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    Deadpool bald ein Avenger? Disney-Boss öffnet die Tür
    Von Björn Becher — 21.09.2018 um 11:31
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    In einem umfangreichen Interview mit dem Hollywood Reporter sprach Disney-Boss Bob Iger auch über die Zukunft der X-Men und von Deadpool nach der Fox-Übernahme. Dabei stellte er klar, dass Kevin Feige der Boss über die neuen Figuren wird.

    Fox / Disney

    Für Disney-CEO Bob Iger ist klar: Sobald das Fox gehörende X-Men-Franchise durch die aktuelle Übernahme unter der Kontrolle von Disney ist, mache es nur „Sinn“, wenn Kevin Feige dann auch die Verantwortung für die Mutanten trage. Marvel solle von einer Person beaufsichtigt werden, es solle keine zwei Marvels geben, so Iger weiter im Interview mit dem Hollywood Reporter.

    Genaue Informationen wollte er sich noch nicht entlocken lassen. Auf die direkte Nachfrage der Kollegen, „Deadpool könnte also ein Avenger werden?“, antwortete er ausweichend: „Kevin hat viele Ideen. Ich will nicht den Eindruck erwecken, dass das eine davon ist. Aber wer weiß?

    Darum deutet alles auf ein Universum hin

    Auch wenn sich Iger natürlich noch um eine klare Aussage drückt, gehen wir davon aus, dass Fans nun damit rechnen dürfen, dass es früher oder später ein einziges Filmuniversum geben wird, in dem die Avengers und die X-Men miteinander agieren.

    Denn auch Kevin Feige hat schon mehrfach angedeutet, dass dies seine Idealvorstellung ist und sich begeistert gezeigt, von den Möglichkeiten, die sich ihm und seinem Team dadurch eröffnen würden. Mit seinen Aussagen spricht Bob Iger nun nicht nur Feige das volle Vertrauen aus, sondern macht auch mehr oder weniger klar, dass das MCU-Mastermind freie Hand hat und seine Ideen umsetzen kann. Für Feige könnte sich so übrigens auch ein Kreis schließen. Er begann seine Hollywood-Karriere als Praktikant und dann Assistent von Produzentin Lauren Shuler Donner, die für die ersten „X-Men“-Filme zuständig war. Schon damals pitchte er die Idee einer großen zusammenhängenden Filmreihe mit mehreren Einzelfilmen pro Jahr und großen Crossovern in regelmäßigen Abständen, stieß bei Fox damit aber auf taube Ohren.

    Die Frage ist nur, wie Feige vorgehen wird. Es ist schwer vorstellbar, dass er bereits existierende Filmreihen direkt zusammenführt. So könnte er zum Beispiel schon in Arbeit befindliche X-Men-Filme erst einmal weiterlaufen lassen – genauso wie die Projekte mit Deadpool wie etwa den „X-Force“-Film. Parallel dazu könnte er sich dann überlegen, wie er diese Reihen beendet und die Figuren komplett neu ins MCU einführt. Dass die aktuelle Deadpool-Inkarnation zum Beispiel auf Thor & Co. trifft, halten wir daher noch für sehr unwahrscheinlich. Ausschließen kann man aber nichts, die Tür ist durch Igers Äußerungen offen.

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    Kommentare
    • HalJordan
      Auch wieder richtig. Bei dieser Fülle an Filmen ist der Vergleich nicht ganz so einfach. Wenn ich die Wahl habe, ziehe ich die Qualität ganz klar der Quantität vor. Die Prequel-Trilogie zu Planet der Affen gehört beispielsweise zu den jüngsten Franchises mit einer konstant sehr hohen Qualität. Einen schlechten Film findet man dort vergeblich.
    • Klaus S aus S
      ganz schön schwierig das alles, der coolere Quicksilver ist bei Fox und der von Disney bereits tot.Naja das alte Fox-X Universum könnte man ehrenvoll enden lassen was ich sehr schade finden würde, nur wie soll man glaubhaft so spät Mutanten ins MCU einbinden ?
    • Sentenza93
      Das ist er doch jetzt eher auch schon. Und nicht mal so (!) witzig.
    • Bruce Wayne
      Das stimmt, aber X-Men Origins und zu einem gewissen Teil auch Apocalypse (obwohl ich ihn aus rein subjektiven Gründen dennoch mag) spielen da in einer anderen Liga ;) Ist evtll. auch kein guter Vergleich, da das MCU mehr Filme umfasst.
    • HalJordan
      Welches (aktuellere) Franchise ist das nicht? Im MCU gibt es ebenfalls Ausreißer. Nicht alles hat die Qualität von Iron Man oder Civil War.
    • Uriel
      War ohnehin längst überfällig. Wie hatte es Altkanzler Brandt es mal so treffend formuliert: Es wächst zusammen, was zusammen gehörtAuch Disneys Vorhaben, nur eine Person mit der Führung der Marvel-Riege betrauen zu wollen, kann ich persönlich nur befürworten. Umso überzeugter bin ich, dass Feige die Komplexität der Comics glaubhaft auf die Leinwand bringen wird.
    • Darklight ..
      ...oder... um es mit Saint-Exupéry zu sagen:Deadpool sieht man nur mit dem Herzen gut...*grins*
    • Darklight ..
      Zitat:Schon damals pitchte er die Idee einer großen zusammenhängenden Filmreihe mit mehreren Einzelfilmen pro Jahr und großen Crossovern in regelmäßigen Abständen, stieß bei Fox damit aber auf taube Ohren.Fox dürfte sich so ziemlich in den Arsch beißen, daß sie das damals nicht gemacht haben. Mal wieder ein Zeichen dafür, daß grade die großen Studios Neuerungen und coolen Ideen massiv im Wege stehen. Feige hat sich nun wirklich seine Position verdient. Mich freut sein Erfolg sehr...: )
    • Tom
      Die Gier wird siegen und Deadpool wird familienfreundlich.
    • Deliah C. Darhk
      In den Comis waren ja auch nicht alle Figuren auf einmal da. Die kamen nach und nach.Anfangs gab es nicht einmal X-Men, und die wurden prima integriert und erläutert, warum sie vorher unbekannt waren.Das vergessen viele Nörgler gerne mal, oft weil sie die Comics gar nicht kennen und keinen Plan von der komplexen Verzahnung haben, teils sogar mit Verankerungen in der realen Welt.Aber gerade das macht Marvel so imposant (oder auch Supernatural mit einer ähnlichen Strategie), weil man, obwohl jeder genau weiss, dass das nur eine Fantasie ist, den Eindruck erhält, in eine wirkliche in sich schlüssige und komplexe Welt mit diversen unabhängigen Schauplätzen und Figuren einzutauchen, die, wie im real life auch alles, aber irgendwie miteinander verbunden sind.Deadpool ist dabei wie das Auge auf der anderen Seite des Schlüssellochs, durch das man sieht: Irgendwie erschreckend und irritierend, aber auch die Eröffnung zu einem Dialog.
    • Jimmy v
      Nun, ich stimme dir zwar nicht inhaltlich zu, aber ich mag deine ausgewogene Art zu diskutieren!Ich kann es mir eben einfach nicht vorstellen. Für die FF schon, aber bei Deadpool und auch den anderen X-Men nicht. Das ist ein bisschen wie beim Brexit: Mir hat nie jemand schlüssig erklären können, warum das gut ist, beziehungsweise, in diesem Fall, warum in einer Welt voller verehrter Superhelden und Wesen aus dem Weltall, also direkt sichtbarer Superkräfte, gerade Mutanten die ganz schlimmen, geächteten Wesen sein sollen?
    • McBane
      Ja, das stimmt natürlich auch und die Comics sind freilich nicht die zehn Angebote an die man sich sklavisch halten muss. Einiges klappt gut in Comcis, einiges gut in Zeichentrick, einiges gut im TV und anderes wieder nur gut im Kino. Es gibt so einiges, was im MCU besser ist als in den Comics (Thanos Motivation im Infinity War beispielsweise). Dennoch sollte man offen sein und nicht direkt alles kategorisch ausschließen.Ich will auch erstmal die X-Force sehen, aber wenn Reynolds Geschichte auserzählt ist, wäre ich offen für einen neuen Deadpool im MCU - aber erst, wenn bereits die bekannteren X-Men und die Fantastic Four gut etabliert sind, also erst so in zehn Jahren. Denn gerade Comicfiguren haben gezeigt, dass sie sich immer wieder neuerfinden können.
    • Jimmy v
      Eh, na ja, das ist halt aber irgendwie so das Argument a la Das hat schon immer so geklappt, deswegen machen wir es jetzt auch. Man muss vielleicht auch mal zugestehen, wo das eigentliche Material kacke war. Ud hier halte ich gerade Comics leider für gar keine Referenz, weil die ja bekanntlich kein Problem damit haben wirklich allen Kram zusammenzuschmeißen.
    • McBane
      Ja, ich kann die Skepsis ja verstehen, aber hier muss ich leider immer das gleiche Statement anbringen: In den Comics klappt das auch und darauf basiert das alles. In anderen Threads, wurde auch mal gemosert, dass die X-Men, Blade oder der Punisher nicht ins MCU passen würden. Aber selbst in Zeichentrickserien wie Spiderman sind diese Figuren alle aufgetaucht. Da hat es niemanden gestört. Von daher finde ich, dass man da offener sein sollte, auch wenn ich erstmal die Filme mit Reynolds sehen will.Deadpool kam allerdings nicht wirklich in den Trickserien vor, sondern hatte nur einen ganz kurzen Cameo in der X-Men-Trickserie.
    • Jimmy v
      Also ein Deadpool, der die vierte Wand nicht durchbricht, wäre doch absolut öde! Ihn nur auf einen dummen Sprücheklopfer zu reduzieren ist zudem unnötig - von solchen gibt's in den Filmen schon genug.
    • Jimmy v
      Allein schon stilistisch finde ich es gut, wenn diese Sachen alle getrennt bleiben. Ich hoffe also es wird diese Deals nie geben.
    • Bruce Wayne
      Oder für im Herzen jung Gebliebene ;)
    • disneyfan5000
      Ich kann mir nicht vorstellen, das die Darsteller der aktuellen X-Men-Reihe ins MCU kommen. Die Figuren müssen, ähnlich wie Spider-Man, rebootet werden. Bei Deadpool kann ich es mir nur sehr wenig vorstellen. Denn man könnte seinen Hang mit dem Publikum zu sprechen, auch dort fortführen, aber halt auf einem familienfreundlichen Niveau. Aber wollen das die Leute sehen? Die Filme waren kommerziell erfolgreich. Und das wirkt natürlich bei Disney. X-Men: Ja, Fantastic 4: Ja, Deadpool: Nein.
    • Barney Ross
      Mag ja sein. Dennoch kann ich mit seinen Humor nichts anfangen. Ist mehr was für Kids und Teens.
    • Micro_Cuts
      immer noch besser als das dauersprücheklopfer MCU
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