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Kinostart
unbekannt (1h 31min)
- Regie
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Mit
Deborah Twiss, Benja Kay, Rene Alberta mehr
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Genre
Krimi
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Nationalität
USA
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In New York sorgt eine Mordserie für Aufsehen. Die Männer, allesamt Vergewaltiger oder mit ähnlicher Vorgeschichte ausgestattet, wurden vor ihrem Tod kastriert. Dahinter steckt die Frauenbande um Anführerin Jesse (Freida Hoops), die von einem Strip-Club aus, des Nächtens zu ihren Rachefeldzügen starten. Dabei treffen sie auf Jennifer (Deborah Twiss), die gerade aus Ohio nach New York gekommen ist. Die wird das Opfer zweier Straßengangster, welche die junge Frau überfallen und vergewaltigen wollen. Die Frauengang kommt ihr zur Hilfe, überwältigt die Angreifer, kastriert sie und zwingt Jennifer, einen der beiden zu erschießen. Von nun an wird sie zum Mitglied der Bande. Der ist allerdings schon die Polizei in Form von Detective Perez (Benja Kay) und ihres jungen Partner Cahill (James O'Donoghue) auf den Fersen.
| Originaltitel | Dead men don't rape | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | - | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 1995 | Budget | - |
Von Björn Becher
Toughe Frauen als Rächerinnen ist im Midnight Movie schon seit jeher ein gern verwendetes Motiv. Das sind zum Beispiel die von Quentin Tarantino abgöttisch verehrten Filme wie Switchblade Sisters und „Thriller – En Grym Film“ zu nennen, oder die Pam-Grier-Blaxploitationer wie Coffy oder „Foxy Brown“. Und gerade in jüngerer Zeit werden wieder – auch außerhalb der Midnight Movies - verstärkt Frauen auf Rachefeldzug geschickt. Angefangen von Uma Thurman in den „Kill Bill“-Filmen, über Jodie Foster in Die Fremde in Dir oder Gillian Anderson in Straightheads, das Thema ist wieder in. Da passt die DVD-Veröffentlichung von Todd Morris’ „A Gun For Jennifer“ genau rein. Morris‘ 1996 entstandener Film wandelt auf dem gleichen Pfad, den auch mehr als zehn Jahre später Tarantino und Busenkumpel Robert Rodriguez mit Grindhouse einschlugen. „A Gun For Jennifer“ ist eine schäbige, gewalttätige und voll auf Frauenpower setzende „Grindhouse“-Hommage, die ihren billigen Look nie verbirgt, aber trotzdem bombig unterhält. Zudem gelang Regisseur Morris und seiner Partnerin Deborah Twiss Mitte der Neunziger, also genau zu jener Zeit, die heute als das Ende des amerikanischen Indie-Kinos angesehen wird, ein Musterbeispiel für einen Independentfilm.
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