Kurz bevor ein Zug den Bahnhof verlässt, zwingt ein Alarm alle Passagiere zum Aussteigen – bis auf eine Gruppe zurückgebliebener Haustiere, die unbemerkt an Bord bleibt. Als sich der Zug plötzlich selbstständig macht, beginnt für die Tiere eine unerwartete Reise. Schnell wird klar: Der Zug steht unter der Kontrolle von Hans (Stimme im Original: Frantz Confiac), einem rachsüchtigen Dachs, der eine alte Rechnung mit Polizeihund Rex (Herve Jolly) begleichen will. Während der Zug ungebremst durch eine bergige Strecke rast und Rettungskräfte machtlos bleiben, ruhen alle Hoffnungen auf Falcon (Damien Ferrette) – einem tollpatschigen Waschbären mit großem Herzen und überraschendem Einfallsreichtum.
Warum muss das französische Animationsabenteuer „Tierisch abgefahren - Rettet die Pets!“ eigentlich in den USA spielen? Glaubt man wirklich, dass viele (US-amerikanische) Kinder in der anvisierten Altersklasse von sechs bis zehn Jahren nicht wissen, dass es außerhalb der USA noch andere Länder gibt? Jedenfalls ist die actiongeladene Story jetzt in einer Umgebung angesiedelt, die nach Nordamerika aussieht und wo die – realen wie fiktiven – Orte englische Namen tragen. Ein junges hiesiges Publikum wird mit der Mojave-Wüste oder den Rocky Mountains natürlich trotzdem keine Probleme haben – dank der Hollywood-Konkurrenz ist man schließlich eh längst dran gewöhnt. Trotzdem ist es ein wenig schade. Schließlich zählt der locker-leichte, hochtourig-temperierte „Tierisch abgefahren - Rettet die Pets!“ zu jenen europäischen Animations-Produktionen, die sich der finanziell deutlich besser ausgestat
“Tierisch abgefahren - Rettet die Pets!” hat eine Altersfreigabe ab 6 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 6 Jahre alt sind, den Film im Kino sehen dürfen. Kinder unter 6 Jahren dürfen selbst in Begleitung von älteren Personen oder Erziehungsberechtigten den Film laut FSK nicht im Kino sehen.