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    Fortsetzung zu einem der besten Horrorfilme aller Zeiten verliert ihren Regisseur
    Stefan Geisler
    Stefan Geisler
    -Redakteur
    "Tanz der Teufel 2" und ein manisch-lachender Bruce Campbell haben Stefans Horror-Herz gestohlen. Seitdem kann er nicht mehr ohne: "Der Babadook", "Halloween" und "The Lords of Salem" - Horrorfilme gehören für Stefan einfach zu einem guten Filmabend.

    Mit „Der Exorzist: Bekenntnis“ ist 2023 die Fortsetzung zu „Der Exorzist“ in den Kinos gestartet. Der Streifen sollte der Auftakt einer ganzen Reihe neuer Filme bilden. Jetzt steht der Nachfolger ohne Regisseur da.

    Universal Pictures

    2023 ist „Der Exorzist: Bekenntnis“ weltweit in den Kinos gestartet. Der Film führt die Geschehnisse aus William Friedkins Horror-Klassiker „Der Exorzist“ fort, welcher 1972 für Terror und Schreckensschreie in den Lichtspielhäusern sorgte. Geplant war, dass hier gleich drei neue Teile in die Kinos kommen sollen – ähnlich wie es auch bei der letzten „Halloween“-Trilogie der Fall gewesen ist. Um diesen Erfolg zu wiederholen, setzten die produzierenden Studios Universal und Blumhouse sogar auf den gleichen Regisseur: David Gordon Green. Lange Zeit schien es so, als würde dieser das Sequel „The Exorcist: Deceiver“ (so der Titel im Original) inszenieren – doch daraus wird nun nichts.

    Aus übereinstimmenden Medienberichten geht hervor, dass David Gordon Green das Sequel verlässt und sich stattdessen auf die Arbeit an „Nutcrackers“, einer Dramödie mit Ben Stiller („Nachts im Museum“), und der vierten Staffel der HBO-Serie „The Righteous Gemstones“ zu konzentriert.

    Gleichzeitig wurde auch der Starttermin für „The Exorcist: Deceiver“ auf unbestimmte Zeit verschoben. Eigentlich sollte die Fortsetzung bereits am 17. April 2025 in den deutschen und einen Tag später dann in den amerikanischen Kinos anlaufen. Doch aus diesen Plänen wird nun nichts, da jetzt erst einmal ein passender Regisseur für die Fortsetzung gefunden werden muss und sich die Produktion des Films dadurch massiv nach hinten verschieben wird.

    "Der Exorzist: Bekenntnis" erfüllte nicht die (hohen) Erwartungen

    Wer einen Blick auf die nackten Zahlen wirft, könnte meinen, dass der Film an den Kinokassen gar nicht so schlecht abgeschnitten hat. Bei einem Produktionsbudget von geschätzten 30 Millionen Dollar konnte der Horror-Schocker etwas über 136 Millionen US-Dollar in die Kinokassen spülen und damit ein Vielfaches seiner Produktionskosten wieder einspielen.

    Doch ganz so einfach gestaltet sich die Rechnung in diesem Fall nicht, denn zuvor hatte Universal für die Rechte an der kultigen Horrorfilmreihe ganze 400 Millionen Dollar ausgegeben. Und diese Summe sollte mit der geplanten Filmtrilogie natürlich wieder eingeholt werden.

    Übrigens war nie eindeutig davon die Rede, dass David Gordon Green alle Teile „Der Exorzist“-Trilogie inszenieren wird. Er selbst äußerte sich kurze Zeit nach dem Kinostart von „Der Exorzist: Bekenntnis“ und erklärte gegenüber dem Hollywood-Reporter, dass er zwar Lust hätte, auch die Fortsetzung zu inszenieren, aber „offiziell nicht an Bord“ wäre. Dennoch schien es lange so, als würden die Verantwortlichen an den Erfolg der neuen „Halloween“-Teile anknüpfen und mit der „Exorzist“-Trilogie einen ähnlichen Weg einschlagen wollen – dafür sprach auch der bereits fest eingeplante Release-Termin der Fortsetzung, der durch die Suche nach einem passenden Regisseur nun nicht mehr eingehalten werden kann.

    Ob David Gordon Green weiter als Produzent an „The Exorcist: Deceiver“ beteiligt sein wird, geht aus den Meldungen nicht hervor.

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