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    "Joker" mit Joaquin Phoenix: Darum werden manche Fans den DC-Film hassen
    Von Tobias Mayer — 08.07.2019 um 19:44
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    Im Oktober bringt „Hangover“-Regisseur Todd Phillips mit „Joker“ die Origin Story des wohl bekanntesten Comic-Bösewichts überhaupt in die Kinos – ohne sich dabei an die Comics zu halten…

    Warner Bros.

    Wie wird ein Mann zum irren Clown? Wer diese Frage interessant findet, soll in „Joker“ eine befriedigende Antwort darauf erhalten: Todd Phillips („Hangover“) erzählt darin, wie aus dem erfolglosen, seelisch angeknacksten Komiker Arthur Fleck (Joaquin Phoenix) ein Trickser und Killer wird, der sich schminkt wie ein Clown. Die ikonische Figur wurde in den vergangenen gut zehn Jahren im Kino von Heath Ledger („The Dark Knight“) sowie Jared Leto („Suicide Squad“) gespielt.

    In den „Batman“-Comics gibt es keine einheitliche Version davon, was in der Vergangenheit des Jokers passierte. Dass er ein mieser Comedian war, ist nur eine von mehreren Varianten. Im kommenden DC-Film allerdings, der am 10. Oktober 2019 in den deutschen Kinos startet, soll sich – abgesehen von der Lebenslauf-Station „gescheiterter Komiker“ – gar nicht an Comics gehalten werden. Regisseur und Drehbuchautor Todd Phillips rechnet deswegen bereits gegenüber Empire mit dem Zorn einiger Fans:

    Wir setzen nichts aus den Comics um, das wird Leute verrückt machen. Wir haben einfach unsere eigene Version davon geschrieben, woher ein Typ wie der Joker kommen könnte. Das war es, was mich interessiert hat. Wir machen nicht mal einen Film über den Joker, sondern erzählen die Geschichte davon, wie jemand zum Joker wird. Es geht um diesen Mann.

    Vielleicht stößt dieser Ansatz bei manchen Fans aber auch gerade auf Gegenliebe: Anstatt einen bestimmten Comic zu adaptieren und sich hierbei Freiheiten zu nehmen, die manchen nicht passen, zieht man gleich ein eigenes Ding durch – das dann gar nicht erst mit einer bestimmten Comic-Geschichte abgeglichen werden kann.

    Film für Erwachsene

    Im Unterschied zu den Filmen des – inzwischen faktisch eh beerdigten – DC Extended Universe („Batman V Superman“, „Justice League“…) richtet sich „Joker“ ausschließlich an ein älteres Publikum. In den USA wird eine Altersfreigabe ab 17 angestrebt, bei uns dürfte dann eine 12er- oder 16er-Freigabe vergeben werden (in den USA ist vor allem die Sprache maßgeblich, in Deutschland die Gewaltdarstellung).

    Zur Besetzung des Films, der als Tragödie und nicht als Superheldenspektakel beschrieben wird, gehören unter anderem noch Robert De Niro als Talk-Show-Moderator, Zazie Beetz („Deadpool 2“) als alleinerziehende Mutter, Frances Conroy („American Horror Story“) als Mama der Titelfigur Arthur Fleck und Brett Cullen („Narcos“) als Bruce Waynes Vater Thomas Wayne.

     

    "Joker": Neuer Blick auf Joaquin Phoenix als DC-Bösewicht

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    Kommentare
    • icon_dc_comics
      Da bin ich auch selber gespannt 🙈
    • Deliah C. Darhk
      Warte mal ab wie gemeckert wird, wenn die dem rote Haare verpassen. ; )
    • Deliah C. Darhk
      Gibt es überhaupt eine einheitliche Vorlage zur Origin des Jokers?Soweit ich weiß besteht sein Mysterium doch aus der Unklarheit seines Ursprungs zwischen den sich widersprechenden Versionen.
    • Shiro
      Wenn hier einer etwas nicht verstehen will, dann du. Wenn man einen Mittelteil einer Trilogie macht, muss man sich gewissen Regeln unterwerfen, weil es noch einen darauf aufbauenden nächsten Teil geben wird... das hat TLJ nicht getan...Joker ist ein Einzelfilm, es gibt weder einen Film davor, noch einen Film danach. Wenn der Film schlecht ist, ruiniert er keine anderen Filme. Man muss ihn - im Gegensatz zum Marvel MCU - auch nicht sehen, weil man ansonsten die nächsten Filme aus dem DCU nicht verstehen würden. Wenn er schlecht ist - dann ist es zwar schade, aber dann kann man ihn ignorieren, er ruiniert nichts in der Kinowelt von DC, weil die nächsten Filme nicht darauf aufbauen werden oder dort getroffene Entscheidungen übernehmen müssen... wie es jetzt JJA mit Star Wars 9 machen muss... Snoke, der große Antagonist (zumindest der vermeintliche) ist weg... es fehlt etwas für das Finale... also musste er jetzt Palpatine ausgraben... und wie das gehen solle, ohne dass man sich im Kino fremdschämen muss...
    • Darklight ..
      Jooo... noch etwas länger und ich wäre DerDunkleLight geworden...😋😂
    • Bruce Wayne
      Ist der Hass inzwischen abgeflaut? xD
    • Jimmy v
      Ja, die Karte ist ein Problem. Da dazu aber nichts weiter gesagt wurde, spinne ich mir das immer so zu recht, als dass es eine Karte zu a) Anch-To und b) von R2-D2 und Anderen (teil-)angefertigt wurde.
    • Kein_Gast
      Mich auch nicht :)
    • as140
      zum einen ist diese Luke-Version nicht so an den Haaren herbeigezogen wie viele sie zu machenMehr an den Haaren herbeigezogen als der Luke aus dem EU. Es passt einfach nicht zusammen, dass er einerseits nicht gefunden werden will, aber andererseits eine Karte hinterlässt (die nur er zurückgeöegt haben kann).
    • as140
      Also mich spricht dieser Joker Film nicht an.
    • as140
      Zu anspruchsvollDas muss sich erst noch zeigen. Wir wissen noch nicht besonders viel über den Film.
    • Darklight ..
      Dafür hasse ich Dich heute. 😖😡Bis Mitternacht...
    • Timmi0708
      Du hast meine Argumente dann nicht wirklich verstanden. Ich bin mir durchaus bewusst, dass man ein „Mittelstück“ einer Trilogie und ein „Prequel“ so gesehen als Filme nicht vergleichen kann. Es geht mir aber darum, dass man die Herangehensweise der beiden Regisseure sehr wohl miteinander vergleichen kann. Johnson hat sich bei TLJ kaum bis gar nicht um eine Kohärenz innerhalb der bereits etablierten Welt geschert und Phillips scheint (auf eine andere Art und Weise) das selbe zu tun: Nämlich einen Film zu drehen, der eigentlich einen ikonischen DC-Bösewicht in Mittelpunkt stellen soll, aber voraussichtlich nichts mit den etablierten Storys gemein hat. Und diese scheinbare Ignoranz lässt sich schon vergleichen.
    • Bruce Wayne
      War bloß ein Witz xD Sorry dafür.
    • Darklight ..
      Nein... nein... NEIN...!!!!!Jetzt... ernsthaft?!!Das wäre für mich DER SUPERGAU!!!Bitte schreib' schnell zurück, daß das ein böser Witz war, um mich zu ärgern und mir den Tag zu versauen, ja...?!!
    • Bruce Wayne
      Ich glaube kaum, dass diese Intention in dem von dir angestrebten Satzaufbau irgendeinen Sinn macht. Ich spreche das hier auch nur an, weil es mich legitim beim Lesen verwirrt, dass du statt eh ständig äh schreibst, fast so als ob du damit das Stocken beim Sprechen simulieren willst.
    • TresChic
      Dem Trailer nach zu urteilen, wird das ein extremer Art House Film. Wahrscheinlich auch nur in ausgewählten Kinos. 'Genial' ist dann wohl wie bei David Lynch Filmen zu diskutieren ^^
    • Luthien's Ent
      Gut, dass das mal einer sagt! Daumen hoch, Kaffee rüber schieb.
    • Jimmy v
      Ja, genau so, wie du das beschreibst, stelle ich mir das auch vor: Luke hat quasi Rey und Ben als Padawane am Start und wird dann womöglich eine Fehlentscheidung treffen.Womöglich hätte man aber auch Luke weiterhin halbwegs im Rampenlicht sein lassen können. Also es hätte so etwas gar nicht gebraucht, mit der Fehlentscheidung. Die Jedi Knight-Spiele haben das zumindest teilweise hinbekommen, indem Luke dort beschäftigt genug war, ohne aber Kyle Katarn (der Haupfigur) die Show zu stehlen.
    • Shiro
      Zu Han Solo kann man nur das hier empfehlen:https://www.youtube.com/wat...Einfach nur brillant und beantwortet viele Fragen.:)
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