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Keine Lieder für "Mulan": Disneys Realverfilmung wird wohl kein Musical
Von Markus Trutt — 20.03.2017 um 09:28
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In Disneys Realverfilmung von „Die Schöne und das Biest“ kommen Kinozuschauer aktuell in den Genuss einer Vielzahl von altbekannten und neuen Songs. Für die geplante „Mulan“-Adaption geht das Studio aber wahrscheinlich einen anderen, liedlosen Weg.

Walt Disney Pictures
Musical-Nummern sind ein fester Bestandteil vieler Disney-Trickfilme. Spannend ist daher, wie das Studio damit in den vielen geplanten Realverfilmungen seiner Zeichentrickklassiker verfährt. Während „Die Schöne und das Biest“ derzeit als waschechtes Musical daherkommt und neben allen bekannten Liedern der Vorlage sogar noch drei neue zu bieten hat, machte „The Jungle Book“ zuvor nur vereinzelt von Songs Gebrauch. In der Live-Action-Adaption von „Mulan“ (Kinostart: 1. November 2018) soll nun wahrscheinlich gänzlich darauf verzichtet werden.

Dies verriet Regisseurin Niki Caro („Whale Rider“) auf Nachfrage der Kollegen von moviefone: „Ja, so wie ich das verstehe, gibt es im Augenblick keine Songs, sehr zum Entsetzen meiner Kinder.“ Stattdessen versprach Caro aber, dass ihre „Mulan“-Version ein „großes, mädchenhaftes Martial-Arts-Epos“ werde, das extrem muskulös, aufregend, unterhaltsam und rührend sei. In dem Film zieht die tapfere Mulan als Mann verkleidet in den Krieg, damit ihr Vater nicht wieder an die Front muss. Disney-Film-Chef Sean Bailey beschrieb das Projekt in einem Interview mit Vulture zuvor bereits ähnlich wie Caro und versprach zudem „einen Hauch von Ridley Scott“.

Gesungen wird laut Bailey dafür aber wohl in Guy Ritchies Realverfilmung von „Aladdin“. Die Idee eines energiegeladenen Guy-Ritchie-Disney-Musicals hätte sich einfach frisch angefühlt. Der „Sherlock Holmes“-Regisseur würde demzufolge seine eigene Version des Stoffes abliefern, aber auch der Vorlage treu bleiben. Ritchies Interesse an dem Projekt sei nicht zuletzt dadurch geweckt worden, dass es in seinen Geschichten häufig um Straßengauner ginge und Aladdin ebenfalls einer sei.

„Mulan“ und „Aladdin“ sind dabei nur zwei von vielen weiteren geplanten Realverfilmungen beliebter Disney-Klassiker. Neben den beiden sind aktuell die Pläne zu Tim Burtons „Dumbo“ und „Der König der Löwen“ von „The Jungle Book“- und „Iron Man“-Regisseur Jon Favreau wohl am weitesten vorangeschritten. Letzterer geht laut der Website My Entertainment World im Mai 2017 in Los Angeles in Produktion.

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Kommentare
  • MarvelFan
    Ich finde Mulan ohne Lieder okay. Zwar zeichnet sich Disney auch teils damit aus, aber ich verstehe wenn sie den Film in eine andere Richtung lenken wollen. Außerdem fand ich die Lieder in Mulan sowieso nicht allzu atemberaubend.
  • WhiteNightFalcon
    Irgendwie könnte ich mir Mulan als Braveheart, kombiniert mit der märchenhaften Note von A chinese Ghost Story ganz interessant vorstellen.
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