Kinostart vorverlegt: Gefeierter Horror-Hit erscheint doch nicht erst 2027 – sondern bereits in wenigen Wochen!
von Sebastian Groß
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Eigentlich sollte dieser Horror-Geheimtipp, der sowohl die Kritik als auch an der Kasse überzeugte, erst 2027 bei uns starten. Doch nun wurde der Kinostart deutlich vorgezogen. Unter anderem mit dabei: der Star einer der besten Serien unserer Zeit.

Horror-Fans dürfen sich freuen: Der gefeierte Grusel-Thriller „Hokum“ kommt deutlich früher als ursprünglich geplant in die deutschen Kinos!

Zunächst sollte der Film von Verleih DCM sogar erst am 1. Januar 2027 starten. Zwischenzeitlich wurde der Termin auf den 31. Dezember 2026 vorgezogen. Doch auch dieser Plan ist inzwischen Geschichte: Der bundesweite Kinostart findet nun bereits am 19. November 2026 statt. Damit können Genrefans den Horrorfilm noch vor dem Jahreswechsel auf der großen Leinwand erleben, wenn auch leider erst nach Halloween. Seine Deutschlandpremiere feierte „Hokum“ bereits beim diesjährigen Fantasy Filmfest, in den USA lief er sogar schon im Mai regulär im Kino.

Horror mit Hexe und Honeymoon-Suite: Das ist "Hokum"

Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Schriftsteller Ohm Bauman, gespielt von Adam Scott,(„Severance“. Um die Asche seiner verstorbenen Eltern an einem besonderen Ort zu verstreuen, reist der Autor in ein abgelegenes Gasthaus in Irland. Doch aus dem vermeintlich ruhigen Aufenthalt wird schon bald ein Albtraum.

Unter den Angestellten des Hauses kursieren unheimliche Geschichten über eine Hexe, die in der sogenannten Honeymoon-Suite ihr Unwesen treiben soll. Zunächst hält Ohm die Erzählungen für Aberglaube. Doch dann wird er von verstörenden Visionen heimgesucht und ein Gast verschwindet spurlos. Mit jedem weiteren Ereignis verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Einbildung stärker. Der Schriftsteller muss sich schließlich nicht nur dem übernatürlichen Schrecken stellen, sondern auch den dunklen Seiten seiner eigenen Vergangenheit.

Hokum
Hokum
Von Damian McCarthy
Mit Adam Scott, David Wilmot, Austin Amelio
Starttermin 19. November 2026

Neben Scott gehören unter anderem auch David Wilmot („The Guard - Ein Ire sieht schwarz“) und „The Walking Dead“-Darsteller Austin Amelio zur Besetzung. Für die Inszenierung zeichnet der irische Horror-Experte Damian McCarthy verantwortlich, der auch das Drehbuch geschrieben hat.

Beklemmender Folk-Horror, der zu überzeugen weiß

Genrefans dürfte McCarthy bereits durch „Caveat – Die Warnung“ (den ihr bei Amazon Prime Video* streamen könnt) und „Oddity“ ein Begriff sein. Mit seinen bisherigen Filmen hat sich der Regisseur einen Namen für ungewöhnliche Horrorgeschichten gemacht, die vor allem auf eine unheilvolle Atmosphäre setzen. Dabei spielen Folklore, rätselhafte Gegenstände und abgelegene Schauplätze eine wichtige Rolle. Auch in „Hokum“ verbindet er psychologischen Schrecken mit übernatürlichem Grauen und lässt irische Legenden zum Ausgangspunkt eines zunehmend verstörenden Erlebnisses werden.

Dass sich ein Kinobesuch lohnen könnte, legt auch FILMSTARTS-Chefredakteur Christoph Petersen nahe. Er vergab in seiner in seiner Kritik starke 3,5 von 5 Sternen. Besonders hebt er die atmosphärischen Klaustrophobie-Sets, die handgemachten Grusel-Effekte und die gar nicht platt eingestreuten Jump Scares hervor. Auch beim Kritikenportal Rotten Tomatoes fällt das Urteil ausgesprochen positiv aus: Dort kommt „Hokum“ auf 90 Prozent (!) positive Kritiken.

Nicht nur bei den Kritiker*innen kommt der Horrorfilm gut an. Auch kommerziell hat sich die Produktion bereits bezahlt gemacht. Bei einem vergleichsweise überschaubaren Budget von rund fünf Millionen Dollar spielte „Hokum“ weltweit bislang etwa 25 Millionen Dollar ein. Damit hat der Film seine Produktionskosten bereits um ein Vielfaches übertroffen und darf es sich in der Gewinnzone gemütlich machen.

Wer seinen Horror lieber daheim und mit Lachtränen statt Schockstarre genießen will, für den haben wir im folgenden Artikel eine herausragende, kultige Alternative.

Perfektes Timing: Kulthit kommt pünktlich zu Halloween ins Heimkino – ein Muss für Horror-Begeisterte und Klamauk-Fans

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Sebastian Groß
Sebastian Groß
-Freier Autor
Manchmal fühlt er sich alt, weil er damals „The Big Lebowski“ oder „Matrix“ zum Kinostart gesehen hat. Andererseits konnte er damals „The Big Lebowski“ und „Matrix“ zum Kinostart sehen. Zum Glück behält er das für sich, außer jemand fragt ihn. Jetzt fragt ihn halt endlich.
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