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    So verneigt sich das "Agents Of S.H.I.E.L.D."-Finale vor "Avengers 4: Endgame"
    Von Julius Vietzen — 17.08.2020 um 18:29
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    Eigentlich hatte man sich bei „Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.“ inhaltlich vom MCU und den „Avengers“-Filmen entfernt, doch in den letzten beiden Folgen der Marvel-Serie gab es nun doch nochmal eine große Verneigung vor „Avengers: Endgame“...

    ABC / Marvel Studios 2019

    2013 startete „Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.“ als Spin-Off-Serie zum bis dato größten MCU-Erfolg „The Avengers“. In den ersten Staffeln wurde daher auch deutlich auf das Marvel Cinematic Universe Bezug genommen – angefangen bei der Hauptfigur Phil Coulson (Clark Gregg) über Gastauftritte bis hin zu Verknüpfungen mit etwa den Ereignisse aus „Thor 2“ oder „The Return Of The First Avenger“.

    In späteren Staffeln von „Agents of S.H.I.E.L.D.“ stand die Serie dann jedoch zunehmend auf eigenen Beinen – keine schlechte Idee, da man in den MCU-Filmen die Serienereignisse sowieso ignorierte und die Serienmacher sich so mehr kreative Freiheit herausnehmen konnten.

    Im am 12. August 2020 ausgestrahlten Staffelfinale schlug man nun aber den Bogen zurück und verneigte sich vor „Avengers 4: Endgame“, der 2019 die ersten 11 Jahre und 22 Filme des MCU zu einem bombastischen Abschluss brachte. Obwohl es in den Staffeln davor noch immer hier und da Anspielungen auf die Marvel-Kinofilme gab, ist das durchaus überraschend.

    Zeitreisen wie in "Avengers 4"

    Am Ende der ersten Folge des aus zwei Episoden bestehenden Finales von „Agents of S.H.I.E.L.D.“ taucht nämlich auf einmal Leo Fitz (Iain De Caestecker) wieder auf, der in der siebten und letzten Staffel bis dahin kaum zu sehen war.

    Und Fitz hat eine überraschende Enthüllung für seine Mitstreiter von S.H.I.E.L.D.: Coulson, May (Ming-Na Wen), Skye (Chloe Bennet) und Co. haben die ganze Staffel über in einer alternativen Zeitlinie agiert.

    Wer „Avengers 4: Endgame“ gesehen hat, weiß, dass darin ebenso wie in der finalen Staffel „Agents of S.H.I.E.L.D.“ um Zeitreisen quer durch die Dekaden geht, doch das zentrale Element der parallelen Zeitlinien fehlte bislang. In „Endgame“ erschaffen die Helden solche Zeitlinien durch das Entfernen der Infinity-Steine aus ihrer angestammten Zeit.

    Außerdem zeigt Fitz seinen Kollegen, wie sie alle gemeinsam mit Hilfe der Quantenebene (engl. quantum realm) wieder in ihre eigentliche Zeitlinie zurückkehren können. Auch in „Avengers 4“ erfolgten die Zeitreisen mit Hilfe der Quantenebene und der Pym-Partikel.

    "Agents Of S.H.I.E.L.D."-Finale in Deutschland

    Wer das zweiteilige Staffelfinale von „Agents of S.H.I.E.L.D.“ in Deutschland sehen möchte, kann das bei VoD-Anbietern wie Amazon* tun. Dort gibt es die Folgen jedoch nur im Original mit Untertiteln. Die deutsche Fassung dürfte es dann in den nächsten Jahren bei Disney+ geben, wo seit kurzem die Staffeln 4 und 5 verfügbar sind.*

    Marvel-Stars nehmen Abschied: "Agents Of S.H.I.E.L.D." geht zu Ende

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    Kommentare
    • FilmFan
      Und Pam hatte einst eine Staffel lang geträumt Bobby wäre tot ;)
    • Andreas S
      Nun auf jeden Fall haben die Agents ein besseres Ende gemacht als Endgame. Schade dass es jetzt vorbei ist.
    • Harald Mistermeyer
      WOW! Das nennen ich mal eine richtige Verneigung! Zeitreisen dort und Zeitreisen da - sonst nichts?! Bisschen wenig für die vielversprechende Überschrift!
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