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    Verrückte "ES 2"-Theorie: Gehören Pennywise und Mary Poppins zur selben Spezies?
    Von Daniel Fabian — 27.09.2019 um 13:00
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    Auf den ersten Blick sind Stephen Kings Horror-Clown und Disneys Kindermädchen grundverschieden. Erst beim genaueren Hinsehen fällt auf: Pennywise und Mary Poppins haben so viel gemeinsam, dass es fast schon unheimlich ist...

    Oftmals sind Fan-Theorien voller Logiklücken, zu weit hergeholt oder schlicht uninteressant. Das Gedankenspiel, das den aus Stephen Kings „Es“ bekannten Horror-Clown Pennywise (derzeit in „ES Kapitel 2“ im Kino zu sehen) mit dem Kindermädchen Mary Poppins verbindet, ist zwar völlig abgefahren, ergibt aber letztlich viel mehr Sinn, als man meinen könnte!

    Achtung, es folgen leichte Spoiler zu „ES“, „ES 2“ und „Mary Poppins’ Rückkehr“.

    2019 WARNER BROS. ENTERTAINMENT INC. / Brooke Palmer
    "ES 2": Wie in "Mary Poppins' Rückkehr" vergessen die Erwachsenen, was in ihrer Kindheit geschah

    Alle Jahre wieder

    Nicht nur Pennywise, sondern auch Mary Poppins stellt das Leben von Kindern total auf den Kopf und verschwindet im Anschluss für über 20 Jahre. In „Mary Poppins’ Rückkehr“ kehrt die titelgebende Nanny (Emily Blunt) nach 25 Jahren zurück, Pennywise (Bill Skarsgård) lässt sich bekanntlich 27 Jahre für seine Wiederkehr Zeit.

    Besuch der Erwachsenen-Versionen…

    Beide kehren nach aber nicht nur nach über zwei Jahrzehnten zurück, sondern besuchen außerdem auch die Kinder von damals, die mittlerweile erwachsen geworden sind — und Pennywise und Mary Poppins bereits vergessen beziehungsweise verdrängt haben.

    Armer Georgie

    Georgies haben es in der Gegenwart von Pennywise und Mary Poppins nicht immer leicht. Sowohl in „ES“ als auch in „Mary Poppins’ Rückkehr“ wird ein Georgie nämlich von seinem Bruder beziehungsweise seiner Schwester „weggelockt“ — und zwar in beiden Fällen mit einem Spielzeug aus Papier (mit einem gebastelten Boot und einem Drachen). 

    Horror und Spaß: Reine Kopfsache

    Nicht nur Pennywise, sondern auch Mary Poppins macht sich das zunutze, was in den Köpfen der Kinder vorgeht. Der Clown nutzt ihre Angst, die Nanny ihre Vorstellungskraft.

    2017 Disney Enterprises, Inc. All rights reserved.
    Auch in "Mary Poppins' Rückkehr" spielt sich vieles (nur) in den Köpfen der Kinder ab

    Ungläubige Eltern

    Ob die Kids nun märchenhafte Abenteuer erleben oder von ihren schlimmsten Albträumen heimgesucht werden: Ihre Eltern bekommen von all dem nichts mit, weil sie es nicht sehen oder einfach nicht glauben können (oder wollen).

    Es wird gesungen und getanzt

    Mary Poppins gibt ihren Schützlingen Hoffnung, in dem sie ihnen fröhliche Lieder trällert, während Pennywise seine Opfer wahlweise nochmal kurz mit einem Tänzchen unterhält, bevor er sich über sie her macht — letztendlich ist das ja auch irgendwie seine Aufgabe als „dancing Clown“.

    Die verdammten Ballons

    Das Markenzeichen von Pennywise ist zweifellos der rote Ballon, mit dem das Wesen seine Opfer gerne in die Falle lockt — und „You’ll float too“ (übersetzt „Du wirst auch fliegen“) ist in diesem Zusammenhang das Kult-Zitat des Clowns. Dass das aber nichts Böses verheißen muss, zeigt „Mary Poppins’ Rückkehr“. Denn am Ende der Disney-Rekord-Fortsetzung heben neben den Hauptfiguren nämlich auch viele andere Figuren an Luftballons hängend ab. Und zwar keineswegs in Angst und Schrecken, sondern bestens gelaunt und voller Hoffnung.

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