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Seaty785
1 Kritiken
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5,0
Veröffentlicht am 4. August 2026
Als jemand, der den ersten Der Teufel trägt Prada auch schon toll fand, war ich ehrlich überrascht, wie gut diese Fortsetzung gelungen ist.
Der Film versucht nicht, den Zauber des Originals zu kopieren – er entwickelt ihn weiter. Die vertraute Atmosphäre, die scharfzüngigen Dialoge, Mirandas unvergessliche Präsenz und die vielen kleinen Anspielungen auf den ersten Teil sorgen dafür, dass man sich sofort wieder abgeholt fühlt. Gleichzeitig erzählt die Geschichte etwas, das ganz in die heutige Zeit passt.
Besonders gefallen hat mir, wie selbstverständlich der Film den gesellschaftlichen Wandel aufgreift. Miranda muss heute Dinge anders formulieren und mit Situationen anders umgehen als früher – nicht, weil der Film zwanghaft ein Statement setzen möchte, sondern weil sich die Welt weiterentwickelt hat. Genau deshalb wirkt es authentisch und glaubwürdig statt aufgesetzt.
spoiler: Am meisten in Erinnerung geblieben sind mir allerdings nicht die Mode oder der Glamour, sondern die leisen, zwischenmenschlichen Momente. Miranda, die Andy anerkennt oder der nächtliche Büroeinsatz mit dem Kaffee und der Cola, die den Druck, alles richtig machen zu wollen, perfekt einfangen. Und diese seltenen Augenblicke, in denen Miranda ihre Fassade für einen kurzen Moment fallen lässt und man erkennt, dass hinter der Ikone eben doch ein Mensch steckt.
Für mich ging es bei Der Teufel trägt Prada nie nur um Mode. Es geht um Ehrgeiz, Loyalität, persönliche Entwicklung und die oft komplizierten Beziehungen zwischen Menschen. Genau das versteht diese Fortsetzung. Sie respektiert das Original, fühlt sich gleichzeitig modern an und beweist, dass manche Geschichten es wirklich verdienen, weitererzählt zu werden.
Der Film verstrickt sich viel zu sehr in die schwierige Arbeitswelt. Uns fehlte zwischenzeitlich ein wenig Humor und Leichtigkeit. Langweilig durchzogen. Wir sind enttäuscht. Großartige Meryl Streep. 2 Stunden flach. Schade!
Wieder eine Fortsetzung, die lange nach dem 1. Teil kommt. Viele haben sich darauf gefreut, ich persönlich fand Teil q, auch als Mann sehenswert. Mit dem Sequel, kann ich nicht mehr sehr viel anfangen. Es ist nett, aber eigentlich fast nochmal das Gleiche, wie der Vorgänger. Bin aber auch ein Mann, daher überlasse ich den Frauen den Vorrang, dies zu beurteilen. ;) Meryl Streep, ist aber wie immer super in diesem Streifen.
Kurz und bündig : der Film ist eine misslungene uninspirierte Kopie, eher eine schlechte Karikatur des ersten. Zuletzt wirkt er sogar langweilig und vorhersehbar. Die Charaktere haben kaum Kontouren und demtentsprechend wirken die Akteuren unentschlossen und wie verloren. Streep wirkt ermüdet, Hattaway nervt mit ihren Grimassen und Blunt hat dabei nicht viel zu tun. Enttäuschend
Leider war der Film eine absolute Enttäuschung! Ich habe den Charme und den Witz des ersten Teils sehr vermisst. Und mein Fazit ist, dass dies mal wieder eine dieser Fortsetzungen ist, die man absolut nicht gebraucht hätte! Wirklich schade!
Große Namen und schöne Sets können nicht über eine echt lahme Story mit kaum Witz hinweg täuschen. Laasaaangweilig und dröge wie eine Besprechung mit McKinsey
Von der ersten Verfilmung war ich vollkommen begeistert, aber der zweite Teil war wie eine Kopie des ersten. Ich hatte das Gefühl, als würde ich einen schon einmal gekauten Kaugummi noch einmal kauen.
Die Medienbranche steckt in einer Krise. Insbesondere der Markt der gedruckten Zeitschriften schwindet. Darunter leidet auch das Hochglanz-Modemagazin "Runway". Andrea "Andy" Sachs (Anne Hathaway) hat dort vor 20 Jahren schon mal gearbeitet. Nachdem sie bei einem Reportagemagazin gekündigt worden ist, kehrt zu ihrem alten Arbeitgeber zurück. Und damit auch zu Modemagazin-Chefin Miranda Priestley (Meryl Streep). Damals hat sie sehr unter ihrer herrischen Art gelitten. Doch die Zeiten haben sich geändert. Miranda steht unter Druck. Das Magazin läuft schlecht, es droht vielleicht sogar das Aus. Andy soll frischen Wind ins Heft bringen, doch Miranda steht dem skeptisch gegenüber.
Tatsächlich ist es 20 Jahre her, dass Teil 1 von "Der Teufel trägt Prada" ins Kino kam. Aber dieser Film funktioniert auch, wenn man den damals nicht gesehen hat. Und grundsätzlich ist dieser Film auch durchaus ernster geraten, geht es doch um ein sehr realistisches Thema: Die Krise der Printzeitungen. So lustig ist es ist, den Zickereien von Anna Hathaway und Meryl Streep zuzusehen, so ist es fast traurig, in diesem Film auch den Niedergang der Printbranche zu erleben. Gleichzeitig sehen wir aber auch die selbstverständliche Dekadenz, die hier ein Ende findet. Der Luxusdienstwagen? Fällt weg. Lange Reisen wegen einer Fotostrecke? Fallen weg. Es ist an vielen Stellen lustig gemeint, aber eigentlich schockiert es auch ein bisschen, zu sehen, dass diese reichen Schnösel gar nicht wahrhaben, dass eine Ära dem Ende zugeht. Dass Miranda Priestley überhaupt noch Chefin des schwächelnden, zunehmend ideenlosen Magazins ist, ist das eigentlich verwunderliche. Deshalb hat der Schluss auch durchaus einen etwas faden Beigeschmack, weil er es sich ein bisschen zu einfach macht. Wer einen durchweg lustigen Film erwartet, ist bei "Der Teufel trägt Prada 2" wahrscheinlich enttäuscht. Wer einen etwas überdrehten, aber interessanten Blick auf die Magazinbranche haben will, kommt jedoch auf seine Kosten.
Leider ist genau das passiert, was ich befürchtet hatte: Man hat Miranda zu sehr weichgespült. Anfangs zeigt sie noch etwas von ihrem typischen, bissigen Stil, doch im Verlauf des Films verliert sich das zunehmend.
Auch die Produktplatzierung wurde meiner Meinung nach deutlich übertrieben. Ja, es geht um Mode, und natürlich möchte man diese auch sehen – aber hier wirkt es stellenweise eher wie eine durchgehende Werbeinszenierung.
Hinzu kommt, dass die schauspielerische Leistung einiger Darsteller leider unterdurchschnittlich war.