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    Darum die ganze Aufregung: Das steckt wirklich hinter dem "schwulen Moment" in "Die Schöne und das Biest"
    Von Markus Trutt — 07.03.2017 um 18:56
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    Dass es in „Die Schöne und das Biest“ eine homosexuelle Figur geben wird, erntete viel Lob, brachte aber auch einige Schwulen-Gegner auf die Barrikaden. Wir schildern euch, was hinter der Szene steckt, die aktuell für solche Aufregung sorgt.

    Walt Disney Pictures
    Eine Altersfreigabe für Erwachsene in Russland, abgesagte Kinovorstellungen in den USA und Boykott-Petitionen: Diese überzogenen, negativen Reaktionen auf die Bekanntgabe einer schwulen Figur in der Realverfilmung von „Die Schöne und das Biest“ sorgen derzeit für Kopfschütteln in der aufgeklärten Welt des 21. Jahrhunderts. Wir beschreiben euch die Szene, in der es zu dem angekündigten „schwulen Moment“ kommt.

    Achtung, es folgen Spoiler zu „Die Schöne und das Biest“!

    Bei der Figur, die „Schöne und das Biest“-Regisseur Bill Condon kürzlich als erste offen homosexuelle Figur in einem Disney-Film bezeichnete, handelt es sich um LeFou (Josh Gad), den treuen Wegbegleiter des um die Gunst von Belle (Emma Watson) buhlenden Macho-Schönlings Gaston (Luke Evans). Wie in der Zeichentrickvorlage hegt LeFou auch in der Realverfilmung eine große Bewunderung für Gaston, in letzterer schmachtet er ihn sogar noch etwas verträumter an. So umarmt er ihn etwa bei einem Song kurz innig von hinten, während es an anderer Stelle Diskussionen darüber gibt, warum LeFou noch keine Frau für sich gefunden hat und ob die beiden ohne Frauen nicht sogar besser dran wären. Den „homosexuellen Moment“, von dem Condon sprach, hat die Figur jedoch erst ganz am Schluss – und nicht etwa mit Gaston.

    Im Showdown zum Film stürmt der von Gaston aufgestachelte wütende Mob aus Belles Dorf das verwunschene Schloss des Biests, um es zur Strecke zu bringen. Dabei kommt es zur chaotischen Keilerei zwischen den Eindringlingen und der zu Möbelstücken verzauberten Belegschaft. Die in einen Wandschrank verwandelte Madame de Garderobe nimmt sich drei besonders finster aussehende Gesellen vor, die sie kurzerhand in Frauenkleider steckt. Während zwei der Männer daraufhin geschockt Reißaus nehmen, ist der dritte sichtlich glücklich über sein neues Outfit und lächelt seine Ausstatterin freundlich an.

    Als wenig später dann der Fluch, der auf dem Schloss lastet, aufgehoben und aus diesem feierlichen Anlass ein pompöser Ball abgehalten wird, landet genau jener umgestimmte Raufbold bei einem Tausch der Tanzpartner schließlich in den Armen von LeFou, der bei der Auseinandersetzung zuvor ebenfalls die Seiten gewechselt hat. Die beiden schenken sich ein verliebtes Lächeln und bekommen damit ihr ganz persönliches Happy End – ein schöner Moment, der mit adäquater Selbstverständlichkeit beiläufig eingeflochten wird.

    Auch LeFou-Darsteller Josh Gad selbst hat in einem Interview mit dem People Magazine mittlerweile Stellung zur Darstellung seiner Figur und der beschriebenen Szene bezogen. Für ihn sei „Die Schöne und das Biest“ nicht zuletzt deswegen ein Film über Toleranz. Der besagte Moment sei zwar subtil, aber effektiv und wichtig. Gad betonte, dass es unter vielen Leuten noch immer eine Menge Angst vor dem gebe, was sie nicht verstehen und nicht kennen. Doch sollte man nichts und niemanden vorverurteilen.

    Selbst könnt ihr LeFou und Co. dann ab dem 16. März 2017 auf der großen Leinwand erleben, wenn „Die Schöne und das Biest“ in den Kinos startet.

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    Kommentare
    • Darklight ..
      Das ist eines der seltenen Dinge, auf die "man" wirklich stolz sein darf...Ja... es hat sich viel verändert, und WIR haben dabei mitgemacht.Das iss wirklich gut.*smile*
    • Deliah C. Darhk
      *grins*Siehst Du das Offensichtliche selbst?Sobald Du nicht dran denkst, dass es für andere Menschen ein Thema ist, ist es für dich auch keins mehr und Du lebst einfach dein Ding.Ist das Beste was D tun kannst.Ich werde auch oft angeglotzt. Wenn ich an warmen Tagen mit Nappa-Hose, Top und Boots mit dem Kleinen auf den Spielplatz gehe und meine Tribals nicht abgedeckt sind, bin ich auch manchmal sehr gespannt, ob die gleich den Scheiterhaufen für mich aufschichten.Aber dann denke ich mir, wie armselig leer deren Leben wohl sein müssen, wenn sie genug Energie haben, mich für meins zu verurteilen, und wenn ich mitkriege wie hohl die über mich tratschen, dann denk ich mir manchmal, die sollten das Denken besser den Pferden auf der Weide überlassen. Die haben eh die grösseren Köpfe ...Der Kleine hat seinen Spass auf der Rutsche und ich bin damit glücklich, dass er es gerade ist.Der Rest ist sekundär.Ich glaube vor 25 Jahren war in Deutschland sogar noch die Vergewaltigung in der Ehe eerlaubt. Das genaue Verbotsjahr weiss ich jetzt nicht so ad hoc.Aber gerade weil ich weiss aus was für einer Vergangenheit wir kommen bin ich auch unheimlich stolz darauf Angehörige dieser Nation und ihrer Gesellschaft zu sein, denn was seither erreicht wurde, das haben WIR erreicht, und was noch erreicht wird, das erreichen auch WIR, und ich denke, diese Aussicht, die sollte uns allen bewusst machen, dass wir als WIR einfach am besten klarkommen werden.Wer das nicht einsehen will ... Na ja, die Pferde ... *fg*
    • Darklight ..
      Jooo... das wäre im Grunde das Beste.Eine echt, neue und gut geschriebene Schwule Figur.Die man dann mögen oder nicht mögen kann. Und dann wird an der Kinokasse abgestimmt.Dann sollte es weniger Aufregung geben...:)
    • Darklight ..
      Ahh... okay... die kenne ich gar nicht.Habe früher nur die Klassiker gelesen, Bats, Sups und Spidey... und nen bissl Flash...;)
    • Darklight ..
      Lach...Ich auch...
    • Darklight ..
      Das sehe ich genauso.Sehr gut analysiert und beobachtet. Ich glaube, diese Gefahr besteht grade auf vielen Ebenen, das durch neue Fanatiker und Strömungen tatsächlich Dinge wieder zerstört werden, wo verschiedene Minderheiten sehr lange für gekämpft haben.Ich glaube, diesen Gedanken haben viele gar nicht auf dem Schirm.Und ja... die Generation unserer Väter tut sich noch recht schwer mit Schwulen, aber das Jungs und Männerbild hat sich doch gewandelt. Für viele iss der Mann an der Supermarktkasse, der Mann im Haushalt, der die Kinder versorgt, der Mann der mal öffentlich weint oder auch der schwule Mann mittlerweile okay...
    • Darklight ..
      Das freut mich sehr, daß ihr beide so gut zusammenhaltet.Das ist bei weitem nicht selbstverständlich!*smile*Und... - Nein... Das mache ich schon sehr lange nicht mehr...;)
    • Darklight ..
      Das ist sehr schön formuliert. Ja... es wird wohl in eine bessere Richtung laufen. Mit 19 war es für mich DAS Thema... jetzt ist es ein kleines Thema, da so nebenbei herläuft und wenig auffällt.... Es hat seine Schwierigkeiten verloren.Am schönsten sind die Momente, wenn ich mit meinem Freund Händchenhaltend über die Einkaufsstraße laufe und dann irgendwann irritiert feststelle, was gucken die denn so...?!Ach... ja... das sieht wohl ziemlich schwul aus... Und dann muß ich innerlich grinsen, weil ich für einige Zeit völlig vergessen habe, daß das ja noch für viele problematisch ist in dieser Gesellschaft...Und - völlig richtig. Es ist schon krass, wo wir herkommen. Und was vor 50 oder 60 Jahren noch so alles "normal" war... Gruselig...
    • Deliah C. Darhk
      Ich komme langsam zu dem Schluss, dass wir die Gesellschaft mit so ziemlich den gleichen Augen sehen. *grins*Allerdings mit Facettenaugen. *lach*Ich denke, diese gesellschaftlichen Veränderungen warten schon längst darauf einfach gelebt zu werden, denn sie waren schon einmal deutlich fortgeschrittener als in den letzten Jahren. Gesetze wurden erlassen, geändert oder ausgesetzt. Sie wurden face to face diskutiert und allmählich setzte sich das Bewusstsein einer menschlichen Gleichwertigkeit auf Augenhöhe durch. Noch eine oder zwei Generationen, und wir hätten es wohl geschafft gehabt, durch einen Wandel, der auf Verständigung und Verständnis basiert hätte.Dann kam das Internet und die Welt wurde schneller, ungeduldiger und anonymer.Plötzlich hatten alle Misanthropen und alle Übereifrigen eine Plattform für anonyme Massenkommunikation. Dieses immer noch junge Medium ist aber schneller gewachsen als der gereifte Umgang damit.Ansichten werden undifferenziert als Fakten dargestellt, Selbstdarsteller wie Gurus verehrt und Anhänger zu Jüngern instrumentalisiert.Die Gesellschaft fängt langsam an das zu begreifen, wie die jüngere Thematisierung von "Fake News" zeigt.Ich schätze grob, dass wir durch diesen neuen Kommunikationsweg und -stil so um die dreissig Jahre gesellschaftlicher Reife zurückgeworfen worden sind. Ich denke aber auch, wenn das Bewusstsein sich erst einmal durchgesetzt hat, dass wir schon seit ewig mit dem Fake-News-Phänomen vertraut sind und damit umgehen können, das Internet dann eine riesige Chance darstellt die Reife im Umgang miteinander zu fördern und zu beschleunigen.Das etwas traditionellere Wort für Fake News lautet übrigens "Lüge". Wie wir damit umgehen sollten wissen wir im Grunde schon. Nur neigt der Mensch von seinem Naturel her leider dazu, Geschriebenem zu glauben. Weil es durch die Fixierung auf einem Medium konserviert ist, nimmt man das Ausgesagte als wahr an. Nicht ohne Grund war z. B. Adolf H's Buch "Mein Krampf" über Jahrzehnte in Deutschland verboten. Dabei ist im Grunde alles ab (gefühlt) Seite 11 nichts weiter als die umformulierte Wiederholung der ersten zehn Seiten persönlicher Ideologie. Aber weil es geschrieben steht, muss es ja stimmen. *seufz*Dass es Menschen gibt, die sich auf die von Dir beschriebene Weise wehren und Widerstand (leider auch gegen wünschenswerte Botschaften) zeigen ist zwar im Moment ein herber Rückschlag für die gesellschaftliche Verständigung zum reifen Miteinander, aber paradoxer Weise auch die wohl grösste Chance die Selbstdarsteller und Demagogen zu entlarven und ihre gesellschaftsschädigenden Botschaften zurück zu drängen, denn früher oder später machen auch diese Menschen persönliche Erfahrungen, die den geschriebenen Botschaften widersprechen, und dann werden diese skeptischen Grundcharaktere ihre Skepsis nicht länger gegen eine geeinte und gleichwertige Gesellschaft richten, sondern gegen jene, die sie zuvor zur Unterstützung ihrer eigenen Ziele instrumentalisiert haben.Im kleineren Rahmen hat Darklight genau diese Verhaltensreaktion schon bei seinem Vater beschrieben. "Heute tut es ihm Leid."
    • Deliah C. Darhk
      Das habe ich jetzt nicht ganz verstanden.Willst Du keine Filme für ein erwachseneres Publikum sehen, oder meintest Du, Du siehst den Film nicht, weil Du ihn nur mit deinen Kindern hättest sehen wollen?
    • Deliah C. Darhk
      Da kann ich Dir nur einen Rat geben: Schau nicht auf die Werte der Anderen. Deine Werte sind deine Werte, weil sie DICH ausmachen. Das sollte für dich immer im Vordergrund stehen, egal was Andere sagen, denn der einzige Mensch, mit dem Du garantiert dein ganzes Leben verbringen wirst, jeden Tag von Zeugung bis Tod, der bist Du, und ich denke, das sollte eine glückliche Beziehung sein.Ich bin auch nicht gerade die stereotypische Frau und Mami. Mein Leben hätte mit etwas mehr Anpassung sehr viel leichter verlaufen können, oder erfolgreicher.Aber wäre das noch ich? Nicht so wie ich Individualität verstehe. Ist kein leichter Weg, aber vielleicht der Beste. Er macht nämlich frei(er).In der Gesellschaft hat sich schon viel in die richtige Richtung bewegt. Das gilt für fast alle Gruppen.Bedenkt man, dass es erst rund 70/75 Jahre her ist, dass in diesem Land Menschen aufgrund von Religion oder Sexualität vom Staat ermordet worden sind, dass meine Mutter noch vor knapp 60 Jahren verhaftet wurde, weil sie öffentlich für die Gleichstellung der Frau demonstrierte und noch vor weniger als 50 Jahren ein Polizeibeamter einen auf Knien fixierten politischen Demonstranten vor Zeugen auf offener Strasse mit seiner Pistole hinrichten konnte, ohne bestraft zu werden, bedenkt man all das dann sind wir heute schon sehr, sehr weit.Veränderungen brauchen nun mal Zeit. Sie müssen von innen reifen. Sonst stossen sie auf Widerstand und scheitern vielleicht daran.Irgendwann wird es niemenden mehr interessieren, ob wer homosexuell, weiblich, muslimisch, grün kariert oder vom Jupiter ist.Das wird noch dauern, und vielleicht sind wir beide dann schon lange nicht mehr hier. ABER ES WIRD GESCHEHEN!Bis dahin muss jeder einfach versuchen sein Leben im Einklang mit dem eigenen Ich zu leben.Meine Erfahrung ist, je unbeeindruckter man sich von Ausgrenzung und Diffamierung zeigt, desto stärker lassen sie nach einer Weile nach.Mein Bruder sagt immer: "Nicht reden. Machen!".Der lebt einfach sein Ding und denkt nicht im Traum daran, irgendetwas davon zu rechtfertigen oder in Frage zu stellen oder stellen zu lassen. Er ist er. Damit weiss er gut genug wer er ist.Falls es dich etwas aufbaut: Wenn ich mich mit Dir unterhalte, dann unterhalte ich mich nicht mit einem Homosexuellen. Ich unterhalte mich mit einer Persönlichkeit.
    • Darklight ..
      Ja... das sind Dinge, die sehr tief drinstecken. Das Gefühl, nicht den gleichen Wert wie die anderen zu haben. Wenn das von Kind an vermittelt wird, isses viel Arbeit daraus zu kommen.Ich glaube, vielleicht liegt es mir deshalb so am Herzen, das in den Medien und Filmen möglichst früh, ganz normal und völlig selbstverständlich - ab und an - schwule oder lesbische Charaktere auftauchen.Aber es ist schön, daß doch einige Entwicklungen in die Richtige Richtung gehen...
    • Jimmy V.
      Ah jo, das ist jetzt ein wenig ein anderes Feld, das du jetzt beackerst. Mir ging es tatsächlich eher - wenn man das so sagen kann - unsere "eigene" Gesellschaft mit den Sprechern darin. Was Erdogan und die Türkei angeht, pflichte ich dir eigentlich uneingeschränkt bei (wobei nochmal anzumerken ist, dass Cem Özdemir von den Grünen die Türkei eigentlich schon immer kritisiert hat). Ich war einstmals auch eher zumindest interessiert daran die Türkei eine Perspektive auf einen EU-Beitritt zu geben. Aber da habe ich meine Meinung geändert. Das führt im Moment zu gar nichts. Auch ein Gesprächsfaden zum Land ist damit ja gar nicht gegeben, wenn sich Erdogan & Co. so verhalten.
    • Deliah C. Darhk
      Ich meinte ja auch nicht Vorzräge an sich, sondern wie sie ausformuliert und ihre Sinninhalte transportiert werden.Da gibt es eben zwei Wege.1. Wert auf die Allgemeinverständlichkeit legen und möglichst auf Fachtermina und noch nicht etablierte Anglizismen verzichten, womit die erfolgreiche Vermittlung der Botschaft im Fokus der Äusserung steht, oder 2. das genaue Gegenteil tun und als einzige Botschaft im Grunde nur vermitteln, dass es bei so einem Text keineswegs um die erfolgreiche Kommunikation geht, sondern nur um die Selbstdarstellung eines durch Überheblichkeit motivierten oder von Minderwertigkeitsgefühlen geplagten Egos. Oft, weil neben dem theoretischen Lernen der praktische Bezug zum und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben schlicht vergessen wurde.Du bist mE eindeutig Typ 1. Das find' ich gut. :)Ja, ich erinnere mich. Du hast das schon mal ausgeführt.Ich stimme Dir da zu.Schwierig wird es manchmal nur, wenn man an Leute oder eher Gruppen gerät, die man so extrem nicht gut findet, dass man sie gar nicht mehr tolerieren kann.Bezeichnender Weise sind das (zumindest bei mir) dann genau die Gruppen, die mir aufzwingen wollen, das Gleiche gut zu finden wie sie *hust* (meine besonderen Freundinnen) *hust*.Einfach mal ein "Ich mag dich nicht und tu' Dir nichts." akzeptieren und da ist viel Spannungspotential raus.Daran mangelt es oft noch.
    • Deliah C. Darhk
      Ich sehe das ganz genauso wie Du.Das Problem der Diffamierung entsteht erst durch die Formulierung der Unterschiede.Von daher ist an Freemans Statement nicht das wirkluch Wichtige was er ausgesprochen hat, sondern welchen Sinn er damit transportieren wollte, der sich im Grunde auf zwei Worte reduzieren lässt: Be blind.Wenn ich dich nicht nach oberflächlichen Kriterien beurteile, also blind für sie bin, kann ich dich auch nicht derentwegen diffamieren.Ich beurteile dich dann zwingend gar nicht, oder nach deiner Persönlichkeit. So sollte es mE eigentlich sein.In jeder Krabbelgruppe kann man das sehen.Die ganz Kurzen jucken sich um nichts. Nur wer fies ist wird ausgegrenzt.Die Unterschiede zu sehen und zu bewerten kommt erst später, indem sie hören wie drüber gesprochen wird, und oft übernehmen sie dabei die Wertungen ihrer Vorbilder. Erst dann kann es notwendig werden drüber srechen zu müssen, um gesellschaftlichen Fehlentwicklungen entgegen zu wirken.
    • Darklight ..
      @FILMSTARTS Könnte ich DIESEN Kommentar bitte ausnahmsweise fünfmal Upvoten??!Das sehe ich genauso.Perfekt beobachtet.
    • Jimmy V.
      Das ist schon richtig, ja. Es geht viel mehr um das Drumherum und vielleicht auch um das Beruhigen des eigenen Gewissens oder was auch immer. Da will ich gar nicht psychoanalysieren. Wie gesagt, die spannende Frage wäre ja, wie man sich darauf einigt so nebeneinander leben zu können.
    • Deliah C. Darhk
      Eigentlich bin ich es, die sehr viel Glück mit ihrem Bruder hat.Immer wenn ich einen brauche, ist er für mch da; und das war oft in der Vergangenheit."Was ist so schön daran anderen das Leben schwer oder unerträglich zu machen?!"Sich dadurch einreden zu können, dass es einem selbst viel besser geht.Das kann jetzt nicht wirklich helfen, aber vielleicht lindern.Ich weiss wie Diffamierungen sich anfühlen.Du darfst Dir nie einreden lassen, es läge an Dir. Das tut es nicht.
    • Deliah C. Darhk
      Kann ich nicht wirklich beurteilen. Mein Bruder war schon immer sehr stark.Generell hast Du aber Recht, denke ich.
    • Darklight ..
      *smile*Muß grade grinsen, daß ich über so merkwürdige Umstände etwas von einem völlig Unbekannten Menschen erfahren habe. Da hat dein Bruder viel Glück gehabt mit seiner Schwester.Ich glaube, es gäbe viel mehr schwule Figuren in der Kunst und Literatur, wenn die Schriftsteller und Autoren keine Angst vor Diskriminierung haben müßten. Ich muß immer an dieses Buch "Maurice" von E.M.Foster denken. Über zwei Studenten, die sich ineinander verlieben...Geschrieben hat er es 1913. Aber aus Angst vor den Reaktionen der Öffentlichkeit durfte es erst 1971, nach seinem Tod, veröffentlicht werden. Und 1987 wurde es dann verfilmt. Foster gilt heute als einer der ganz großen der britischen Literatur...Er hat das Buch "...einer glücklicheren Zeit" gewidmet.Mich erschrecken diese heftigen Kommentare von manchen Leuten hier immer wieder. Und dann denke ich, warum man nicht andere Menschen einfach in Ruhe so lieben und leben lassen kann, wie sie wollen. Was ist so schön daran anderen das Leben schwer oder unerträglich zu machen?! Und ich denke, es fängt immer damit an, daß wir schon unseren Kindern sagen, daß schwule Menschen minderwertig sind. Das hat mir auch mein Vater so beigebracht. Heute tut es ihm leid. Aber er hatte keine Ahnung von dem Thema. Weil fast nie darüber gesprochen wurde...
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