überhaupt keine ahnung, was ich zu "the rip“ schreiben soll.
ich zitiere am besten mal Robert Hofmann (YT) "ich finde den film nicht schlecht, aber ich finde ihn auch nicht gut". er war anscheinend genauso ratlos wie ich.
klar gibt es auf irgendeine art schon irgendwie eine gewisse spannung.
also, na ja, so´n bischen schon. also für viele leute bestimmt. viele leute werden das bestimmt als einigermaßen spannend empfinden. ich konnte keine richtige spannung spüren.
ein team aus fünf cops sollten 150 tsd $ irgendwo konfiszieren, aber es sind stattdessen 20 millionen $. das ist also eine falschinformation. irgendwer muss doch wissen, wo das restliche geld herkommt.
also muss es irgendwo irgendwen geben, der mehr weiss, als er zugibt. und so fühlen sich damon und affleck in ihrem bereits vorher vorhandenem misstrauen bestätigt. und ab dann misstrauen sie beide sich gegenseitig und sie misstrauen dann, wenn sie eh schon dabei sind, auch gleich allen anderen, inklusive unbeteiligten kollegen.
irgendwo muss es einen korrupten cop geben. jemand ausserhalb des teams oder jemand in dem team?
das klingt so formuliert erstmal spannend, aber spannung kam bei mir nicht auf.
irgendwas läuft schief bei diesem film, es gibt zu viele stellen, die unwichtig sind und keine rolle spielen. die morse-code blinkende aussenbeleuchtung des nachbarhauses zum beispiel.
also wird das team von aussen beobachtet.
das klingt alles spannend, aber es klingt auch nur so. im film passiert in der ersten stunde ziemlich wenig, bzw eigentlich gar nichts.
ich sollte das nicht so schreiben.
das klingt so formuliert alles spannend und viele leute werden den film bestimmt zumindest einigermaßen spannend finden. aber es passiert einfach zuwenig in der ersten stunde. da ist nix mit spannung.
in der ersten stunde spielt der film nur in dem haus, wo das geld versteckt ist. das ist total langweilig. in der zweiten stunde schiessen dann die ganze zeit irgendwelche typen aufeinander. der eine typ schiesst auf irgendwen, der andere auf jemand anderen, dann schiesst noch einer und das klingt schon wieder cool, coole action und so, ist es aber nicht!
das spielt alles nachts! alle typen tragen taktische westen und es ist natürlich die ganze zeit dunkel. zu dunkel, um was zu erkennen. also kann man die leute überhaupt nicht auseinanderhalten.
beim sich-gegenseitig-verdächtigen in der ersten stunde gibt es einen(!) vernünftigen hinweis, wer korrupt ist. das ist zuwenig, um als zuschauer eine ganze stunde lang total gefesselt zu sein. mit spannung aufbauen ist da irgendwie nix.
und bei dem ganzen rumballern in der zweiten stunde war es mir irgendwann egal, wer gerade auf wen schiesst. in der dunkelheit plus nebel plus scheiss kamera-einstellung erkennt man sowieso nix.
es passiert zuwenig und durch ganz ganz kleine hinweise spannung erzeugen, bzw den zuschauer zum miträtseln zu animieren klappt irgendwie nicht.
wer ist korrupt? wer ist der maulwurf? dafür gibt es diverse deutlich bessere filme.
etwas zu lang, zu viele überflüssige minuten und spannung erzeugen durch hinweise zusammenfügen klappt nicht so richtig.