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    Prüdes Amerika: Photoshop vs. Sex - kein "Pussy" und kein "Titty" für Quentin Tarantino
    Von Christoph Petersen — 09.06.2016 um 12:40
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    Manchmal kreativ, meist völlig unbeholfen – in unserer neuen Reihe „Prüdes Amerika“ zeigen wir euch, wie das US-Fernsehen auf absurde Weise Filme zensiert. Die Opfer diesmal: „Kill Bill“ & „From Dusk Till Dawn“.

    Was muss das für ein deprimierender Job sein, als Grafiker bei einem US-Sender die Klassiker von großen Regisseuren wie Quentin Tarantino („Pulp Fiction“) oder Robert Rodriguez („Sin City“) per Photoshop zu verunstalten…

    Als die Braut (Uma Thurman) in Tarantinos „Kill Bill“ dem aufdringlichen Krankenpfleger Buck (Michael Bowen) den Autoschlüssel klaut, stellt sie kurz darauf fest, was für ein Macho-Arsch der Kerl wirklich ist – auf seinem Wagen prangt nämlich ganz groß der Spruch „Pussy Wagon“. Zumindest im Kino, den für die TV-Ausstrahlung wurde der Wagen kurzerhand umgetauft:




    Ein ähnliches Schicksal ereilte auch Rodriguez‘ Vampir-Kultfilm „From Dusk Till Dawn“ (Drehbuch: Quentin Tarantino), in dem sich die flüchtigen Gecko-Brüder (George Clooney und Quentin Tarantino) die Zeit bis zum Morgengrauen in der legendären Table-Dance-Kneipe „Titty Twister“ vertreiben wollen. Wobei: In der TV-Ausstrahlung trägt das zweifelhafte Establishment plötzlich einen ganz anderen Namen!




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