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    Prüdes Amerika: Darum zeigt "Matrix"-Held Neo seinem Gegenüber im US-Fernsehen einen "Flipper"
    Von Christoph Petersen — 01.06.2016 um 15:56
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    Manchmal kreativ, meist völlig unbeholfen – in unserer neuen Reihe „Prüdes Amerika“ zeigen wir euch, wie das US-Fernsehen auf absurde Weise Filme zensiert. Das Opfer diesmal: „Matrix“.

    Als Agent Smith (Hugo Weaving) in „Matrix” mit seinem Verhör von Neo (Keanu Reeves) beginnt, reagiert dieser gewohnt schlagfertig, indem er seinem Gegenüber anbietet, ihm seinen (Mittel-)Finger zu zeigen. So sieht das Ganze in der regulären Kinofassung aus:



    Aber ein Mittelfinger im prüden US-Fernsehen? Das geht natürlich gar nicht! Also wurde der Teil mit dem Finger einfach rausgeschnitten – nicht die feine Cineasten-Art, aber okay. Das eigentliche Problem ist vielmehr, dass zusätzlich auch noch der vorangegangene Dialog angepasst wurde – und dabei kam dann Folgendes heraus:



    „Flipper“ lässt sich zwar auch grob mit „Flosse“ übersetzen – aber man muss schon sehr viel guten Willen aufbringen, um diesen hanebüchenen Dialogtrick noch irgendwie durchgehen zu lassen. Als ob es nicht eh schon schlimm genug wäre, sich ein Meisterwerk wie „Matrix“ (für uns einer der besten Sci-Fi-Filme aller Zeiten) mit ständigen Werbeunterbrechungen ansehen zu müssen...
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