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Der Kriegsfilm-Check: Welche Filme sind für und welche gegen den Krieg
Von Woon-Mo Sung — 25.02.2015 um 16:40
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Während Clint Eastwoods Haltung gegenüber dem Krieg in „American Sniper“ angenehm ambivalent bleibt, gibt es natürlich etliche andere Beispiele, bei denen es viel deutlicher ist, ob sie für oder gegen den Krieg sind. Wir machen den Check!

Universum Film GmbH
"Act of Valor"
Regie: Mike McCoyScott Waugh


Darum geht's: Eine Gruppe Navy SEALs begibt sich nach Costa Rica, um dort eine CIA-Agentin aus der Gefangenschaft eines Drogenschmugglers zu befreien. Nebenbei decken sie Pläne zu einem Terroranschlag auf und werden anschließend auf eine weltweite Mission geschickt…

Pro oder Anti: Die Schauspieler in diesem Film sind echte Navy SEALs und coole Surfer-Boys, die in die finstere Welt ausziehen, um ihre Bilderbuchfamilien vor dem Bösen zu beschützen. Diese fragwürdige Botschaft wird dem Zuschauer mit Kitschbildern und Ego-Shooter-Ästhetik eingebläut, an der propagandistischen Motivation des Films bleiben dabei schon allein vor dem Hintergrund seiner Entstehung kaum Zweifel: Die Regisseur haben nämlich schon vor „Act of Valor“ einen Werbefilm für die Navy gedreht und nur deshalb durften sie echte SEALs besetzten, damit diese im Film ihre tollsten Heldentaten nachstellen – übrigens unter der Bedingung, dass die Entscheidung über die endgültige Schnittfassung beim US-Militär bleibt. (Hier geht's zur Kritik)

Ergebnis: Pro!




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Kommentare
  • sky_erosion
    Wenn man andere Themenkomplexe angreift, und da fallen deine beiden Beispiele, dann bedarf es nicht unbedingt eine gleichberechtigte Darstellung des Leidens. Beide Filme zeigen z.B. eher, dass das Sterben auf amerikanischer Seite keinem deinlichen Zweck dient, der jeden Tod zu einer Heldenfeier zelebriert (in welcher abstrakten Form auch immer, siehe halt Saving Private Ryan). Defoes Szene ist sogar die Antithese dazu, hier wird der Tod in seiner totslen Sinnlosigkeit stilisiert.Bei Ryan zeigt sich eine Darstellung des notwedigen Todes, da ein Gewinner bei der Aktion herauskommen muss, sei es die Mission, die Brücke oder der Krieg an sich. Das ist kein Statement gegen den Krieg, das ist nur eine Darstellung der Notwendigkeit des amerikanischen Sieges im zweiten Weltkrieg, und wenn der Gedanke richtig ist (die Notwendigkeit vorhanden), finde ich es trotzdem fragwürdig, dass mit einer überlegenden Kriegsdarstellung zu zelebrieren.
  • Fain5
    Also was ich an ihn so liebe ist, dass er die Leute dazu aufruft einfach mal ihr Hirn zu benutzen. Er hat zugegeben ne sehr zynische Weltanschauung aber man hat immer das Gefühl, dass er weiss wovon er spricht. Empfehlen kann ich auf jeden Fall "Saving the Planet" und "Religion"
  • Monty
    LOL....stimmt natürlich.Rambo und I.D betreffend
  • Venom
    Ich geb dir in allen Punkten recht. Liegt auch weniger an Stallone was ich kritisiere, sondern an der eindimensionalen Zeichnung der Gegenspieler. Den Bogen fand ich damals natürlich auch mega, überhaupt Rambo. Aber da war ich auch noch fast ein Kind und hab das wenig reflektiert. Da war man einfach froh wenn man die Rambo Teile mal gesehen hatte und fand natürlich jede Form von Action geil. Ich mein, ich kam aus Independence Day und war voll geflasht. Da kann ich heute auch nur noch den Kopf drüber schütteln. :)
  • Venom
    Kannte nur ihn noch nicht. Scheint aber genau mein Geschmack zu sein. Werd mir nachher mal noch n bissl was von ihm reinziehen.
  • Jimmy V.
    Hm. Nee. Die Filme sind mir eben auch zu sehr Anti. Die Figuren sind da zwar so motiviert. Aber ich - wie soll ich sagen? Mir schwebt eher ein Achilles vor. Und jetzt mal alle kurz an Brad Pitt in "Troja" denken, ohne zu viel an den Film selbst zu denken! :D
  • Fain5
    Kein Ding. Du kanntest ihn noch nicht oder dieses Programm? Es lohnt sich nämlich mehr von ihm zu sehen ;)
  • Fain5
    JA aber bis auf ein paar Szenen haben andere Meisterwerke wie Full MEtal Jacket oder Platoon auch nichts über das Leiden der andere gezeigt. Also sind diese genauso parteiisch.
  • Monty
    Im Umkehrschluss ist was positives bei rausgekommen, hast recht :)
  • Monty
    Ich lese ja nicht jeden Artikel/ Special ;)
  • Monty
    Grade der Zusammenbruch war die stärkste Szene im Film. Wer heute Soldaten als Helden oder Mörder bezeichnet sollte sich diese Szene angucken. Das sind auch nur arme Schweine (wir müssen jetzt nicht über die Motivation diskutieren warum man Soldat wird). Auf diese Schrecken kann man sich nicht vorbereiten, egal wie gut die Ausbildung ist. Mein Großvater, R.I.P, hat auch nie über den Krieg sprechen können. Ich hab nie einen Mörder in ihm gesehen!Es ist immer einfacher (nicht auf dich bezogen, sondern generell) sich vom Sofa aus ein Urteil zu erlauben.Zu den Fortsetzungen: Ich finde Stallone hat das gut rüber gebracht und der Figur etwas melanchonisches verliehen. Er war sich seiner Fähigkeiten und der Schrecken des Krieges bewusst. Er war nicht dieser draufgängerischer, heroischer Soldat. Eher empfand ich ihn als innerlich gebrochenen Mann, der nur noch funktioniert hat. Genau das soll ein Soldat.Der Bogen war schon geil, fand ich :D
  • sky_erosion
    Taschenspielertrick, um es mal böse zu formulieren. Eine Szene exemplarisch zu zeigen, macht für mich keine ambivalente Darstellung. Ehrlich gesagt finde ich das sogar erbärmlich, wenn man sich durch sowas noch versucht raus zu retten. Fury hat ein ähnliches Beispiel. Wenn es Spielberg darum ging, mit seinem Film der Frage nach dem relativen Wert eines menschlichen Lebens und der Schuld solcher, die durch die Aufopferung anderer profitieren (bezogen auf eine Kriegssituation), hat er für mein Empfinden nicht den richtigen Ton getroffen, weil seine Darstellung zu einseitig ist. Die Brutalität und Unmenschlichkeit des Krieges nahezubringen, ja, das hat er gut gemacht in der Anfangsszene, sobald aber Helden auftreten, verkommt es zu einem reinem Kriegsactioner, in dem es darum geht noch so viele Gegner wie möglich zu töten, bevor man selber abkratzt, und so kam mir das Ende vor.
  • Venom
    Super Beispiel!
  • Venom
    Kannte ich noch gar nicht. Richtig gut. Vielen Dank dafür!
  • Fain5
    Starship Troopers.
  • Jimmy V.
    Das ist auf jeden Fall so ein Wunsch. "Defiance" ist auch nicht das, was ich meine. Das ist auch nur Widerstand und bla. Ich will Soldaten sehen, die es geil finden in den Krieg zu ziehen und hoffen durch Kampf intensive Erfahrungen und Ehre zu gewinnen - im positiven Sinne. Das würde wahrscheinlich auch viel mehr zum Nachdenken anregen als der moralische Zeigefinger.
  • Fain5
    Ach billiges Imitat. Der hier ist und bleibt der König https://www.youtube.com/watch?...
  • Fain5
    Hm da fällt mir spontan Defiance ein, da werden die Leute ja auch in diesen Krieg geworfen und es gibt die, die einfach nur überleben wollen und die, die auf Teufel komm raus die Nazis töten wollen. Ansonsten ist das schon ein sehr spezieller Wunsch^^
  • Jimmy V.
    Was ich meine, ist vielleicht eher ein Historienfilm, weil das besser in eine andere Epoche passt. Was ich mir wünsche, ist ein Film, wo wir einmal davon wegkommen die handelnden Figuren entweder als tumbe, patriotische Kampfmaschinen (pro), oder aber als gebeutelte, posttraumatisch gestörte, ausgegrenzte Leidende (anti) zu sehen. Ich will viel mehr einen Film sehen, der in keiner dieser beiden Richtungen moralisierend ist, sondern sich mehr mit Aggression, dem Verlangen nach Kämpfen, "seine Bestie rauslassen", den Adrenalinkick, Ehre gewinnen usw. usf. beschäftigt. Eine ganz andere Denkweise also.Die Figuren können diesen Krieg ja befürworten. Oder auch nicht. Es soll nur weder gesülzt werden: "Oh, wir müssen tun, was ein Mann tun muss!" oder "Der Krieg ist so schrecklich!" - sondern mehr im Sinne was: "Ich habe mich noch nie so lebendig gefühlt!"Völlig egal, ob das realistisch ist oder nicht: Es wäre mal was anderes!
  • Fain5
    Dich überkommt erst jetzt das Gefühl? Nach gefühlten 1000 Specials zu 50 Shades of Scheissdreck kommt jetzt, nachdem die Kritik von American Sniper so hohe Wellen geschlagen und für reichlicht Klicks gesorgt hat, so ein lieblos dahingeschludertes Special. Surprise surprise :D
  • Fain5
    Jarhead ebenso.
  • Fain5
    Achso, passend zum Special wiederhole ich mich gerne nochmal: Es gibt viele klasse Anti-Kriegsfilme. Für mich persönlich ist Full Metal Jacket der beste, weil er von allen das zynische Arschloch ist. Siehe Zitat in der Beschreibung.
  • Fain5
    Ich verstehe jetzt nicht richtig was du meinst. Willst du einen Kriegsfilm, in dem die Soldaten nicht immer so gezeigt werden, dass sie selbst nicht in diesem Krieg kämpfen wollen?
  • Jimmy V.
    Na ja. Der Punkt ist halt, dass filmstarts seit einiger Zeit verstärkt auf Masse statt Klasse setzt. Klickzahlen, schon klar. Aber sie müssen sich manchmal echt nicht wundern. Z.B. könnte man die ganze Trailerabteilung meiner Meinung nach runterfahren, oder eben andere Orte finden, damit es tiefsinnigere Specials gäbe.
  • Fain5
    American Sniper ist "angenehm ambivalent"? Erzählt das mal eurem Spezialisten Petersen. Der muss alles mit Gewalt eingetrichtert bekommen damit er zufrieden ist.
  • Fain5
    Du erinnerst dich aber schon an die Szene mit dem deutschen Soldaten oder?
  • Fain5
    Mal davon abgesehen, dass Nazis generell die bösen sein MÜSSEN.
  • Fain5
    So ein Schwachsinn. Dann dürfte Full Metal Jacket auch Pro Krieg sein.
  • Jimmy V.
    Die meisten hier haben alles nötige gesagt. Interessant finde ich aber, dass das Special so konstruiert ist hier alle Pro-Kriegsfilme gleichzeitig auch schlechte Filme sind. "Der Soldat James Ryan" ist so ein Beispiel, der weitestgehend pro ist, aber trotzdem ein super Film ist, abseits der Propaganda.Ich wünsche mir ehrlich gesagt immer noch ein Kriegsfilm, in dem wir sehen wie Leute mal nicht super gezeichnet sind, sondern wie sie das Kämpfen wirklich geil und interessant finden. Mal sehen, was ihr zu dieser moralischen Ambivalenz sagen würdet!
  • Bruno D.
    Grundsätzlich ein interessantes Special..WENN..ja wenn, man Ahnung hätte und differenzierter an die Sache herangeht. Da wurden Filme aufgeführt, die teilweise keine Sau gesehen hat, andere jedoch komplett außen vor gelassen. Zudem versucht Filmstarts hier mit Zwang zu polarisieren. Ich meine ganz ehrlich..Rambo 3 führt ihr auf, die beiden Vorgänger, vorallem der 1. Teil findet keine Beachtung?Mal ganz davon abgesehen, dass es mittlerweile bei euren Kritiken nicht mehr um den Film an sich, sondern nur noch die blablapazifistische Aussage positiv gewertet wird. Ihr nähert euch immer mehr Spiegel-TV (einseitige Berichterstattung).
  • Venom
    Sind die Soldaten schuld an der westlichen Politik? Darf man ihnen keinerlei Sympathien entgegenbringen, weil sie in einem System leben, das fragwürdig ist? Muss man sie verteufeln, weil sie Soldaten geworden sind? Genau diese Schwarz-Weiss-Malerei macht der Film eben nicht, sondern er versucht halbwegs realistisch die Ereignisse von Mogadischu aufzuarbeiten.
  • Venom
    Ähmm ja,...und genau diese Einmischung thematisiert der Film. Und das nicht gerade positiv. Sondern eben eben genau diese schwachsinnige Haltung: "wir lassen keinen zurück, auch wenn wir dafür noch mehr opfern", wir gehen dahin wo wir nix zu suchen haben, etc. Und das die Bevölkerung in den Ländern gespalten ist, kommt eben auch zum Vorschein. Glaubt ihr wirklich im Irak oder Afghanistan will die NIEMAND haben? Da gibts immer Befürworter und Gegner. Und genau das vermittelt der Film auch.
  • Dave-it
    Die besten Kriegsfilme sind für mich Platoon, Private James Ryan, Apocalypse Now, Die Brücke von Remagen, Die Wildgänse kommen, Stalingrad, Full Metal Jacket, Im Reich der Sonne, Blood Diamond, Black Hawk Down, Die Brücke am Kwai, Flags Our Fathers, Letters from Iwo Jima, und natürlich die Serien Band of Brothers und The Pacific.
  • Venom
    Hat was für sich deine Argumentation. Ich habe das weniger so wahrgenommen. Gerade bei der Brücke musste ich eben direkt an "Die Brücke" denken und ich glaube das war von Spielberg auch als Hommage zu sehen. Hab die Aktion schon als absolut sinnfrei erkannt. Ebenso die Grundintention für die ganze Operation und die wird ja auch mehrmals deutlich in Frage gestellt. Und das mitfiebern mit den Protagonisten ist so eine Sache, gibt es die nicht auch in anderen Kriegsfilmen?Ich gebe dir insofern auf jeden Fall Recht, dass der Film deutlich weniger pathetisch hätte sein können.
  • Venom
    Ich würde ihn auch klar als Anti einordnen. Aber er enthält natürlich in Form der drei Protagonisten ein Element was auch einen anderen Schluss zulässt. Denn diese machen eine Wandlung durch und tun am Ende das moralisch richtige. Die Soldaten selbst werden zu Helden stilisiert, auch wenn die Haltung der US-Regierung sehr oft kritisiert wird. So nach dem Motto: Auch wenn die da oben alle Dreck am stecken haben, am Ende ist die Basis ehrlich, ehrenhaft und anständig. Mir gefiel gerade diese Ambivalenz an dem Film. Muss ich eigentlich mal wieder rauskramen.
  • greek freak
    Ganz klar Anti,allein die Szene wo Mark Wahlberg von den Irakern verhört wird und ihm der Irakische Offizier erklärt,er habe die Verhörmethoden von US-Offizieren gelernt.Oder das die Amis,die Shiiten im Süden Iraks zuerst zum Aufstand gegen Saddam aufgwiegelt haben,mit dem Versprechen sie im Kampf zu unterstützen und sie dann einfach im Stich gelassen haben.Der Film ist zwar nicht subtil aber sein wir mal ehrlich,die US-Politik in der Region ist es auch nicht.Da muss man als Filmemacher auch den Holzhammer auspacken.
  • greek freak
    "American Sniper" ist nicht "angenehm ambivalent" sondern reine Tea-Party Propaganda.Wenn ihr einen guten Hollywoodfilm über den Irak Krieg sehen wollt,empfehle ich "Three Kings" oder auch "Jarhead".Überhaupt ist diese Liste ein Witz,"Act of Valor" oder "Stealth",ehrlich jetzt?
  • sky_erosion
    Mir persönlich fällt sie ziemlich leicht, da ich den Film als ätzende Satire wahrnehme (manchmal fast schon plump, für mich auch kein Meisterwerk, aber aus welcher Richtung er kommt, schien mir immer klar). Was sind denn deine Gedanken zu dem Film?
  • Venom
    Schönes Trolling!
  • Venom
    Hat auch was für sich, was du sagst. Ich blicke immer ein wenig negativ auf alle Rambo-Fortsetzungen, weil die mir zu verherrlichend und einseitig waren. Die Afghanen wurden halbwegs gut dargestellt, die Russen aber eben vollkommen eindimensional böse. Und die Action (mit dem Bogen, etc.) war halt auch sehr glorifizierend. Ich persönlich würde First Blood auch klar bei Anti einordnen, aber ich glaube die Gesellschaftskritik sehen viele in diesem Film gar nicht.
  • sky_erosion
    Saving Private Ryan ist ein zweischneidiges Schwert, und wenn dir viele bei der Anfangsszene zustimmen, sehe ich das leider auch so, dass der Rest des Filmes das wieder unterwandert, da jeder der Gruppe (außer die Überlebenden) seinen individuellen Heldentod bekommt und somit höher gestellt wird als der Gegner (die im Endeffekt auch genauso nur Soldaten sind). Diese werden nicht einseitig böse dargestellt, aber gesichtslos und austauschbar, was eigentlich genauso schlimm ist, da sie nur als Tötungsfutter dienen. Der Film baut diese "Helden" als Personen auf zum Mitfiebern, jeder Soldat der anderen Seite muss also sterben, damit diese überleben können auf ihrer Mission. Am Ende die Brücke zu halten, ist eine Entscheidung, die ein Anti-Kriegsfilm hinterfragen sollte (siehe, auch sehr passend vom Titel: Die Brücke), da sie unnötige Tode mit sich zieht. Doch hier ist das dann Heldenmut. Saving Private Ryan ist somit vielleicht kein Pro-Kriegsfilm, aber ein Pro-Amerika-im-Krieg-Film. Denn ihre Opfer des Krieges sind wichtiger als die deutschen. Das ist einseitig.
  • Monty
    Hab mir grad die Flops (http://www.filmstarts.de/filme... angeguckt und diesen Artikel angeschaut....und mich überkommt das Gefühl, dass die Artikel sich hier auf Bild-Niveau bewegen. Um ein paar News aufzuschnappen, ist FS allemal gut, aber wenns ans Eingemachte geht, werden die Themen reichlich oberflächlich behandelt.Hätte lieber einen ausgearbeiteten und inhaltlich wertvollen Artikel gelesen mit Bezug zu den Filmen (Stärken/Schwächen), als diese lieblose Aneinanderreihung mit der mehr als dürftigen "Pro/Anti Zusammenfassung"....Vielleicht interpretiere ich den Anspruch des Autors einfach nur falsch, ich schließe nicht aus, dass es auch an mir liegen könnte.Das sieht aber aus, als hätte ein Praktikant die Kritiken nochmal zusammengefasst.Schade, das Thema gibt viel mehr her.
  • Monty
    Ich finde nicht nur im Ansatz wäre Rambo - First Blood besser geeignet für diesen Artikel. Als Rambo verhaftet, auf dem Revier "misshandelt" wird und seine Flashbacks bekommt, spricht eine deutliche Sprache was die Schrecken des Krieges angeht. Aber vor allem was in den Männern, die im (Vietman)Krieg gedient haben vorgeht. Er handelt danach nur noch automatisiert (Kampfmaschine oder doch nur Opfer?). Deutlich wird es dann am Ende als er zusammenbricht beim Gespräch mit seinem alten Vorgesetzten (für mich ein weiteres Opfer des Krieges).Selbst Rambo 3 empfinde ich nicht als Pro - warum? Klar hat man dem Russen wieder einen Seitenhieb verpasst und das Thema zu einseitig dargestellt (aktuell müssen die Russen wieder als Bösewichte herhalten), aber was dort dem afganischen Volk angetan wird und auch gezeigt wird, ist alles andere als Pro.PS: Es leuchtet blau ;)Ein interessantes Diskussionsthema, dem man in der Kommunikationsform aber nicht gerecht werden kann :/
  • Venom
    Fällt mir grad noch ein, wo eine Diskussion ganz interessant wäre: Three Kings! Da fällt die Entscheidung gar nicht mal so leicht.
  • Venom
    Ich glaub wir haben hier verschiedene Definitionen. Pro bedeutet für mich, dass Krieg glorifiziert wird. Und das ist bei Saving Private Ryan nicht der Fall. Ich kenn niemanden der den Film gesehen hat und dann sagte: boaah geil, ballern..fuck yeah! Allein die Anfangsszene zeigt wie kaum eine andere die Grausamkeit dieses Krieges. Und ich seh nicht ganz wo der Film mit zweierlei Maß misst. Muss zugeben, dass ich ihn lange nicht mehr gesehen habe, aber ich hab da eigentlich keine Erinnerung wo die Deutschen als einseitig böse dargestellt wurden.
  • BobbyStankovic
    Eine pathetisch, pro-amerikanische Propaganda-Tour, die mit zweierlei Maß die Opfer des Krieges beider Seiten misst, was typisch Pro-Krieg ist.
  • 1907
    Also echt jetzt "Tal der Wölfe" ? ok ich bin selber ein Türke aber da hätte man ruhig "wir waren helden" mit Mel Gibson nehmen können denn "Tal der Wölfe" hat nix mit Hollywood größen gemein... nicht von der Erzählung her sondern überhaupt wegen seiner Qualität!!!
  • Venom
    Black Hawk Down ist ja wohl auch ganz klar ein Anti-Kriegsfilm. Wer da nicht spätestens am Ende ein komisches Gefühl hat, der hat irgendwas nicht verstanden.
  • Venom
    Wo ist er denn pro? Pathetisch ja, aber pro Krieg? Warum?
  • Venom
    Bisschen lächerliches Special. War irgendwie klar, dass bei der Pro Seite kein guter Film dabei ist. Und warum Rambo 3? Der einzige Film, wo sich die Diskussion (aber auch nur im Ansatz) lohnen würde ist Rambo.
  • DerPjoern
    Die Filmauswahl hat es euch schon ziemlich einfach gemacht. Bei Mainstreamfilmen wie "Der Soldat James Ryan" oder "Black Hawk Down" wäre es wohl schwerer zu eindeutigen Ergebnissen zu kommen. Am besten Teil 2 direkt hinterher schicken :-)
  • BobbyStankovic
    Es fehlt halt "Der Soldat James Ryan", der eindeutig pro Krieg ist, aber hier aufgrund von Filmstarts-Meisterwerk-Status nicht mit diesem fragwürdigen Pro-Label belastet werden soll.
  • Zach Braff
    Ergebnis: Anti-Kriegsfilme sind die besseren Kriegsfilme!
  • Alexander K.
    Es gibt 2 Filme die ich JEDEM zu dem Thema ans Herz legen möchte:1. Dear America - Letters home from Vietnam (auf Deutsch schwer zu kriegen)2. Baghdad ER - Doku über ein Amerikanisches Lazarett in BaghdadDIE sind Anti!
  • ach-herr-je
    Filme näher zu analysieren find ich sehr interessant, allerdings sind die hier gewählten Filme alle ziemlich offensichtlich...
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