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    Exklusiv: Darum nimmt Pennywise in "Es" andere Formen an als in Stephen Kings Buch

    In Stephen Kings Roman „Es“ tritt die Titelfigur in der Gestalt von allerlei Filmmonstern aus den 50ern auf. Doch in Andy Muschiettis „Es“ nimmt die Kreatur andere Formen an. Wir verraten euch warum.

    Warner Bros.

    Die Titelfigur aus Stephen Kings Roman „Es“ ist eine uralte außerirdische, interdimensionale Kreatur, die die verschiedensten Gestalten annehmen kann. Horror-Clown Pennywise mag vielleicht ihre häufigste Verkleidung sein, doch ist sie bei weitem nicht die einzige: Es orientiert sich an den schlimmsten Ängsten seiner Opfer und nimmt so etwa die Gestalt eines Werwolfs, eines Aussätzigen oder auch eines riesigen Vogels an. Doch in Andy Muschiettis Neuverfilmung „Es“ sind die Gestalten, die Es annimmt, größtenteils anders als im Buch. In unserem FILMSTARS-Interview in Madrid verriet uns der Regisseur exklusiv, warum er Es andere Formen annehmen ließ.

    Exklusiv: Darum spielt "Es" in den 80er-Jahren – anders als in Stephen Kings Roman

    Bei seiner Antwort auf die Frage, welche Änderungen durch die neue Handlungszeit – das Jahr 1989 – nötig gewesen wären, ging Andy Muschietti nämlich auch auf die Inkarnationen von Es in Stephen Kings Buchvorlage ein. Diese seien ihm veraltet vorgekommen, im Gegensatz zu den zeitloseren und realistischeren Aspekten wie den Familienproblemen der Protagonisten. „Im Buch sind alle körperlichen Inkarnationen von Pennywise Monster aus den Filmen der 50er,“ erklärte der Regisseur, „aber ich wollte lieber etwas Frischeres, Verrückteres und Tiefgründigeres haben.“

    Daher habe er auf seine eigenen Kindheitsängste zurückgegriffen. Die gruselige Frau auf dem Bild sei etwa sehr stark von einem Bild von Amedeo Modigliani inspiriert, welches in dem Haus hing, in dem er aufgewachsen ist. „Es war natürlich einfach nur ein Kunstdruck, aber mit den Augen eines Kindes betrachtet war es ein verdammtes Monster, mit den langgezogenen Gliedmaßen und den blinden Augen,“ fügte Muschietti noch hinzu. Wie genau diese Version von Es aussieht, wollen wir euch nicht spoilern, aber dieses Szenenbild vermittelt einen guten Eindruck:

    2017 WARNER BROS. ENTERTAINMENT INC. AND RATPAC-DUNE ENTERTAINMENT LLC. ALL RIGHTS RESERVED / Brooke Palmer

    Diese persönliche Herangehensweise ist wohl auch einer der Gründe, warum Muschietti nicht einfach die berühmten Monster der 50er durch die Horrorikonen der 80er ersetzt hat. In einem Interview mit den Kollegen von Ain’t It Cool verriet der Regisseur nämlich, dass man zwar überlegt habe, Es die Form von Freddy Krueger annehmen zu lassen, diese Idee dann aber ziemlich schnell verworfen habe. Laut Muschietti habe allerdings auch die Beteiligung von New Line Cinema eine Rolle gespielt. Der Auftritt einer Figur aus der New-Line-Produktion „Nightmare On Elm Street“ in der New Line Produktion „Es“ sei ihm einfach zu „meta“ gewesen.

    „Es“ startet am 28. September 2017 in den deutschen Kinos.

     

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