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    Drehbuchautor Simon Kinberg entschuldigt sich für "X-Men: Der letzte Widerstand" und bestätigt Quicksilver für "X-Men: Apocalypse"
    Von Sascha Martens — 22.05.2014 um 13:56
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    Drehbuchautor Simon Kinberg brachte in einem Interview seinen Missmut über "X-Men: Der letzte Widerstand" zum Ausdruck. Außerdem bestätigte er den Mutanten Quicksilver, gespielt von Evan Peters, für den anstehenden "X-Men: Apocalyse".

    D.R.
    "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" ist ab dem heutigen 22. Mai 2014 in den deutschen Kinos zu sehen und die Bewerbung des neuesten Teils der Reihe ist in vollem Gange. Im Rahmen eines Interviews äußerte sich der Drehbuchautor Simon Kinberg auch zu dem bei X-Men-Fans nicht besonders beliebten "X-Men: Der letzte Widerstand", an dem er ebenfalls als Schreiber beteiligt war. In dem Interview mit Screencrush machte er deutlich, dass er mit dem Resultat nicht zufrieden sei. Er habe sich einen stärkeren Fokus auf die Dark-Phoenix-Story gewünscht, die in seinen Augen zu wenig düster umgesetzt wurde. Der dritte Teil der "X-Men"-Trilogie wurde von Brett Ratner inszeniert und erreichte in der FILMSTARTS-Kritik "nur" eine Wertung von drei Sternen und einen Score von 58 Prozent auf der Metakritik-Seite rottentomatoes.

    Kinberg erklärte weiter, für ihn sei "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" nun eine Art zweiter Chance: "Ich bedauere, wie der 'Der letzte Widerstand' geworden ist. Nun habe ich aber mit meiner Arbeit an 'X-Men: Zukunft ist Vergangenheit' in gewisser Weise die Chance, es wiedergutzumachen und durch die Zeitreise der Figuren auch ein wenig in der alten Storyline zu verbessern. Es ist in gewisser Weise eine Möglichkeit für mich, zurückzukehren und es anders zu machen, es besser zu machen als vor zehn Jahren bei 'X-Men 3'."

    Kinberg schränkt seine Selbstkritik aber auch ein. Es sei damals eine andere Zeit gewesen: "Ich denke, wenn wir den Film heute machen würden, wären einige Dinge anders. Die Welt heute ist kulturell offener für einen düsteren Superheldenfilm. Die düstere Geschichte von Dark Phoenix war vor zehn Jahren einfach zu gewagt für einen Film mit 200 Millionen Dollar Budget. Heute wäre das anders."

    In dem Interview äußerte sich Kinberg auch zu dem X-Men-Neuzugang Quicksilver (Evan Peters). Der Drehbuchautor versprach, dass im Nachfolger "X-Men: Apocalypse", der am 19. Mai 2016 startet, Quicksilver wieder mit von der Partie sein wird. Es gab sogar Pläne, seine Schwester Scarlet Witch in den aktuellen "X-Men" einzubauen. "Tatsächlich gab es eine kleine Szene, die wir gedreht hatten, aber sie wurde herausgeschnitten. […] Aber Quicksilver wird im nächsten Film absolut wieder mit dabei sein."

    "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" von Bryan Singer ist ab heute in den deutschen Kinos zu sehen. Zur Einstimmung hier der aktuelle Trailer:




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    Kommentare
    • greek freak
      Nee,ich fand auch Teil 3 eigentlich gar nicht mal so übel,ist zwar der schwächste unter den X-Men Filmen aber deutlich besser als z.B. der superlangweilige Wolverine aus dem letzten Jahr.Hätten sie einfach nur Phoenix rausgelassen und sich auf die Story mit dem Heilmittel konzentrieren sollen,dann wäre das super geworden.
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