No Other Choice
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3,7
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Finsterle
Finsterle

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5,0
Veröffentlicht am 23. März 2026
Mit viel bitterem Humor, sozialkritisch, reiht sich ein in die sozialkritischen Filme aus Südkorea. Aber nicht kitschig oder moralisierend.
David Willson
David Willson

1 Follower 108 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 18. Februar 2026
Wenn der zuverlässige Mitarbeiter und Familienvater seine langjährige Arbeit verliert, zeigt sich der Arbeitsmarkt gnadenlos und die Demütigung der Arbeitslos kann er nicht ertragen.
Sein aber sehr abgefahrener Plan, wortwörtlich mögliche Bewerberkonkurrenten auszulöschen.
Seine Wege dazu sind schwer vorzustellen und er ist definitiv nicht dafür geeignet.
Die musikalische Begleitung des Films ist einfach magisch und die Intensität des Film bewundernswert, in dem man gefesselt fühlt obwohl man öfter die Fäden der Geschichte etwas verliert.
Die Besetzung ist sehr gut gecastet.
Was man als Fazit von dem Moral der Geschichte finde ich aber unglaubwürdig.
Isabelle D.
Isabelle D.

330 Follower 512 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 15. Februar 2026
"No Other Choice" von Park Chan-Wook ist gleichzeitig schwarze Komödie, bissige Gesellschaftssatire und berührendes Drama. Das ist eine schräge Mischung, die im Großen und Ganzen sehr gut funktioniert, zwischendurch aber auch Tempo rausnimmt und einem das Lachen im Hals stecken lässt. Einerseits fühlt man mit Man-Su und seiner Familie mit, andererseits tun seine Opfer einem auch leid. Sie sind genauso wie er - und das erkennt Man-Su schnell. Er ist kein kaltblütiger Mörder und er merkt, dass sein Plan, seine potenziellen Mitbewerber auf seinen Wunsch-Job umzubringen, in der Theorie einfach klang, aber in der Realität gar nicht so leicht umzusetzen ist.

Fazit: Insgesamt sehr gelungen, hätte aber noch temporeicher, bissiger und fieser sein können. Trotzdem sehenswert!
Lemmiblog
Lemmiblog

2 Follower 115 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 9. Februar 2026
SCHENK DER EHEFRAU NIEMALS SCHUHE

Man-soo hat alles was man sich wünschen kann, ein tolles Haus, eine liebende Familie und Aal auf dem Grill. Allerdings wird er nach über 20 Jahren aus der Papierfabrik entlassen und einen neuen Job zu finden gestaltet sich schwierig. Bis er den perfekten Job vor die Nase gehalten bekommt, Problem jedoch, es gibt viele Bewerber für einen Job.

No Other Choice geht ca. 140 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Wir haben hier das neuste Werk von Meister Regisseur Park Chan-Wook und ich muss, leider sagen, ich bin zwiegespalten. Auf der einen Seite mag ich den Humor und den satirischen Ansatz, alles für einen neuen Job zu tun aber es muss schon in die Qualifikation passen, man will sich ja nicht unter Wert verkaufen. Auf der anderen Seite ist die Story langgezogen, viele Figuren sind mir schlichtweg egal und die Handlung verliert in der Mitte völlig den Faden. Manches mag man als frech interpretieren, ich fand es eher schräg.
Was ohne Frage meisterhaft ist, ist die Kamera. Es gibt so viele bemerkenswerte Einstellungen, da staunt man nur. Die Musik ist ebenfalls toll gewählt und schauspielerisch geht das ebenfalls klar. Park Chan-Wook kann halt sogar einen Mann beim Treppensteigen so inszenieren, als würde gleich die Apokalypse kommen.
Dass unsere Hauptfigur jedoch zum Mörder wird wegen einem Job und dies keinerlei innere Konflikte nach sich zieht die länger als fünf Minuten halten, damit kam ich nicht klar.
Es ist wirklich schwierig, weil ich den Streifen mögen möchte, weil er Timing, tolle Ideen und Kreativität hat. Dann wieder passiert mal 20 Minuten nix oder es gäbe einfachere Lösungen. Mit Logik sollte man eh nicht an dieses Werk gehen.
Unterm Strich bleibt ein Werk das mir gefällt und gleichzeitig nicht gefällt. Kamera, Musik und Ideen funktionieren, jedoch mochte ich die Figuren, die Längen und das sich einiges im Sand verläuft nicht.

6,5/10 Punkten. In einer Szene erinnert mich Man-soo an Tim Taylor aus Hör mal wer da Hämmert, in dem er etwas gesagt bekommt und es maximal unglücklich wieder gibt, wie dass Frauen Schmieröl benötigen.
Kinobengel
Kinobengel

506 Follower 607 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 7. Februar 2026
SKRUPELLOSIGKEIT FÜR ANFÄNGER


Der arbeitssuchende, einst gut bezahlte Manager Man-su (Lee Byung-hun) bekommt keine adäquate Stelle. Als ihm das Ersparte allmählich ausgeht, plant er, seine potentiellen Konkurrenten aus dem Weg zu räumen, um seiner Familie den Lebensstandard zu erhalten. Leichter gesagt als getan.

„No Other Choice“ basiert auf dem 1997 erschienenen Roman „The Ax“ des US-Amerikaners Donald E. Westlake. Der Erstverfilmung „Die Axt“ (2005 von Costa-Gavras) war in Deutschland nur eine DVD-Erscheinung vergönnt. Nun hat Park Chan-wook als koreanischer Kult-Regisseur mit einem Remake zum wiederholten Male seine unverkennbare Handschrift auf der Leinwand hinterlassen.

Schnell ist klar, worum es der Hauptfigur geht und wie sie tickt. Park gibt dem Publikum die allwissende Position, während er bei seinem vorangegangenen Film „Die Frau im Nebel“ (2022) vieles im Ungewissen belässt.

Man-su ist ein guter Planer, aber kein Killer. Park sitzt in dem Dilemma, eine Steigerung unterbringen zu müssen und erzählt das Learning-by-Doing des von Lee Byung-hun nuancenreich gespielten Versuchsmörders in immerhin 139 Spielminuten etwas zu breit, doch die Einzelszenen sind an schwarzhumorigem Einfallsreichtum kaum auszustechen. Dazu liefert der Südkoreaner zahlreiche kleine Hinweise zur Einschätzung der Charaktere. Die stets passende Musikbegleitung seines Stammkomponisten Cho Young-wuk sowie die Vorliebe fürs Klassische sind ein Markenzeichen von Park, das bei „No Other Choice“ besonders gut funktioniert; die Regel wird durch die Ausnahme bestätigt, unter anderem in einer irrwitzigen Wohnzimmerprügelszene bei einem laut aufgedrehten koreanischen Klagelied, dessen Text wegen weiterer Stimmungsmache lobenswerterweise eingeblendet wird.

Park Chan-wook gelingt eine bissige, mit stimmiger Überzeichnung konstruierte Gesellschaftssatire.
Brodie1979 ..
Brodie1979 ..

169 Follower 592 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 3. Februar 2026
Ein eigensinniger Film aus Korea weckt natürlich direkt die „Parasite“ Vergleiche. Da nehme ich mich aber direkt raus, in diesen qualitativen Höhen bewegt sich der Film nicht. Trotzdem liefer er eine interessante Mischung aus Drama, Komödie und makaberem Thriller. Mir selber gefällt der Weg und das Vorgehen des Hauptdarstellers gar nicht, daher war ich nur oberflächlich dabei und habe keine emotionale Anteilnahme genommen. Wohl aber muß man sagen, dass die Inszenierung interessant und an vielen Stellen besonders ist. Allerdings rechtfertigt das kein 139 Minuntem

Fazit: Überlanger Genremix mit einigen Highlightmomenten!
White Tiger
White Tiger

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2,0
Veröffentlicht am 3. Februar 2026
Sneak-Preview - ich habe die Botschaft des Films schon verstanden (unmenschiche Arbeitsbedingungen, Druck und Existenzängste). Die Umsetzung war für mich nicht gelungen (unnötig eklig und trotzdem oft langatmig). Eine halbe Stunde kürzer wäre kein Problem gewesen.

Es sind Leute aus der Vorstellung raus, ich habe es mir auch überlegt, dann aber durchgehalten. Es hat sich leider nicht gelohnt.

Wenn ich es mit "Parasite" vergleiche: da hatte ich deutlich mehr Kinospaß!
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