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    Nach Ruby Rose' "Batwoman"-Ausstieg: Fundamentale Änderung für 2. Staffel
    Von Nina Becker — 03.06.2020 um 10:09
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    Dass Ruby Rose in der zweiten Staffel der DC-Serie „Batwoman“ nicht mehr die Hauptrolle spielen wird, war für viele Fans ein echter Schock. Doch statt eine neue Schauspielerin für die Heldin Kate Kane zu suchen, haben die Macher einen anderen Plan.

    The CW

    Nach der ersten Staffel der Serie „Batwoman“ heißt es nicht nur Abschied nehmen von Hauptdarstellerin Ruby Rose („Orange Is The New Black“), sondern auch von ihrer Rolle Kate Kane, die während Batmans Abwesenheit in den Catsuit schlüpfte und für Recht und Ordnung in Gotham City sorgte.

    Bis jetzt waren Medien und Fans davon ausgegangen, dass The CW mit einem Recast eine neue Schauspielerin für die Figur Kane finden werden – doch so wird es nicht kommen. Zunächst wurde über die neuen Pläne auf Reddit getuschelt, mittlerweile hat The Hollywood Reporter die Gerüchte bestätigt: Kate Kane wird durch eine neue Heldin ersetzt.

    Diese Figur wird in der zweiten Staffel zu "Batwoman"

    Welche Schauspielerin in Ruby Roses Fußstapfen treten wird, ist bisher noch nicht bekannt. Wie US-Sender The CW in einem Statement (via THR) verraten hat, soll auf jeden Fall ein Mitglied der LGBTQ-Community die Titelheldin spielen. Um wen es sich dabei handeln könnte, wurde aber noch nicht verraten.

    Statt Kate Kane werden die Fans die junge Frau Ryan Wilder kennenlernen. Sie wird als „liebenswürdig, chaotisch, ein bisschen ungelenk und ungezähmt“ beschrieben. Wilder lebte auf der Straße und war viele Jahre lang drogenabhängig und "würde zwar für eine kleine Katze Milch klauen, könnte ihre Feinde aber auch mit bloßen Händen erwürgen". Außerdem ist sie lesbisch, sehr sportlich und mit Leidenschaft bei der Sache.

    Wann kommt die zweite Staffel von "Batwoman"?

    Wann die zweite Staffel von „Batwoman“ startet, steht bisher nicht fest. Allerdings ist die erste Staffel auch noch gar nicht komplett. Am 17. Mai 2020 lief in den USA die 20. Folge von Staffel eins – zwei weitere Episoden blieben aufgrund der Corona-Pandemie auf der Strecke.

    In Deutschland lief bisher die erste Hälfte der ersten Staffel auf Amazon Prime Video*. Die zweite Hälfte soll im Sommer 2020 folgen. Wann die zwei übrigen Corona-Folgen ausgestrahlt werden, ist bisher nicht sicher.

    Darum will Ruby Rose keine „Batwoman“ mehr sein

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    Kommentare
    • Deliah C. Darhk
      Genau so sollte Schauspiel doch auch funktionieren.Es geht ja gerade darum, sich in komplett unterschiedliche Figuren zu versetzen.Wer im Grunde nur sich selbst spielt ist kein/e Schauspieler/in und sollte diesen Beruf vielleicht doch qualifizierten und echten Künstlern überlassen.
    • ObiWann
      Ach Herzchen hättest meinen Text verstanden dann würdest nich so ne kacke schreiben .Ich bin dann an dieser Stelle auch raus. Das ist mir einfach zu anstrengend ,spiel du noch ein bisschen SJW Sheriff aber seh bitte davon ab mich damit weiter zu foltern . Noch eins dazu ein bisschen Toleranz würde dir ganz gut stehen .
    • ObiWann
      Ja ich hab’s soweit gelesen ,und da gehen bei mir wieder alle Alarmglocken an .Mir is das einfach schon wieder zu anstrengend mit jemandem zu diskutieren der einfach alle Argumente übergeht und das ganze dann irgendwie rumdrehen will .Noch mal was zum Thema es gibt LGBT Schauspieler die spielen beides und das sehr erfolgreich wie Matt Bomer tolle Leistung als Negative Man in Doom Patrol ,da is der Character den er spielt Schwul ,er hat aber auch in anderem Produktionen Heteros gespielt ,ist im echten Leben bekennend Schwul und mit nem Man verheiratet .
    • Don Rumata
      Also die Witcher-Romane und Kurzgeschichten habe ich alle gelesen und zumindest die beiden dunkelhäutigen Kriegerinnen in der Serie gibt es auch in der Literaturvorlage. Die stammen aus dem Land Serrikanien im Südosten, und von dort können natürlich auch die anderen farbigen Nebenfiguren und Statisten stammen und die Hauptfiguren sind ja quellentreu besetzt. Im Buch wird auf die Hautfarbe der Menschen kaum eingegangen. Rassismus ist zwar Thema, aber zwischen den Spezies (Mensch, Elf, Zwerg). Der Witcher-Nerd Werner Teppich hat hier dazu einiges geschrieben.
    • Don Rumata
      Also die Witcher-Romane und Kurzgeschichten habe ich alle gelesen und zumindest die beiden dunkelhäutigen Kriegerinnen in der Serie gibt es auch in der Literaturvorlage. Die stammen aus dem Land Serrikanien im Südosten, und von dort können natürlich auch die anderen farbigen Nebenfiguren und Statisten stammen und die Hauptfiguren sind ja quellentreu besetzt. Im Buch wird auf die Hautfarbe der Menschen kaum eingegangen. Rassismus ist zwar Thema, aber zwischen den Spezies (Mensch, Elf, Zwerg). Der Witcher-Nerd Werner Teppich hat hier dazu einiges geschrieben.Ansonsten halten wir fest, das wir zum Typecasting in Batwoman unterschiedlicher Meinung sind. Wobei ich die Stellenauschreibung übrigens nicht unbedingt auf LGBTs beschränken würde, schon weil die Auswahl der in Frage kommenden Darstellerin so arg eingeschränkt ist. Die meisten sind ja zu alt, zu jung, zu unsportlich, oder eben zu hetero. Und für richtige Filmstars wie Kristen Stewart ist die Serie zu popelig. Auch muss die Betreffende bereit sein, in Vancouver zu leben und 22 Episoden im Jahr zu drehen, wozu Ruby Rose dann ja keinen Bock mehr hatte.Aber ich verstehe, warum CW das macht. Nennen wir es Anbiederung beim Zielpublikum.
    • Don Rumata
      Also bist Du mit Blick auf die letzte Oscar-Verleihung der Meinung, das weiße Männer und Frauen einfach besser schauspielern und Regie führen können als solche anderer ethnischer Herkunft? Und Männer darüber hinaus besser Regie führen als Frauen?
    • ObiWann
      Ich bin froh, dass in den Casts von Hollywood-Produktionen mehr Vielfalt Einzug hält, und tendenziell ungehalten, wenn deshalb Leute herummoppern, die offenbar noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen sind. Solche Aussagen sind der Punkt warum es im 21 Jahrhundert weiter Thema sein wird ,so selbst ernannte Sheriffs wie Du sorgen dafür das diese Diskussion nie aufhören wird . Meine Service Chefin is Lesbisch und die sagte das im ersten Bewerbungsgespräch und weisste was ,sie hat den Job weil Sie’s am meisten drauf hat . Qualität in dem was man tut ist das einzige Kriterium was zählt ,wer besser ist bekommt den Job ob Hetero ,Lesbisch,Schwul,Transe,Schwarz,Weiß,Braun.Gelb oder Bunt . Alles andere ist absolut altes und rückständiges Denken, und dein solidarisieren mit den schwächeren hat damit nix zu tun das is einfach nur ne Phrase die dann kommt um sein eigenes Gewissen zu beruhigen, aber im Endeffekt machste nix außer das Thema immer wieder zu befeuern und dadurch wird es einfach nie selbstverständlich ,das es scheissegal sein sollte .
    • Don Rumata
      Die Menschen ticken natürlich verschwieden, ältere anders als die Jugend. Letztere sucht Identifikationsfiguren, die so sind wie sie selber. Sah man gut an der Reaktion in Afrika und unter Afro-Amerikanern auf Black Panther. Endlich waren mal Leute wie sie selber die Superhelden.
    • Don Rumata
      Eine Story in Afrika (wie Black Panther) hat dann aber auch einen ethnisch einheitlichen Cast. Ich denke, man will heute nach Möglichkeit Vielfalt zeigen, also einen bunt gemischten Cast, was ich auch besser finde. Manchmal wird dabei vielleicht über das Ziel hinaus geschossen, wie bei Deinem Beispiel Maria Stuart.Quellentreue ist für mich nur nötig, wenn diese wesentlich für die Erzählung ist. Das da beim Witcher ein paar Dunkelhäutige rumlaufen stört mich nicht. Einen schwarzen Clark Kent als neuen Superman fände ich dagegen unpassend.
    • Don Rumata
      Letztlich gibt es natürlich keinen künstlerischen Grund, Batwoman mit einer Lesbe zu besetzen. Bis auf den Umstand, das CW der LGBT-Community eine Identifikationsfigur bieten möchte.Außerdem gibt es in den letzten Jahren das Bestreben in Hollywood, Minderheiten mehr Rollen zu verschaffen, also PoC, LGBTs und so weiter, und gerade wenn es bei den Rollen um Personen aus diesen Personengruppen geht, sollen auch die Darsteller dazu passen. Brokeback Mountain hätte heute wohl einen authentischeren Cast.Ich wirke jetzt hier so, als wäre ich ein glühender SJW, aber letztlich ist mir die ganze Sache egal. Ich bin ein weißer Hetero-Mann und von all den Diskriminierungen nicht betroffen. Allerdings solidarisiere ich mich bisweilen mit den Schwächeren.Ich bin froh, dass in den Casts von Hollywood-Produktionen mehr Vielfalt Einzug hält, und tendenziell ungehalten, wenn deshalb Leute herummoppern, die offenbar noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen sind.Diese Meldung über eine belanglose Serie ist eigentlich keine derzeit 84 Kommentare wert.
    • Don Rumata
      Ja, das ist mir auch aufgefallen. Fand ich da unpassend, weil das ein historischer Film ist. Hängt letztlich immer vom Einzelfall ab.
    • ObiWann
      Das ist mal völliger Quatsch .Das ganze Witcher Universum ist tief in der Mittel und Osteuropäischen und vorallem in der slawischen Kultur verankert . Und das wurde vom Autor selber auch immer ganz klar kommuniziert .Nach deiner Logik isses dann nämlich völlig egal ob Batwoman von ner Lesbe oder ner Hete gespielt wird ,is ja auch ne Romanfigur und kann trotzdem als Identifigationsfigur gesehen werden. Schon krass das du kein anderes Argument akzeptierst und wiederholt mit so nicht haltbaren Fakten um die Ecke kommst .Dir gehts nur darum das LGBT Ding zu verteidigen ,egal mit welchem komischen Argumenten.Ein echter Fakt hingegen ist das deine Geschätzen Minderheiten andere Ausgrenzen dürfen aber umgekehrt ein Fass aufmachen wenns Ihnen selber passiert.
    • Ortrun
      Ich kann mich in Die Farbe Lila auch mit Whoopi Goldberg identifizieren obwohl ich nicht schwarz bin. Und ich kann mich in Immer Drama um Tamara sehr gut mit Luke Evans (schwul, spielt toll in einer hetero-Rolle) identifizieren, obwohl ich kein Mann (und nicht schwul) bin. Das Identifizieren sollte m.E. eher über die Rolle stattfinden. Wenn eine starke lesbische Frauenrolle mit einer tollen Story geschrieben wird, warum sollte sich die Zielgruppe dann nicht mit der Rolle identifizieren, egal ob die Darstellerin selbst hetero, lesbisch, transgender, genderfluid o.ä. ist, solange sie eine starke schauspielerische Leistung abliefert und der gut geschriebenen Rolle gerecht wird.
    • Ortrun
      Und doch wurde der Botschafter von Elizabeth I. am Hof von Maria von Schottland (Lord Thomas Randolph), eine historisch belegte Person, die unstrittig weiß war, in dem Film Maria Stuart, Königin von Schottland (2018) schwarz besetzt (wie auch ein Teil der Höflinge und Hofdamen an beiden Höfen, ebenfalls entgegen historischer Fakten).
    • Ortrun
      Bedauerlicherweise gibt es in letzter Zeit ziemlich häufig weiße Rollen, die mit schwarzen Darstellern besetzt werden. Und ich rede nicht nur von Fantasyfilmen bzw. Filmen mit fiktiver Handlung, die z.B. im historischen keltischen oder slawischen Kulturkreis spielen und damit in einer damals homogen hellhäutigen Gesellschaft (da kommt ja immer gerne das Argument, es ist ja nur erfunden; die Figuren gab es ja nicht wirklich statt das einfach mal eine Fantasygeschichte mit afrikanischem Hintergrund verfilmt wird, wo dann selbstverständlich alle schwarz sind, weil es dort damals eine homogene dunkelhäutige Gesellschaft gab; da bin ich wirklich heiß drauf). Sogar in Filmen, die historische Ereignisse darstellen, werden mittlerweile nachweislich weiße Personen schwarz besetzt.
    • Don Rumata
      Wie oben schon gesagt. Es geht darum, der Zielgruppe eine Identifikationsfigur zu liefern. Außerdem hat eine lesbische Darstellerin aus ihrem eigenen Erleben her eine anderen Erfahrungshorizont was z.B. die Reaktion der Umwelt auf LGBTs angeht. Ein Blinder könnte einen Blinden auch besser spielen als ein Sehender, was letzteres (schon mangels blinder Darsteller) aber nicht ausschließt.
    • Don Rumata
      Das ist doch beides das gleiche. Ich formuliere eher so: Weder macht es einen zum Rassisten o.ä., wenn man quellentreue Besetzungen haben möchte. Noch macht es einen zum verstrahlten SJW, wenn man darauf pfeift und diverse Besetzungen begrüßt.
    • Don Rumata
      Der Witcher spielt nicht auf der slawischen Erde, sondern auf einer Fantasy-Welt. Nur weil ein Autor aus einem Land stammt, müssen seine Romanfiguren nicht aussehen, wie die Leute in dessen realem Herkunftsland.
    • Don Rumata
      Natürlich könnte auch eine Hete eine lesbische Batwoman spielen. Die Darstellerin würde dann aber anders als Ruby Rose nicht als Identifikationsfigur für einen Teil des Zielpublikums taugen.So wie ein offen schwuler Bond-Darsteller nicht unbedingt alle Hetero-Fans unseres guten alten 007 erreichen könnte.
    • Don Rumata
      Es gibt zahlreiche mündige Bürger, denen es lieber wäre, es gäbe die nicht.
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