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Erste Regiearbeit nach "James Bond": Sam Mendes dreht Erster-Weltkrieg-Film "1917"
Von Tim Seiffert — 19.06.2018 um 12:41
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Oscarpreisträger und „James Bond“-Regisseur Sam Mendes übernimmt die Regie des Kriegs-Dramas „1917“, für das er auch das Drehbuch schrieb. Als Produzent ist Steven Spielberg mit seiner Firma Amblin Partners an Bord.

Francois Duhamel / Danjaq, LLC, United Artists Corporation, Columbia Pictures Industries

Lange war es ruhig um Sam Mendes, den Oscarpreisträger und Regisseur von Filmen wie „American Beauty“, „Road To Perdition“, „Jarhead“ und „Zeiten des Aufruhrs“, doch nun gibt es endlich wieder Neuigkeiten. Nachdem er 2012 für „James Bond – Skyfall“, sowie zuletzt für den 2015er Folgefilm „Spectre“ hinter der Kamera stand, wird er nach einem Bericht von Deadline nun die Regie beim Erster-Weltkrieg-Film „1917“ übernehmen.

Zweite Zusammenarbeit mit "Penny Dreadful"-Autorin

Der Film, dessen Handlung im Ersten Weltkrieg angesiedelt sein soll, ist das erste Projekt des Star-Regisseurs, für das er auch selbst das Drehbuch geschrieben hat. Dabei tat er sich mit der Drehbuchautorin Krysty Wilson-Cairns zusammen, die zuvor an der Mystery-Horror-Serie „Penny Dreadful“ beteiligt war. „1917“ markiert die nun schon zweite Zusammenarbeit der beiden, schrieb Wilson-Cairns doch schon das Drehbuch für das Drama „The Voyeur's Motel“, bei dem Mendes eigentlich Regie führen wollte. Daraus wurde aber nichts: wegen Netflix.

Jüngstes Mendes-Projekt durch Netflix vereitelt

Ganz freiwillig war Mendes dreijährige Drehpause nämlich nicht. Ursprünglich war nämlich der Deal zum Dreh von „The Voyeurs Motel“, der Adaption eines Sachbuchs von Gay Talese über einen Mann, der ein Hotel baut, um seine Gäste zu bespannen und dabei viel Sex und dann noch einen Mord beobachtet, eigentlich schon in trockenen Tüchern. Das Drehbuch war fertig und Steven Spielbergs DreamWorks als Produktionsfirma an Bord, als bekannt wurde, dass Netflix an einer Doku über denselben Stoff arbeitete.

Der Dokumentarfilm „Voyeur“ war schon vor der Publikation von Taleses Buch und damit auch Mendes' Projekt in Arbeit, was dieser damals gegenüber Deadline auch eindeutig klarstellte, jedoch seien er und seine Mitarbeiter über diese Tatsache erst viel zu spät – und schon nach einiger Zeitinvestion in „The Voyeurs Motel“ – informiert worden. Da er nach eigenen Angaben auf den Ansatz und die Idee hinter der Doku große Stücke hielt, entschied er sich dann, seinen eigenen Film erstmal fallenzulassen.

Wann kommt "1917" ins Kino?

Nachdem Mendes nun, wie er selbst gegenüber Deadline erklärte, zusammen mit Wilson-Cairns über ein Jahr an dem Drehbuch zu „1917“ gearbeitet hat, kann es nun mit der Umsetzung losgehen. Die Produktion übernimmt Steven Spielbergs Firma Amblin Partners. Zwar gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Details zu Handlung von „1917“, jedoch soll die Produktion im April 2019 beginnen und der Film dann im Dezember desselben Jahres in die Kinos kommen.

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