihre Zeit brauchen, bis man auch hier in ihren Genuss kommen darf. „Half Nelson“ ist so ein Fall, lief er doch in den USA bereits für knapp zwei Jahren an, und konnte im Laufe der Monate etliche Preise einheimsen, unter anderem auch mal eben eine Oscarnominierung für Hauptdarsteller Ryan Gosling. Der Film selbst sollte jedoch, Auszeichnungen und Nominierungen hin oder her, aufhorchen lassen, hat man es hier doch mit einem sehr untypisch inszenierten Drogendrama zu tun, das bei genauerer Betrachtung auch noch sehr viel mehr zu bieten hat. „Half Nelson“ ist eine treffend beleuchtete Milieustudie, als auch ein leiser Film über Freundschaft, der sich sehr viel Zeit für die Entwicklung seiner Charaktere nimmt.
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insgesamt 6 Kritiken
ennio
Mitglied seit 1.113 Tagen
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11 Userkritiken
Bewertung:
(5)
Kritik:
Einer der stärksten Drogenfilme, die ich bis jetzt sehen durfte. Half Nelson verzichtet gänzlich auf die üblichen Klischees und aufdringliche Moralisierungen. Stattdessen beobachten wir Dunne und Drey dabei, wie sie sich durch den Alltag manövrieren und versuchen, wenigstens nicht ganz aus dessen Normalität abzugleiten. Dass Gosling einer der großen Schauspieler seiner Generation ist, dürfte sich ja mittlerweile rumgesprochen haben, seine Performance hier ist allerdings Wahnsinn (und lässt die ebenfalls stark aufspielenden Kollegen immer noch hinter sich). Die Freundin fragt, wie es ihm geht und er antwortet „ich weiß nicht“. Das ist der Tenor des Films, den er grandios rüber zu bringen vermag - ohne Pathos, ohne angestrengten Druck auf die Tränendrüse oder sonst was. Die Beziehung zu Drey entspringt auch nicht dem Üblichen. Ihr Verwandter meint zu ihr „Junkies haben keine Freunde“ und wir können uns nie sicher sein, ob er damit nicht Recht hat. Bis zum Schluss nicht. Trotz und wegen seiner Unaufdringlichkeit ein unglaublich intensiver, tiefgehender Film, der für mich einige der Genregrößen weit hinter sich lässt.
Verfasst am 19.12. um 13:07 Uhr -
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Jason Bourne
Mitglied seit 1.088 Tagen
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335 Userkritiken
Bewertung:
(4)
Kritik:
Ein in der Tat sehr schwer zu bewertender Film. ''Half Nelson'' bleibt über die gesamte Spielzeit sehr ruhig. Fast nie finden Gefühlsausbrüche oder echte Konfliktsituationen statt. Dass der Film dennoch fesselt, ist einzig und allein der subtilen, aber umso ausdrucksstärkeren Darstellung von Ryan Gosling zu verdanken, der ein glaubwürdiges wie intensives Charakterporträt erstellt, welches stets begeistert. Dem steht lediglich die recht einfach gestrickte (was nicht schlecht heißen soll) Handlung gegenüber.
Verfasst am 31.10. um 20:04 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
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Besetzung und Stab
Ryan Gosling
Rolle: Dan Dunne
Shareeka Epps
Rolle: Drey
Nathan Corbett
Rolle: Terrence
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Gast - Mittwoch, 08. Februar um 20:02