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    Brutaleres "Game Of Thrones"? Darum haben wir nur die harmlose Version der Serie gesehen
    Von Annemarie Havran — 18.06.2019 um 09:39
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    Wer an „Game Of Thrones“ und vor allem an die kürzlich beendete achte Staffel denkt, der denkt wahrscheinlich auch an viele brutale Tode. Doch von diesen hätte es noch viel mehr geben können, wäre es nach Regisseur Michael Sapochnik gegangen.

    HBO

    Ihr seid nicht zufrieden mit den Entscheidungen, die die „Game Of Thrones“-Showrunner David Benioff und D.B. Weiss für die Serie getroffen haben? Da seid ihr nicht die einzigen. Auch Regisseur Miguel Sapochnik hätte so einiges anders gemacht, wenn ihn seine Bosse gelassen hätten, und darüber sprach er nun in einem sehr ausführlichen Interview mit IndieWire.

    Natürlich steht es am Ende vermutlich trotzdem recht gut zwischen Sapochnik und den Showrunnern, sonst hätten sie ihn wohl kaum gleich zwei der nur sechs Episoden langen Final-Staffel inszenieren lassen. Dennoch hätte der Regisseur in vielen Fällen anders entschieden und erklärte im Podcast, er wäre bei seiner Arbeit „überwacht“ worden.

    In Folge 3 von Staffel 8 sollten fast alle sterben

    Sapochnik zeichnet für einige der besten und auch beliebtesten Folgen von „Game Of Thrones“ verantwortlich. Zu den insgesamt sechs von ihm inszenierten Episoden gehören „Hardhome“ aus Staffel fünf (wo das Dorf der Wildlinge von Weißen Wanderern vernichtet wird) und „Battle Of The Bastards“ aus Staffel sechs. Für die achte Season saß er bei „The Long Night“ (a. k. a. „Battle Of Winterfell“) und „The Bell“ auf dem Regiestuhl. Was all diese Folgen verbindet: Sie gehören zu den härteren der Serien und zeigen einige der größten Schlachten.

    Doch wäre es nach Sapochnik gegangen, hätte es noch härter zur Sache gehen können. In der Schlacht von Winterfell gegen die Untoten-Armee des Nachtkönigs (Vladimir Furdik) zum Beispiel wollte er viel mehr Figuren sterben lassen: „Ich wollte alle töten. Ich wollte Jorah bei dem Reiter-Angriff am Anfang sterben lassen. Ich war bereit, absolut jeden zu töten. Ich wollte, dass es gnadenlos ist, so dass man in den ersten zehn Minuten sagt: ‚Alle Vorhersagen sind ungültig. Jeder kann sterben.‘ Aber David und Dan wollten das nicht. Es gab viel Hin und Her deswegen.“ Die Herausforderung sei dann letztendlich gewesen, eine spannende Folge zu drehen, ohne ein zu großes Massaker zu veranstalten.

    Die Showrunner behielten stets die Oberhand

    Einige seiner Ideen für die die Episode „Die lange Nacht“ wollten die Macher für die vorletzte Folge „Die Glocken“ aufheben, in der die Stadt King’s Landing zu großen Teilen von Daenerys (Emilia Clarke) und ihrem Drachen Drogon zerstört wurde. Sapochnik Zerstörungswut kam letztendlich also doch noch zum Einsatz. Und er habe gelernt, wie man am besten seine Wünsche an die Showrunner herantrug: nicht einfach nur sagen, dass er etwas so nicht machen könne oder werde, sondern gleichzeitig eine alternative Lösung zu präsentieren.

    Dennoch hätten es ihm die Showrunner in all den Jahren nicht leicht gemacht, auch wenn es ihm immerhin frühzeitig ermöglicht wurde, mitzudiskutieren, was dann zu einer Art internen Dauerauseinandersetzung wurde, bei der er jedoch seine Grenzen kannte: „Ich musste sie wirklich in Frage stellen und mit ihnen streiten, und ich habe gelernt, wann ich besser aufhören sollte zu argumentieren, denn irgendwann kam der Punkt, an dem sie dann richtig reingehauen haben und da wollte man dann am liebsten an einem anderen Ort sein.

    Überwachung beim Dreh

    Immerhin habe er bei den Diskussionen über die Folgen für die achte Staffel schon ganz gut gewusst, wie mit Benioff und Weiss umzugehen sei und sie wiederum konnten ihn besser einschätzen. Das sei beim Dreh seiner ersten beiden „GoT“-Episoden, „The Gift“ und „Hardhome“ in Staffel fünf, noch etwas anders gewesen. Viele seiner Visionen seien über Bord geworfen worden. „Ich wurde die ersten drei Monate meiner Dreharbeiten auf Schritt und Tritt überwacht und das machte die Arbeit an ‚Hardhome‘ wirklich schwierig, weil sie von mir angepisst waren.“

    Dass es aber nicht ihm oblag, die Entscheidungen über den Verlauf der Serie zu treffen, schätzt Sapochnik im Interview auch fair und sachlich ein: „Die wichtigste Einsicht ist, dass es nicht meine Serie ist, nicht wahr? Ich hab die Show nicht erfunden und nicht gemacht. Ich wurde als Regisseur engagiert und das ist mein Job. Sie haben mich reingelassen und sie haben mich teilhaben lassen und ich hab es wirklich geliebt. Aber der finale Schnitt ist nicht meiner. Es ist ihrer, es ist ihre Entscheidung.

    "Game Of Thrones": Hodor sollte als Zombie zurückkehren!

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    Kommentare
    • Lionheart W.
      mir hätte es schon gereicht, wenn in der episode nach der schlacht nicht alle fröhlich, satt und warm rumgefeiert hätten, sondern vollkommen ausgezerrt, frierend und hungrig vor der nächsten Schlacht zittern.
    • Jimmy v
      Wobei schon in Staffel 7 das alles zu einer Heldensage mutierte. In gewisser Weise gefällt mir die sogar weniger als Staffel 8, weil sich dort fast alles nur auf Jon und Dany fokussiert. Bisschen Liebelei noch dazu. Alle anderen Figuren wirken da vielfach nur wie Statisten, selbst wenn z.B. Jamie und Bronn ihre Momente im Drachenkampf haben.
    • emmerich6
      Eine sehr sachliche Äußerung von Sapochnik. Er hat eigene Vorstellungen, aber ist eben dennoch nur Regisseur. Es wäre mit Sicherheit in besagter Episode noch interessanter gewesen mehr Charaktere zu töten. Denn es waren zu viele Rettungen in letzter Sekunde. Während ich bei vielen anderen Dingen in Stafel 8 die Kritik für teils übertrieben halte, stimme ich hier zu, dass die Konsequenz gefehlt hat. Doch ich bin froh, dass man Sapochnik davon abgehalten hat Jorah sofort sterben zu lassen. Sein Tod war am Ende genauso passend wie es eben letztlich gezeigt wurde.
    • Sentenza93
      Ich wollte, dass es gnadenlos ist, so dass man in den ersten zehn Minuten sagt: ‚Alle Vorhersagen sind ungültig. Jeder kann sterben.‘ Aber David und Dan wollten das nicht. Es gab viel Hin und Her deswegen.Dann haben die beiden die Serie leider nicht wirklich verstanden. Das macht den Reiz der Serie doch aus. Niemand ist sicher. Es sollte ja eine Antithese zu klassischen Heldensagen werden.Die Essenz von GoT lässt sich eigentlich mit einer Szene perfekt zusammenfassen: Tywin steht samt Pferd vor dem Thronsaal und das Vieh schei*t auf den Boden.
    • Luthien's Ent
      GRRRRMartin hatte wohl so gut wie nix zu sagen - oder kaum was vorgegeben...
    • Jimmy v
      Jo. So hatten ja auch alle gedacht würde es sein: Die müssen alle nach King's Landing, weil der Night King eben im Norden gewonnen hat.Dass es dazu nicht kam, fand ich durchaus charmant. Allerdings hat es die große Bedrohung auch extrem abgewertet. So wirkte es ja eigentlich nur wie ein Zwischenspiel.
    • Thamiflu
      Es stimmt, dass mehr Brutalität die Staffel auch nicht zwangsläufig aufgewertet hätte. Aber den Mut, geliebte Charaktere noch konsequenter sterben zu lassen, hätte dem Ganzen sicherlich Würze gegeben. Ich hätte auch nichts gegen ein Ende gehabt bei dem der Night King gewinnt und alle, die wir lieben tot sind.
    • Quentino
      So ist es leider: Sie wollten die Serie einfach so schnell wie möglich beenden und ließen es die Zuschauer in fast jeder der wenigen Folgen spüren.
    • Jimmy v
      Weiß nicht, ob diese These so plausibel ist. Denn es stimmt zwar: Wir hatten weniger Gewalt und Sex in dieser Staffel. Aber brauchten wir die auch wirklich, nachdem wir teilweise so viel grausames Zeug gesehen haben? (Theons Leiden zu sehen war echt übel...)Nein, Staffel 8 krankte doch nicht daran. Auch nicht, dass die Macher es den Leuten recht machen wollten. Face it: D&D hatten keinen Bock mehr. Sorry, das hat man irgendwie gemerkt. Die Schreiberei war so sloppy wie man passend im Englischen sagt. Sie interessierten sich gar nicht mehr so recht für ihre Figuren. Sie wollten es ja gar nicht allen Leuten recht machen - sie wollten das ganze einfach abhaken. Allen recht machen verlangt ja zumindest ein wenig Hirnschmalz. Das kann man bei einem She kinda forgot about the Iron Fleet nun wirklich nicht erkennen.HBO hätte einfach einen neuen Showrunner für die letzten beiden Staffeln installieren sollen, der dann ggf. auch mehr Staffeln macht. Ich fand vieles in der Stoßrichtung von Staffel 8 wirklich interessant, aber es wurde mangelhaft umgesetzt. Also zwei volle letzte Staffeln, ggf. eine neunte Staffel - das wäre ideal gewesen.
    • Quentino
      Letzten Endes wurde der Serie wohl ihre Popularität zum Verhängnis: Die Macher hatten keine Eier mehr und versuchten es den neuen Fans und Medien recht zu machen, die die Serie weniger gewalttätig und sexistisch haben wollten. Wie viele Medien so passend schrieben: Im heutigen, empfindlichen #MeToo-Klima hätte die Serie niemals mehr genauso gedreht werden können.
    • Jimmy v
      Bin kein Fan dieser ganzen Todeswut vieler Serien - doch hier wäre es wirklich passend gewesen. Insbesondere der Blick von Jon und Samm, der einfach mal so nebenbei zu sterben schien, war sehr wichtig und wurde überhaupt nicht genutzt.Doch seien wir ehrlich: An der Zahl der Toten scheiterte die 8. Staffel nun auch nicht.
    • Defence
      Hätte man Sapochnik mal machen lassen, der Mann hat unbestritten gezeigt, was er in Punkto Schlachteninzenierung drauf hat.Davon ab fallen mir so viele Punkte ein, warum es sinnvoller gewesen wäre, weit aus mehr Figuren in dieser Folge sterben zu lassen.Angefangen davon, das der emotionale Punch gesessen hätte, es der Bedeutung der Schlacht angemessen gewesen wäre - immerhin kämpfte man gegen einen schier übermächtigen Gegner, dazu in Unterzahl. Die Story vieler Figuren war schlicht auserzählt o. man konnte nix wirkliches mehr mit der Figur anfangen, wie man ja am Ende gesehen hat (Varys als ein Beispiel), Die vorige Folge mit all ihrer Wehmut und Abschiedsstimmung, gerade auch für die Fans wäre in Kombi mit einer entsprechenden Abfolge bei The Long Night ein Serien-Highlight gewesen, vergleichbar mit den emotionalen Impact, den man mit Hodors Tod generieren konnte usw usfEs ist einfach nur schade, wie trivial vieles wurde und mich der Tod vieler im Laufe der Staffel (nach TLN) absolut unberührt gelassen hat, bestenfalls nur noch ein Achselzucken wert war, dafür Ärger und Enttäuschung wegen des Storytelling die Oberhand gewannen.
    • greekfreak
      Die Schlacht am Blackwater Fluss und an der Mauer in den Staffeln 2 und 4 waren auch in der Nacht und man konnte nicht nur alles perfekt erkennen sondern die Inszenierung war deutlich besser. Die Schlacht an der Mauer z.B hatte einen coolen one-shot wo die Kamera über das ganze Schlachtfeld flog.Was gab's hier? Shakycam und Quick Cuts bis der Arzt kam und die meiste Zeit konnte man eh nix erkennen.
    • André McFly
      Okay, fair enough zu sagen, was er gerne gehabt hätte. Aber er ist Regisseur. Nicht Produzent und schon gar nicht Autor. Was er sich inhaltlich wünscht für seine Folge, ist ziemlich egal.
    • Rockatansky
      Wäre auch dafür gewesen, vor allem in Folge 3 wesentlich mehr Hauptcharktere sterben zu lassen. Wie Paul S. schon schrieb, war es teilweise schon lächerlich, wie viele Figuren sich immer wieder aus Haufen von Untoten befreien konnten. Das kann man ja mal machen um ein bisschen Spannung zu kreieren, aber gleich 4-5 mal? Allein Brienne, ist gleich mehrere Male überrannt worden, wenn ich mich recht erinnere. Spätestens da wusste man auch, heute gibt's wenig Verluste. Dabei wäre der emotionale Punch bei einem Tod von beliebten Figuren wie z.B. Sam oder Tormund groß genug gewesen um die Bedrohung die man da abgewehrt hat mehr zu würdigen. Und warum starb kaum jemand in der Gruft? Kaum Bewaffnung, kein Entkommen, da wäre doch ein Varis, der getötet wird, weil Er eins seiner Vögelchen rettet, wesentlich besser gewesen, als das was kurz nachher auf Ihn wartet. Die Schlachten waren mal wieder toll inszeniert (ja, auch die lange Nacht, mir gefiel das Dunkle...) aber die Spannung war in Battle of the Bastards, oder der Schlacht auf der schwarzen Festung wesentlich höher.
    • RocketSwitch
      Tatsächlich fand ich die beiden Schlachten in den vorherigen Staffeln auch deutlich besser als die beiden Schlachten in der finalen Staffel. Da fehlte es ein wenig an Übersichtlichkeit. Teilweise dachte ich, dass bestimmte Armeeteile abgeschlachtet wurden und dann stand doch wieder ein Großteil in der nächsten Szene bereit (zb die Unbefleckten oder die Dothraki). Staffel 8 Folge 3 war mir auch zu dunkel (ich weiß es ist Nacht).
    • Man Drake
      Hätten die den Mann mal machen lassen.
    • Paul S.
      Ich gehöre ja tatsächlich zu den Menschen, die trotz aller Schwächen der 8. Staffel (die mich teilweise sehr gestört haben) mit dem Ende zufrieden sind. Aber auch ich finde, dass in Folge 3 mehr Figuren hätten sterben müssen. Es wirkte zeitweise sehr inkonsequent, wie viele Figuren in lebensbedrohliche Situationen kamen und dann doch überlebten (Sam liegt auf dem Boden, Jaime und Brienne werden an die Wand gedrängt, Daenerys und Jon von Wights umzingelt etc.). Bei Jon und Daenerys kann ich es noch verstehen, weil sie für das Finale noch eine große Rolle gespielt haben, aber Sam, Brienne und Tormund?
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