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Kinostart
unbekannt (1h 34min)
- Regie
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Mit
Leslie Cheung, Jacky Cheung, Maggie Cheung mehr
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Genre
Tragikomödie
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Nationalität
Hong-Kong
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Yuddy (Leslie Cheung) ist bei einer ehemaligen Prostituierten aufgewachsen, die ihm eines Tages erklärt, dass sie gar nicht seine leibliche Mutter ist. Die Identität seiner Mutter offenbart sie ihm aber nicht. Das stürzt den empfindsamen jungen Mann in eine tiefe Identitätskrise, aus der er keinen Ausweg findet. Seine Liebesbeziehungen zu zwei Frauen bleiben deswegen auch völlig unverbindlich. Denn ohne eine klare Vorstellung von seiner eigenen Persönlichkeit, ist er nicht in der Lage, eine feste Bindung einzugehen. Das macht Su Lizhen (Maggie Cheung), eine der beiden Frauen, aber nur eine begrenzte Zeit mit, bevor sie mit einem Polizisten (Andy Lau) anbändelt. Als Yuddy schließlich doch noch erfährt, wo sich seine leibliche Mutter aufhält, bricht er aus der Lethargie aus, um sie zu besuchen.
| Originaltitel | A Fei jingjyuhn (Days of Being Wild) | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | - | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 1990 | Budget | - |
Von Christian Horn
Es lässt sich durchaus behaupten, dass Wong Kar-wai viele Male denselben Film gemacht hat. Schließlich ist das bisherige Werk eine Variation der immer gleichen Themen: Kar-wai dreht Filme über die Liebe, die Einsamkeit, die Zeit – alles in allem also über das Dilemma des modernen Menschen, das er in großer Symbolik immer wieder beschwört. Ein wichtiger Schlüssel zum Motivfundus des Hongkong-Chinesen ist seine zweite Regiearbeit, der mit vielen asiatischen Filmpreisen ausgezeichnete Episodenfilm „Days Of Being Wild“. Hier legte der Regisseur den definitiven Grundstein zu seinen weiteren Filmen - sowohl stilistisch (es ist die erste Zusammenarbeit mit seinem Stammkameramann Christopher Doyle) als auch thematisch. Eine kaum übertriebene These ist, dass „Days Of Being Wild“ die Blaupause für das bisherige Oeuvre Wong Kar-wais darstellt: Alle späteren Werke des Regisseurs, von Chungking Express über Fallen Angels bis hin zu 2046, klingen hier bereits auf vielfältige Weise an.
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