Matthias Coers nimmt uns in seinem Dokumentarfilm mit auf eine Reise in 16 benachteiligte Quartiere in ganz Deutschland und erkundet Projekte, die durch künstlerische und kulturelle Interventionen den Herausforderungen der Mangelversorgung begegnen. Musik, Theater, partizipative Prozesse und interkultureller Dialog werden als Mittel des kooperativen Miteinanders eingesetzt. Mit Kreativität, Spiel und gemeinschaftlicher Gestaltung wird eine starke Nachbarschaft angestrebt. Der Film stellt Fragen danach, wie diese Ansätze gelingen können und ob sie langfristig wirksam sind. Was können geförderte Soziokultur und performativ-künstlerische Praxis in Städten bewirken, die von hohen Mieten und schwindender öffentlicher Infrastruktur geprägt sind? Schaffen es diese kreativen Gegenbewegungen, die soziale Armut und die betonierte Normalität in Richtung gesellschaftlicher Vielfalt und Eröffnung neuer Spielräume zu überwinden?
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