Auf 1.600 Metern Höhe, in einem abgelegenen Weiler der französischen Hochalpen, befindet sich die kleinste Schule des Landes. Nur acht Kinder unterschiedlichen Alters besuchen die einzige Klasse – vom Kindergarten bis zur Grundschule –, die zugleich Lernort, Treffpunkt und Mittelpunkt des Dorflebens ist. Über den Verlauf eines Schuljahres begleitet der Dokumentarfilmer Pascal Plisson die Schülerinnen und Schüler, ihre engagierte Lehrerin sowie ihre Familien durch den Wechsel der Jahreszeiten. Dabei wird deutlich, wie eng das Fortbestehen der kleinen Gemeinschaft mit der Schule verbunden ist. Jahr für Jahr steht sie vor derselben bangen Frage: Reichen die Anmeldezahlen aus, damit die Schule geöffnet bleiben kann, oder droht dem Dorf der Verlust seines wichtigsten sozialen und kulturellen Zentrums?
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