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    "Yellowstone"-Star Kevin Costner nimmt sich bei seinem gigantischen Western-Epos "Horizon" ein Beispiel an Clint Eastwood
    Stefan Geisler
    Stefan Geisler
    -Redakteur
    Stefan liebt Film. Er vermisst die wöchentlichen Besuche in der Videothek, denn das ziellose Umherirren in den Gängen hat ihm Seherfahrungen wie "Donnie Darko" oder "Fear and Loathing in Las Vegas" beschert.

    Mit „Horizon: Eine amerikanische Saga“ hat sich Kevin Costner auf ein Wahnsinnsprojekt eingelassen, das ihn vielleicht sogar noch Jahre beschäftigen wird. Um trotzdem Zeit mit seinem Sohn zu verbringen, macht er es nun wie Clint Eastwood.

    Kevin Costner hat mit „Der mit dem Wolf tanzt“ einen der besten Western aller Zeiten gedreht – und auch sein zweites Regie-Projekt in diesem Genre „Open Range - Weites Land“ wird von den Fans geschätzt. Inzwischen ist es über 20 Jahre her, dass Hollywood-Veteran Kevin Costner zuletzt auf dem Regie-Stuhl Platz genommen hat. Mit „Horizon: Eine amerikanische Saga“ meldet sich der Schauspieler nun endlich eindrucksvoll als Regisseur zurück – und die ersten Trailer lassen auf ein wahres Epos hoffen.

    Costner erzählt in seinem Großprojekt die Geschichte der Besiedlung des amerikanischen Westens. Das Besondere: In mehreren Filmen soll hier eine Zeitspanne von 15 Jahren erzählt werden. Einen Starttermin haben die ersten zwei Kapitel bereits: „Horizon“ startet am 22. August 2024, während „Horizon 2“ dann nur wenige Monate später, genauer gesagt am 7. November 2024, in die Kinos kommen soll. Daneben sind noch mindestens zwei weitere Teile geplant – deren Realisierung natürlich aber auch etwas vom Erfolg der ersten Filme abhängen dürfte.

    Ein solches Großprojekt frisst natürlich viel Zeit. Die Drehtage am Set, die Nachbearbeitung des Films, und auch die Arbeit am Drehbuch ist keine Kleinigkeit – da bleiben natürlich wenig ruhige Momente für die Familie. Doch für dieses Problem hat Kevin Coster eine Lösung gefunden – und sich dabei ein Beispiel an Western-Legende Clint Eastwood genommen ...

    Clint Eastwood arbeitet gerne mit seinen Kindern

    … denn dieser hat in vielen seiner Filme mit seinen Kindern zusammengearbeitet. So beispielsweise mit Scott Eastwood in „Flags of Our Fathers“, „Gran Torino“ oder „Invictus“. Oder mit seiner Tochter Alison im Western „Bronco Billy“, „Mitternacht im Garten von Gut und Böse“, „Absolute Power“ oder „The Mule“. Und auch Kathryn und Morgan Eastwood sind in kleineren Rollen in den Filmen ihres Vaters aufgetreten. Doch nicht nur vor der Kamera waren seine Kinder an den Produktionen beteiligt. Kyle Eastwood hat beispielsweise Musik zu Filmen wie „Gran Torino“, „Mystic River“ und „Million Dollar Baby“ beigesteuert, während Kimber als leitende Maskenbildnerin in „The Mule“ zuständig war.

    Es zeigt sich also, dass es möglich ist, auch am Set von seiner Familie umgeben zu sein. Kevin Costner scheint sich jedenfalls etwas vom Western-Veteran Eastwood abgeguckt zu haben. In einem Instagram-Post hat er jetzt verraten, dass sein Sohn Hayes Costner Teil der Besetzung von „Horizon: Eine amerikanische Saga“ ist. Den emotionalen Post haben wir euch hier einmal eingebunden:

    Kommentiert wird das von Kevin Costner mit einem lässigen „Wenn es dein Film ist, darfst du dir aussuchen, mit wem du deine Zeit verbringst.“. Und Recht hat er, wenn er schon eines der eindrucksvollsten Western-Projekte der letzten Jahrzehnte auf die Beine stellt, dann darf er auch gerne seine Familie an der Seite haben. Es ist jedenfalls schön zu sehen, dass auch Sohnemann Hayes in die Fußstapfen seines Vaters tritt und in „Horizon: Eine amerikanische Saga“ sein Schauspiel-Debüt feiern wird.

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