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    Gebt Sylvester Stallone einen Oscar: Die ersten Kritiken zum "Rocky"-Spin-off "Creed"
    Von Björn Becher — 18.11.2015 um 16:59
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    In den USA wurden die ersten Kritiken zu „Creed“ veröffentlicht und vor allem Sylvester Stallone wird darin gelobt. Einige Kritiker fordern sogar, dass ihm die Ehre zuteil wird, die ihm bei „Rocky“ noch verwehrt blieb: ein Oscar.

    Warner Bros.
    Als das „Rocky“-Spin-off „Creed“ angekündigt wurde, waren viele Fans skeptisch, doch Regisseur Ryan Coogler scheint nach den ersten Kritiken ganze Arbeit geleistet zu haben. So berichtet Eric Kohn von indieWIRE, dass es Coogler gelungen sei, den „Wurzeln gerecht zu bleiben und trotzdem etwas Neues zu versuchen.“ Mit der Note „A-“ gibt es sogar fast die mögliche Höchstwertung.

    Auch die Branchenmagazine sind überzeugt, wobei hier vor allem Sylvester Stallone gelobt wird. Im Hollywood Reporter wird er als „der große Gewinner“ des Films bezeichnet. Bei den Kollegen von Variety wird zudem auch Regisseur Ryan Coogler hervorgehoben, der nahtlos bestätige, was er mit seinem Debüt „Fruitvale Station“ versprochen habe. „Creed“ sei „intelligentes, kinetisches und berauschend-großartig gestaltetes Mainstream-Kino.“

    Auch hier wird aber natürlich zusätzlich Sylvester Stallone gelobt. Dessen Leistung fanden die Kollegen so beeindruckend, dass Variety-Award-Spezialist Kristopher Tapley in einem Zusatzartikel quasi den Oscar für den Altstar fordert. Der war schon einmal als Rocky Balboa für den begehrtesten Filmpreis der Welt nominiert, unterlag 1977 aber Kollege Peter Finch („Network“). Stallone sei in „Creed“ nun aber noch besser als damals in „Rocky“, man sei sogar versucht, es seine beste Leinwand-Darstellung überhaupt zu nennen. Daher sei er definitiv ein starker Oscar-Kandidat, wobei man auch zahlreiche weitere Nominierungen für „Creed“ für möglich hält. Der Film sei stark genug, dazu wäre Hauptdarsteller Michael B. Jordan so sensationell, dass er verdiene in Erwägung gezogen zu werden und der Filme schaue zudem einfach nur herausragend aus, was auch an Chef-Kameramann Maryse Alberti liege.

    Selbst in den kritischeren Rezensionen wird Sylvester Stallone gelobt. So kritisieren die Kollegen von The Guardian das Drehbuch und vor allem die vielen Dialogpassagen, die nur dazu dienen, „dass jeder präzise sagt, was er gerade denkt“, aber wenn dies jemand trotzdem vermitteln könne, dann seien dies Stallone und Jordan.

    In Deutschland startet „Creed – Rocky's Legacy“ am 14. Januar 2016 in den Kinos. Just an diesem Tag werden übrigens auch die Oscarnominierungen bekannt gegeben.




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