Bring Her Back
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4,2
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Jonathan Schäfer
Jonathan Schäfer

3 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 27. März 2026
Sehr anstrengend. Der Film hat einige harte Szene, was grundsätzlich gut ist und das Schauspiel funktioniert auch größtenteils gut. Technisch ist der Film ok, hebt sich aber von anderen Filmen der letzten Jahre garnicht ab. Leider ist der Plot aber eine einzige Katastrophe. Zum einen ist es unfassbar unoriginell und selbst Menschen die keine Ahnung von Filmen haben, können den Plot in den ersten zehn Minuten vorhersehen, zum anderen handeln die Figuren (allen voran der Bruder) so unglaublich dämlich, dass für mich nie so etwas wie Spannung oder Atmosphäre aufkommt. Stattdessen wartet man nur auf die nächste völlig vernunftsfreie Idee ( spoiler: Oh geben wir dem offensichtlich beeinträchtigem Jungen doch mal ein zwanzig cm langes Küchenmesser, was soll schon passieren?
). Der Film steht uns fällt für mich mit dem unoriginellen Plot und den nervigen Charakteren. Anderen wird sowas egal sein und der Film hat seine Qualitäten, aber für mich war es 2 Stunden Anstrengung diesen Film durchzuhalten.
Filmkieker
Filmkieker

9 Follower 72 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 21. März 2026
Ein Starkes Spiel und gelungene Ekligkeiten täuschen über diesen Okulten Murks mit wenig Überraschenden Wendungen nicht hinweg.
Eva Schwarzkopf
Eva Schwarzkopf

1 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 14. November 2025
Psychisch beanspruchend, auf jeden Fall. Aber als Horrorfilm leider etwas schwach. Eklig, ja, aber leider überhaupt keine Schockmomente...
Flo Lev
Flo Lev

19 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 9. November 2025
Harter Tobak in jeder Hinsicht.
Sowohl harte spoiler: selbstzerstörerische
körperliche al aauc psychische Gewalt treffen den Zuschauer wie ein Brett.
Nichts für schwache Nerven aber auch nichts für Splatter Fans. Denn die Handlung ist tiefgründig und sehr emotional beklemmend.
Horridus
Horridus

110 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 6. November 2025
Ich gebe dem Film soviel Sterne weil er es geschafft hat dass ich mich beim ansehen dieses Films so unwohl fühlte dass ich ihn nicht noch einmal ansehen möchte.
Aber nicht wegen der brutalen und blutigen Szenen, sondern weil er so real rüber kommt als ob es in der Nachbarschaft geschehen sein könnte.
Und dann geht es auch noch um hilfebedürftige Kinder die Schutzlos einer Pflegemutter ausgesetzt sind die folgt einem Teufels Ritus um ihre tote Tochter wiederzubeleben.
Die Blu Ray hat zwar nicht übermäßig viele Surround und Rear Effekte aber die die vorhanden sind, sind echt gut gemacht und auch direktional gut ortbar.
BibiG3
BibiG3

19 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 5. November 2025
Hervorragender Horror. Mal was neues was ich noch nicht bis zum Schluss. Daumen hoch .Schaut ihn euch an, aber nur für hartgesottene.
Lemmiblog
Lemmiblog

2 Follower 114 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 4. November 2025
WAS EINE BÖSARTIGE, FIESE ALTE HEXE

Nachdem Andy und Piper ihren Vater tot in der Dusche finden, werden sie von der ehemaligen Sozialarbeiterin Laura aufgenommen, bis Andy endlich 18 ist und die Vormundschaft für seine Schwester übernehmen kann. Doch Laura hat andere Pläne. Sie braucht Piper für etwas, das man nicht glauben würde und Oliver, ein Junge mit Mutismus im Haus, ist der Schlüssel zu ihrem Wahnsinn.

Bring Her Back läuft rund 100 Minuten, ist ab 18 freigegeben und erzählt von zwei Geschwistern, die glauben, das Schlimmste hinter sich zu haben bis sie merken, dass der wahre Horror keine Fratze trägt, sondern eine Strickjacke.
Die ersten 30 Minuten sind noch etwas zäh wie kalter Pudding, aber dann, Holy Guacamoly, zieht der Film so dermaßen an und fesselt einen mehr als jedes Bondage Abenteuer (also glaub ich mal). Die Intensität steigt mit jeder Minute und irgendwann sitzt man da und denkt „Okay, das ist jetzt kein Film mehr das hat schon Therapiebedarf.“
Die Story liefert Psychotricks, Bodyhorror, Schuld, Scham und puren Wahnsinn in bester Reihenfolge. Der junge Schauspieler, der Oliver spielt, ist eine Wucht – Make-up, Mimik, Präsenz, schlicht umwerfend. Und Laura? Der Inbegriff einer durchgeknallten, ekelerregenden Psychotante, so abartig, dass sie fast wieder faszinierend ist. Andy und Piper verblassen dagegen leicht, machen ihre Sache aber ordentlich.
Klar, es gibt ein paar Logiklöcher und der ganze Dämonen Kram wird nie erklärt, aber wie soll man auch so abgefahrenen Scheiß auch erklären? Das wäre, als wollte man Stephen King mit Excel verstehen.
Unterm Strich bleibt ein Film, der langsam anfängt, sich aber in einen fiebrigen Albtraum steigert, aus dem man gar nicht mehr raus will.

8,5/10 Punkten. Schon lange keinen so grandiosen Bösewicht gesehen. Laura ist der personifizierte Albtraum jedes Sozialamtes.
Casey 08
Casey 08

14 Follower 924 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 1. November 2025
Hier ist er nun, der angeblich schockierenste Film des Jahres. Ich muss sagen der Film ist jetzt nicht so verstörend und schockiend wie viele sagen aber unangenehm und sehr brutal ist er definitiv ich sag nur Messer und Mund. Obwohl die Darsteller zum Großteil unbekannt sind, machen sie ihren Job fantastisch. Soll Hawkins ist so unangenehm, fies und schlimm. Das Ende mag ich leider nicht so und von den VHS Aufnahmen (die ich super fand) sind doch nicht so viel wie erwartet. Trotzdem ist es einer der Top 5 besten Filme des Jahres und die Philippou Brüder übertreffen sich nochmal selber. Ein sehr ekelhaft und unangenehmer Film wo die Selbstschädigungen richtig reinhauen. Spannend ist der Film auch dauerhaft und die Story ist auch nicht schlecht. Die Brüder wissen einfach wie man Horrorfilme macht und wenn sie auf diesem Niveau bleiben da haben wir die vielleicht besten Horrorregisseur des Jahrzehnts.

Insgesamt ist es ein sehr guter Film der sehr brutal, ekelhaft, unangenehm, fies und spannend ist.
Toni “ths_pictures” Hempe
Toni “ths_pictures” Hempe

3 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 16. Oktober 2025
Erstmal vor ab. Kein Spoiler in meiner Rezension. Ich gebe hier 3 von 5 Sterne. Der Film ist nicht schlecht und die Charaktere sind durch aus ganz gut geschrieben. Unterhaltsam ist er auf jeden Fall. Splatter Fans kommen auch ein klein wenig auf ihre Kosten. Grusel Fans und Jumpscare Fans dagegen leider nicht. Die Handlung an sich ist nichts besonders. Schon ab dem ersten 10 min ist klar wie die Handlung weiter geht. Keine Überraschungen oder Wendungen ( kleine Ausnahme dabei ) , dennoch unterhaltsam. Die Schauspieler machen einiges wett und auch Kamera , Ton und Maskenbild sind wirklich gelungen. Netter Popcorn Film den man sich mal anschauen kann.
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 31. August 2025
Danny und Michael Philippou leben aktuell den modernen Traum vieler junger Content Creator. Auf YouTube mit ihrem Kanal „RackaRacka“ groß geworden, inszenierten sie schon 2022 den Horrorerfolg „Talk To Me“, der dank dem Aufbrechen von Klischees, sympathischen Figuren und vor allem einem guten Mix aus Brutalität und lockerem Kick zu überzeugen wusste. Da ist es tatsächlich mehr als beachtlich, dass bereits ihr zweiter Film ein Meisterwerk für mich ist und womöglich der beste Film des Jahres!
„Bring Her Back“ erzählt die Geschichte von Andy und seiner fast vollständig blinden Stiefschwester Piper. Nach dem Tod ihres Vaters müssen Beide zu einer Pflegemutter, Laura, jedoch nur so lange bis Andy volljährig ist und damit die Vormundschaft für Piper beantragen kann. Doch scheint Laura, die selbst ihre Tochter verloren hat, eigenen Pläne zu haben und auch der junge, stumme Oliver, der ebenfalls ein Pflegekind von Laura ist, benimmt sich höchst sonderbar.
Die Philippou Brüder bewiesen bereits im Vorgänger, dass sie sehr stilsicher sind, wenn es um die Inszenierung ihrer Filme geht. Gleich zu Beginn macht der Film mit visuellen Spielereien klar, wie Piper die Welt wahrnimmt. Auch die Kamera nimmt oft die kreisförmigen Bewegungen, die im Film eine wichtige Rolle spielen an und dreht sich häufig auch um die eigene Axe. Die Kulisse, die zu weiten Teilen aus dem Haus von Laura besteht, ist fantastisch hergerichtet und man merkt den beiden an, dass sie genau verstanden haben, auch uns die Orientierung der räumlichen Gegebenheiten unterbewusst klar zu haben, da sie auch für Piper eine wichtige Rolle spielt. Die Musik von Cornel Wilczek ist dabei ebenfalls tragend, während auch die Effekte, die überwiegend praktisch sind, einem die Schuhe ausziehen. Den die Brutalität hat es hier in sich. Es gibt ein paar Szenen, die ein regelrechtes Stöhnen im Saal auslösten, da das Gezeigte sehr grafisch dargestellt wird, während auch vor allem die körperliche Veränderung einer Figur und ihre Leiden ebenfalls sehr grafisch und heftig ausfallen. Und DENNOCH wird dies nicht einfach nur zum Selbstzweck, den in erster Linie ist der Film ein Charakterdrama!
Das Drama steht dabei im Vordergrund und es geht viel um das Thema Verlust und Trauerverarbeitung. Alle Figuren haben mit ihren inneren Dämonen zu kämpfen. Wir legen von Beginn an eine Sympathie für unser Geschwisterpaar dar, während man Laura ständig verabscheut, aber selbst ihre Motivation in manchen Momenten verstehen kann, unabhängig von ihren Taten. Und auch mit Olly, dessen Schicksal ebenfalls nach und nach klarer wird, berührt. Gerade was man mit den beiden wichtigsten Figuren, Andy und Laura macht ist mitreißend. Besonders Andy wird zum traurigen, sympathischen, wie auch gebrochenen Helden, in den ich mich gut hineinversetzen konnte, während Laura als Antagonistin gebrochen, wahnsinnig, voller Trauer und Manipulativ ist. Genau diese Art der Figuren ist es auch wieso ich am Ende die volle Punktzahl auspacke. Ich musste am Ende dieses Filmes sogar Weinen, da mich ALLE Figuren hier gefesselt, gebrochen, hlücklich und traurig gestimmt haben. Weil hier Ambivalenz vorherrscht und dies nicht nur selten im Genre ist, sondern noch nie ein solches Gefühl bei mir, in einem Horrorfilm, ausgelöst hat. Bilder von Flugzeugen, die eine gewisse Bedeutung haben oder einfach das Wort "Grapefruit" lösen Emotionen aus.
Und dann ist da vor allem auch das Schauspiel. Sally Hawkins, als bekannteste im Cast, sowie auch oscarnominiert, ist selbstredend eine Bank. Sie verleiht Laura alle Facetten, die man für eine solche Figur braucht. Man fühlt mit ihr, hasst sie aber auch unvergleichlich. Sora Wong, die auch im echten Leben fast vollständig blind ist, mimt ihre Piper, trotz keiner Schauspielerfahrung, absolut hervorragend. Highlight ist für mich aber Billy Barratt und Jonah Wren Philips. Barratt tritt als Andy auf. Er bringt eine gewisse Körperlichkeit mit, die man für die Figur braucht, spielt aber den Schock und vor allem die Angst und Traumata großartig. Er ist nicht perfekt als Figur und genau dies macht ihn so spannend. Von seinem ganzen Leid, das er bisher schlucken musste und dem das er noch erfahren muss, ist der bis zum Ende eine Figur mit der man hofft, dass sie vielleicht doch ein Happy End bekommt. Jonah Philips ist dabei ebenfalls große Klasse. Der Jungschauspieler stellt den erst zehnjährigen Olly dar und ist eine Wucht. Was er mit Blicken, Gestik und auch später physisch darlegt ist großes Kino.
Und ja, das Ende scheint wohl nicht allen zu gefallen, aber ich fand auch dies großartig, auch wenn ich mir vielleicht ein bisschen was anderes gewünscht hätte, so unterbinden auch hier wieder die Philippou Brüder die Erwartungen und schaffen ein Ende, das den emotionalen Effekt hatte, welches mich so gebrochen hat. Diese letzten Bilder und Worte werden mir im Kopf bleiben.
Ein modernes Meisterwerk des Horror!
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