“Nur ein kleines Bisschen Glück" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.
Die Idee zu „Nur ein kleines bisschen Glück“, in dem sich Hauptfigur Jean (Benoît Poelvoorde) als Jude ausgibt, fasste Regisseur und Autor Pascal Elbé, als er in einem Café ein Gespräch mithörte, in dem es um jüdische Stereotype ging. Als weitere Inspiration diente dem Filmemacher der Roman „Der Nazi & der Friseur“ (1971) von Edgar Hilsenrath, in dem es um einen Nazi-Verbrecher geht, der vorgibt, Jude zu sein, um der Verfolgung nach Ende des Dritten Reichs zu entgehen
Der belgische Schauspieler Benoît Poelvoorde („Mann beisst Hund“) las das Drehbuch zu „Nur ein kleines bisschen Glück“ innerhalb von 48 Stunden und stimmte direkt zu, als Hauptdarsteller mitzuwirken. Die Zustimmung war für Regisseur und Autor Pascal Elbé eine große Erleichterung, da er beim Schreiben des Drehbuchs Poelvoorde schon im Kopf hatte für die Rolle und sich daher besonders fürchtete, der Schauspieler könne ablehnen.