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    "Game Of Thrones"-Finale: George R.R. Martin verspricht Einhörner für sein Ende
    Von Christian Fußy — 21.05.2019 um 12:44
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    In einem langen Blogpost hat sich „Game Of Thrones“-Romanautor George R.R. Martin zum Serienfinale geäußert und dabei lobende Worte für Showrunner, Crew und Schauspieler gefunden. Außerdem verriet er einige Unterschiede zum Ende seiner Bücher.

    Carlotta Films / HBO

    Game Of Thrones“ ist vorbei. Die Fantasy-Serie für Erwachsene, die zum globalen Phänomen avancierte, endete in der Nacht von Sonntag auf Montag mit der 6. Folge der 8. Staffel. Viele Schauspieler, für die „Game Of Thrones“ den ersten Schritt in ihrer Karriere darstellte, verlassen die Serie heute als Superstars. Und auch der Autor der Romanvorlage George R.R. Martin, dessen „A Song Of Ice And Fire“-Reihe als direkte Grundlage für zumindest die ersten vier Staffeln von „Game Of Thrones“ dienen, ist seit der HBO-Adaption ein gemachter Mann mit zahlreichen Eisen im kreativen Feuer.

    Martin veröffentlichte zum Finale der Serie einen längeren Blogpost, in dem er sich bei HBO, den Showrunnern und der Crew für die ganze Mühe bedankt und stolz auf „die wilde Fahrt“ zurückblickt.

    Ein Blick zurück

    „Die letzte Nacht, die letzte Folge. Nach acht epischen Staffeln, ist HBOs „Game Of Thrones“ zu einem Ende gekommen“, beginnt Martin seinen Post. Er beschreibt im Folgenden, wie die Serie zustande kam, wie aus einem Mittagessen mit den Autoren Benioff und Weiss erst ein Abendessen und dann eine der größten Fantasy-Serien aller Zeiten wurde.

    „Ich will mich bei Leuten bedanken, aber es sind einfach so viele. Es waren zweiundvierzig Cast-Mitglieder auf der Staffel-8-Premiere in New York City und das waren noch nicht mal alle von ihnen. Und bei der Crew, weniger sichtbar als die Besetzung, aber nicht weniger wichtig. Wir hatten ein paar herausragende Menschen, die an dieser Show gearbeitet haben und all die Emmys sind ein Zeugnis davon. David [Benioff] und Dan [Weiss] haben ein Meisterschafts-Team zusammengestellt.

    Für die beiden Showrunner David Benioff und D.B. Weiss und Produzent Bryan Cogman, den er selbstreferenziell als „den dritten Kopf des Drachen“ bezeichnet, hat Martin nur lobende Worte übrig, ebenso für die Regisseure, die er allerdings nicht namentlich nennt – aus Angst, jemanden zu vergessen.   

    Keine Zeit zu verlieren

    Er schließt seine Lobrede mit den Worten „‚Abschied ist ein süßer Schmerz‘, so schrieb es der Barde. In den kommenden Wochen und Monaten, werde ich vielleicht einige meiner liebsten Momente von der Arbeit an der Serie teilen, ab und an, wenn ich in nostalgischer Stimmung bin… Aber im Moment sind da zu viele Erinnerungen und keine Zeit, ihnen allen gerecht zu werden.“

    Wenn George R.R. Martin von Zeit spricht, löst das in seinen Fans meist den Wunsch aus, ihn mit der bohrenden Frage nach dem Erscheinen seines nächsten „Song Of Ice And Fire“-Romans „The Winds Of Winter“ zu löchern. Dass er damit spät dran ist, weiß Martin natürlich selbst. Nachdem er einige Projekte aufgelistet hat, die er derzeit auch noch betreut, darunter ein japanisches Videospiel, bei dessen Produktion er in beratender Funktion fungiert, beteuert er:

    „[...] Winter naht, das hab ich euch gesagt, vor einer langen Zeit… und so ist es auch. ‚The Winds Of Winter‘ ist weit hinter der Zeit, ich weiß, ich weiß, aber es wird fertig werden. Ich werde nicht sagen, wann, das habe ich bereits versucht, nur um euch dann in die Pfanne zu hauen und mich selbst zu verfluchen. Aber ich werde es fertigstellen und danach kommt ‚A Dream Of Spring‘“.

    So wird sich das Buch-Finale von der Serie unterscheiden

    Martin hatte sich im Vorfeld des Serienfinales bereits geäußert, dass sich das Ende der Bücher gar nicht so drastisch von dem der Serie unterscheiden würde. Nun räumte der Autor aber ein, dass seine Romane trotzdem andere Szenen und Entwicklungen enthalten und sich dies natürlich auch im Ende der Geschichte niederschlagen würde.

    „Vergesst nicht, dass ich in einem ganz anderen Medium arbeite als David und Dan. Sie hatten für die finale Staffel nur sechs Stunden. Ich gehe davon aus, dass meine beiden letzten Bücher insgesamt 3000 Seiten Manuskript füllen werden, bevor ich sie fertigstelle. Und wenn dann noch mehr Kapitel oder Szenen gebraucht werden, füge ich die auch noch hinzu. Natürlich tritt auch der Schmetterlings-Effekt ein, […] davon spreche ich seit Staffel 1.

    Es gibt Figuren, die es nicht auf den Bildschirm geschafft haben und andere, die in der Serie gestorben sind, aber in den Büchern noch leben. Nicht zuletzt werden die Leser erfahren, was mit Jeyne Poole, Lady Stoneheart, Penny und ihrem Schwein, Skahat Shavepate, Arianne Martell, Darkstar, Victarion Greyjoy, Ser Garlan the Gallant, Aegon VI und einer Vielzahl anderer Charaktere passiert ist.  Sowohl kleinere als auch größere Figuren, die das Serienpublikum nie kennenlernen konnte. Und ja, es wird Einhörner geben… gewissermaßen…“

    Martin betont dann noch einmal, was er bereits seit Beginn der Serie immer wieder äußerte: Es gebe seiner Meinung nach kein „richtiges“ Ende, da Serie und Bücher zwei grundsätzlich verschiedene Geschichten seien. „Wie wäre es damit? Ich schreibe es. Ihr lest es. Danach kann sich dann jeder Gedanken darüber machen und im Internet darüber streiten.“ 

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    Kommentare
    • emmerich6
      Martin hat es endlich mal ein wenig objektiver ausgedrückt. Buch und Serie sind zwei verschiedene Medien.
    • emmerich6
      Vielleicht sollte Sam ihm mal ein wenig unter die Arme greifen. ^^
    • Shiro
      „Wie wäre es damit? Ich schreibe es. Ihr lest es. Danach kann sich dann jeder Gedanken darüber machen und im Internet darüber streiten.“Tja, nicht nur drüber reden - sondern endlich mal machen.
    • greekfreak
      Ich hab schon ´ne Idee für ein Sequel:Die Iron Bank fordert die Begleichung der Schulden,Tyrion lehnt ab.Der IWF wird eingeschaltet,es kommt zu Verhandlungen.Die 6 Reiche sind zahlungsunfähig es gibt einen Shutdown und Capital Controls.Tyrion schickt Bronn zu verhandlungen,der einen auf Varufakis macht.Nach 5 durchzechten Nächten,äh.. ich meine harten Verhandlungen einigt man sich darauf ein Memorandum zu unterschreiben,das ein hartes Sparprogramm vorsieht.Der Pöbel von Westeros ist nicht happy,denn u.A. wird eine saftige Mehrwertsteuererhöhung auf Puff-Besuche erhoben.Bronn tritt aus Protest zurück und verzieht sich nach High Garden.Er beschliesst ein Buch mit Hilfe von Sam zu schreiben.Titel:Von Flea Bottom bis zu High Garden-Never Stop Dreaming,das promt zum Bestseller wird,Gerüchten zu Folge will Ch.Nolan die Filmrechte kaufen. Brienne und Davos sind sauer,weil man ihre Etats auch gekürzt hat aber ihr Pflichtgefühlt verhindert ihren Rücktritt.Als alles verloren scheint,taucht Arya wieder auf als Deus Ex Machina.Sie hat einen neuen Kontinent endeckt,reich an Resourcen und Ureinwohnern,die man ausbeuten kann und schlägt Tyrion vor, ihn zwischen den 6 Königreichen und den Norden aufzuteilen,damit Sansa nicht schmollt.Mit der gandenlosen Ausbeutung werden die Schulden beglichen,die Kassen wieder aufgefüllt und Bran kauft sich einen neuen,vergoldeten Rollstuhl. Übrigens,der hat die ganze Zeit nur genickt und war geistig wo anders. THE END
    • densche1
      Bestimmt Privatinsolvenz angemeldet, wird schon klappen
    • Cirby
      ... und Regenbögen ... bitte
    • Cirby
      Hier muss man sagen: der Sieger schreibt die Geschichte.
    • Cirby
      Das ist das Mittelalter. Da kommt das Volk für den Schaden auf! .... halt, Moment .... :-D
    • greekfreak
      Die Schulden der Lannisters,wer zahlt Stannis's Schulden und den neuen Kredit und woher wollen sie Geld nehmen um die zerstörten 7 bzw.6 Königreiche wiederaufzubauen? Oder wird Bronn´s neue Finanzpolitik erfolgreich sein? Obwohl wie meinte Littlefinger noch in Staffel 1:Schiffe sinken,Freudenhäuser bringen immer Gewinn. Verdammt,das ist es! KL wird zur neuen Rotlichtmeile von Westeros und Essos umfunktioniert,Strukturwandel mal anders.Ausserdem,die Golden Company ist nicht die einzige Söldnerarmee in Essos.
    • Ebi82
      Cersei hat nach dem Überfall auf Highgarden die kompletten Schulden der Lannisters beglichen und anschließend wieder einen Kredit aufgenommen. Die Schulden sind also gar nicht so exorbitant hoch. Mal davon abgesehen können die die Iron Bank auch erstmal getrost ignorieren. Ich meine, was wollen die schon machen um die Kohle einzutreiben, die goldene Kompanie anheuern?!
    • greekfreak
      Ich sehe gerade erschreckende Parallelen zur gr. Finanzkrise!
    • SchmitzKATZ
      Ist doch eine gute Message
    • greekfreak
      Reicht denn das? Vor allem High Garden gehört ja jetzt Bronn(und das nehmen die diversen Adelshäuser dort so einfach hin,klar) was sagt der dazu,als frischgebackener Finanzminister?
    • Rockatansky
      Hat man nicht in der 7. Staffel das wohlhabende Rosengarten geplündert...?
    • greekfreak
      Was beim Serienfinale alle(inkl. meine Wenigkeit) vergessen haben und wie mich eine Kollegin heute aufklärte:Die 7 bzw. 6 Königreiche sind total pleite und schulden der Iron Bank von Braavos einen riesigen Haufen Kohle.Wir erinnern uns,als Robert Baratheon starb waren die schon pleite und Littlefinger hatte sich schon Unsummen geliehen,um den Laden am laufen zu halten.In Staffel 4,gesteht Lord Tywin der verduzten Cercei,das die Lannisters auch pleite sind,die Goldmine ist versiegt und er hat sich auch einen fetten Kredit geholt.In Staffel 5 fahren Stannis und Davos nach Braavos und pumpen sich auch Geld,für Stannis´s Feldzug.In der letzten Staffel hat dann Cercei,sich Geld geliehen um die Golden Company anzuheuern,hat sich gelohnt wie wir alle gesehen haben.Kurz gesagt,die kommenden Generationen von Westeros sind verschuldet bis über beide Ohren.Die Iron Bank ist er der Gewinner des Spiels um den Thron !
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